Wenn das Antibiotikum nicht ankommt: wie KI Medikamentenengpässe im Voraus erkennt
Shownotes
Lieferketten retten Leben – warum Medikamente nicht selbstverständlich verfügbar sind
Wenn wir ein Medikament benötigen, erwarten wir, dass es einfach da ist. Doch hinter jeder Tablette, jedem Antibiotikum und jedem Insulin steckt ein hochkomplexes System aus Forschung, Produktion, Logistik und internationaler Zusammenarbeit. Spätestens seit der Corona-Pandemie und den zunehmenden Lieferengpässen ist deutlich geworden: Auch die Gesundheitsversorgung ist nur so stark wie ihre Lieferketten.
In dieser Folge spricht Béla Anda mit Catarina Bjelkengren, Principal Strategy Consultant bei IQVIA. Sie berät weltweit Pharmaunternehmen dabei, ihre Lieferketten widerstandsfähiger zu machen und sorgt mit ihrem Team dafür, dass lebenswichtige Medikamente dort ankommen, wo sie gebraucht werden. Wir sprechen über Arzneimittelengpässe, geopolitische Krisen, den Einfluss künstlicher Intelligenz und darüber, wie Daten helfen können, Versorgungsprobleme zu erkennen, bevor sie entstehen. Eine spannende Folge über die oft unsichtbaren Lebensretter hinter unserer medizinischen Versorgung.
Themen der Folge: warum Arzneimittelengpässe entstehen, weshalb Antibiotika, Insulin oder Krebsmedikamente besonders kritisch sind, welche Folgen geopolitische Krisen und globale Abhängigkeiten für unsere Gesundheitsversorgung haben, wie künstliche Intelligenz und Gesundheitsdaten Engpässe frühzeitig erkennen können, warum Europa wieder stärker selbst produzieren möchte, und weshalb Logistiker, Produktionsmitarbeiter und Planer zu den oft übersehenen Lebensrettern unseres Gesundheitssystems gehören.
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00:00:00: IQB arbeitet mit einer der weltgrössten Sammlungen anominisierter Gesundheitsdaten.
00:00:06: Das heißt Verschreibungsdaten, also wie viel wird verschreibt?
00:00:11: Wie viele Absatz?
00:00:12: Wieviele klinische Daten?
00:00:13: Also Versorgungstaten aus mehr als hundert Ländern und wenn wir alle diese Daten von ... weiss ich, wieviel wird... wo steigt zum Beispiel eine Nachfrage solche Daten, dass es dann sichtbar ist, je Wirkstoff aber auch wie viel kommt im System rein,
00:00:38: die Schildwirt zu pleiten oder produziert.
00:00:59: Die Björn-Steigerstiftung.
00:01:01: Gemeinsam Leben retten!
00:01:13: Hallo und herzlich willkommen zu einer neuen Folge unseres Podcastes heute mit Katharina Bielkengren, wie der Name vielleicht verredet.
00:01:21: und gut mein Name Biele Anders ist auch nicht sehr deutsch aber sie kommen ursprünglich aus Schweden Arbeiten in Zürich, in der Schweiz und Katharina Bielkengren ist Principal im Bereich Strategy Consulting bei Equivia.
00:01:37: Also einem weltweit führenden Unternehmen für Gesundheitsdaten, Technologie- und Beratungsunternehmen mit rund dreieinundzigtausend Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern mehr als einhundert Ländern!
00:01:49: Und das ist spannend weil wir mit Ihnen Frau Bielking-Gren heute reden wollen über ein bisschen eine andere Seite der Rettungswesen, der medizinische Versorgung über die wir sonst immer reden.
00:02:02: Also über diesen brunten Bereich des Supply Chains also den Lieferketten auch in diesem Bereich der Medikamente.
00:02:11: Wir haben ja viel gehört in den letzten Jahren dass die Widerstandsfähiger effizienter werden müssen.
00:02:16: es gab knappheit von Arzneimitteln und darüber über die Herausforderungen des Gesundheitsbesens.
00:02:23: in dieser Frage wollen wir heute mit Ihnen reden.
00:02:25: herzlich willkommen
00:02:27: Vielen Dank für die Einladung, ich freue mich sehr heute her zu sein.
00:02:30: Freuen wir uns auch sehr und vielleicht erzählen Sie uns einmal was machen sie ganz konkret?
00:02:35: Ich habe es ja ein bisschen beschrieben, was so Ihre Aufgabe ist.
00:02:38: aber wie muss man sich ihre Arbeit bei diesem wichtigen Unternehmen in diesen wichtigen Feld vorstellen?
00:02:44: Was beschäftigt Sie tagtäglich?
00:02:47: Ja ganz konkret, so wie Sie es einen Leitens gesagt haben!
00:02:50: Ich helfe mit meinen Teams Pharmaunternehmen dabei Ihren Lieferketten Das heißt, alles was vor Apotheken stattfindet wirklich passiert.
00:03:03: Und ich helfe diese Unternehmen diese Lieferketten so aufzustellen dass die Medikamente zuverlässlich bei Patienten ankommen entweder bei den Spezellern oder in der Apotheke.
00:03:14: Das ist ja ein entscheidender Teil der Gesundheitsversorgung.
00:03:17: wir haben das ja in den letzten Jahren mal erlebt und erleben es auch gerade ganz spannend.
00:03:21: durch die blockade Straße von Hormuz auf einmal haben deutsche Pharmaunternehmen wieder Konjunktur.
00:03:27: Die Aktienkurse zeigen das, weil aufgrund der Blockade da einige Arzneimittel die dann von denen offenkundig nicht in Asien gefertigt werden, nicht durch die Strasse von Hormuz kommen können weitere Wege haben oder teurer hierhin gebracht werden müssen.
00:03:45: und das ist schon gerade sehr spannend.
00:03:48: wie hat es sie in diese Branche bezogen?
00:03:51: Wie sind Sie dahin gekommen?
00:03:53: Man sichert dich, macht manche eines morgens auf und denkt ich möchte, ich kann unbedingt Supply Chain Manager werden im Bereich Parma.
00:04:01: Das stimmt wahrscheinlich ja!
00:04:03: Und ich wollte tatsächlich als Kind immer Tierärztin werden und es hat mich immer schon interessiert aus der Gesundheit oder Menschen und Tieren wie man dann helfen kann und bin dann irgendwie durch meinem Studium in zur technischen Bereichen gelandet.
00:04:19: Ich habe Ingenieurwissenschaft studiert und kam da Richtung Systemverbesserungen zusammenhänge, bin dann in dieser Gesundheitsbranche gelandert und fand das sofort unglaublich spannend weil es ja genau so eine Branche ist indem man sehr komplexe Systeme verbessern kann und gleichzeitig Menschen helfen kann.
00:04:41: Und ich finde auch, es ist so besonders wie viele Akteuren hinter dem Krillig sind dann zusammenarbeiten müssen um das alles gut funktioniert.
00:04:50: Ja, da haben wir glaube ich als Konsument nicht zu viel Vorstellung davon.
00:04:59: Wir gehen einfach davon aus dass das klappt und machen uns glaube ich wenn wir nicht mit den Bereichen wieder medizinisch verbunden sind oder in anderer Art und Weise geschäftlich nicht so viele Gedanken ist, sei denn es kommt man eine Krise.
00:05:16: Oder wir erleben das Arzneimittel eben nicht mehr verfügbar sind wie das ja einmal zuletzt im Bereich von ganz wichtigen Arzneimeteln entsprechend nicht der Fall war.
00:05:29: jetzt sind sie principle im Bereich strategy consulting verantworten eben den Aufbau, ich habe es erwähnt.
00:05:37: Das Supply Chain und Operations Advisory Services in Europa und auch global.
00:05:43: Sie haben selber gesagt sie arbeiten in diesem Bereich mit all denen zusammen die im Grunde wichtig sind für die Lieferketten Im Grunde also mit pharmazeutischen Unternehmen Mit MedTech Unternehmen Und dabei geht das eben um die gesamte Wertschöpfungskette also die Strategie bis hin zu operativer Exzellenz, um Digitalisierung und Resilienz.
00:06:07: Was beschäftigt sie im Moment besonders?
00:06:10: Es kommt heute jetzt, also in diesem Tag etwa neuntausend Shortages vor.
00:06:14: Das heißt weil Medikamente gibt es sehr viele Stellen wo es kein Medikament gibt und solche Shortages beschäftigen uns als Unternehmen.
00:06:22: Also es gibt neun tausend Fälle wo es allgemein weniger Medikamente gibt als eigentlich da sein sollten?
00:06:30: Jetzt nicht ein Medikamt zählt jetzt nicht als eins und das nächste als zweites sondern
00:06:35: wirklich in einer verschiedenen Packungen, Medikamenten und Arzneimitteln.
00:06:41: Das heißt das wird einzeln also nicht, ja genau.
00:06:43: Also neintausend verschiedene Sachen ganz genau.
00:06:47: Da sind es verschiedene Kategorien im Union?
00:06:49: Ja wirkstoffe.
00:06:51: Wirkstoff!
00:06:52: Und das beschäftigt uns als Firma sehr und ganz konkret.
00:06:57: was ich so tue mit den Teams.
00:06:58: Wir fragen uns oder mitten Pharmaunternehmen strategisch wie können wir das verbessern?
00:07:05: kann heißen ganz strategisch, also wo produzieren wir überhaupt?
00:07:09: So dass wir solche Shortages dann vermeiden.
00:07:13: Es kann auch eher operativ sein zum Beispiel bessere Planung oder mehr Transparenz schaffen in dieser Lieferkette durch diesen Einsatz von Daten und KI für sehr, sehr spannend finde ist dass wir bei IQV meine Firma haben ja Zugang zu viele Daten entlang dieser Lieferkette und wenn wir diese Perspektiven zusammenbringen vom Markt bis zum Patienten können wir daraus bessere Entscheidungen ermöglichen.
00:07:42: Wenn man erstmal diese Transparenz aufbaut und das ist ein großer Teil meiner Arbeit so verschiedene Datenquellen zu verknüpfen damit Entscheidungen besser fließen und Medikamente natürlich dann ankommen, wo die sein müssen.
00:07:57: Ja großartig!
00:07:58: Aber wenn Sie sagen Frau Bielkengrenen das es neuntausend Shortages gibt vielleicht können sie einmal so ein Shortage beschreiben was bedeutet das konkret?
00:08:07: kommt das Medikament dann drei Tage später?
00:08:10: ist es gar nicht verfügbar?
00:08:11: Ist beides möglich?
00:08:13: Was sind die Gründe dafür?
00:08:15: Gibt es unterschiedliche Gründe?
00:08:17: sehen Sie einen Hauptgrund dafür?
00:08:18: Und natürlich kommen wir zu der Frage wie kann man mit großer oder guter Datenanalyse etwas Besseres draus machen.
00:08:25: Dann vielleicht nehmen wir uns noch mal mit in die aktuelle Situation und die Gründe dafür, dass es... Und ist das viel oder wenig?
00:08:32: Also neuntausend klingt ja für jemanden wie mich unglaublich viel aber vielleicht ist das auch ein Standard.
00:08:39: Können Sie uns die Zahlen ein bisschen erklären?
00:08:41: Ich finde vor allem nach Corona ist uns alles bewusst auf einmal gab's nicht mehr.
00:08:47: Das war nicht selbstverständlich, was alles wirklich verfügbar war Und ich denke, die Wahrnehmung wurde ja auch auf EU-Ebenen ziemlich deutlich.
00:08:58: Da kann man eine klare Grundlage der Critical Medicines Act in den die EU-Kommission Vierundzwanzig vorgeschlagen hat, rund etwa dreihundert Wirkstoffe sind auf so einer Critical Medicine List.
00:09:09: Die sollten immer verfügbar sein und dies ist auch betroffen durch entweder weniger Hersteller zum Beispiel öfters in Asien oder Kaumpuffer Und wir sollten dann vor allem gucken in Richtung älteren Genierungen oder Antibiotika, Standard Onkologien sind es uns häufiger quasi betroffen.
00:09:28: Kinderarztneimitteln auch oder Intensiv- und Notfallmedikamente sowie Therapie für seltene Erkrankungen.
00:09:35: Das sind so Kategorien wo wir ziemlich häufig so Shortages sehen was auch sehr kritisch eingestuft wird.
00:09:45: Es kommt natürlich in solche Fällen wie eine Pandemie oder andere geopolitische Konflikten.
00:09:51: Zum Beispiel, wo er dann entweder kommt zu einer Nachfrage-Schock ohne Flexibilität im System, plötzliche Krankheitswellen, Sessionale Spitzen.
00:10:00: auch können diese Nachfragen innerhalb weniger Wochen verschielfachen und die Produktion kann nicht das
00:10:08: mithalten.".
00:10:09: oder sonst diese hohe Marktkonzentration auf wenige Hersteller, dass wir einfach viele bei vielen Bergstoffen weltweit nur am Handvoll an Produzenten wirklich haben.
00:10:19: Man spürt das vielleicht nicht im Alltag aber das ist manchmal auch anfälliger als man denkt.
00:10:25: Ich denke auch ein Grund was ich gefragt habe ist diese jahrelange Kostendruck und vielleicht auch unter Investition weil Festbeträge, Rabattverträge oder Preisdruck bei Generika zum Beispiel haben dann die Margen soweit gedrückt.
00:10:40: Dass die Produktion in Europa für viele solche Werkstoffen nicht mehr lohnt und natürlich dann Kosten und Resilienz ist immer so eine Trade-off Frage.
00:10:52: ich glaube jetzt gerade sehen wir Schwingung, ein bisschen Ehrrichtung Resilienz aufbauen und mehr Puffa.
00:11:00: Ich denke das ganze System arbeitet sich aber am jetzt.
00:11:05: Eine sehr spannende Entwicklung.
00:11:06: diese beschreiben natürlich wir wissen dass bei gerade forschenden Arzneimittelherstellern sehr viel Geld in die Forschung und Entwicklung an ist Erzneimittel geht.
00:11:19: Ich habe das selber in einem anderen Fall gerade sehr aktuell erlebt, da geht es um ein Schmerzmittel auf nicht-opioita Basis, ein Cannabinoid, dass aber ganz besondere Zusammensetzung hat die sich von anderen cannabislastigen Schmerzwitteln sehr unterscheiden.
00:11:36: Da sind hunderte von Millionen Euro in die Forschung und Entwicklung gegangen.
00:11:40: ist gibt jetzt eine Zulassung.
00:11:42: Und wenn dann irgendwann im vergleichbaren Fällen auch bei anderen Medikamenten dieses Monopol, der Schutz dafür, der natürlich auch gewährt wird für die Entwicklung eines solchen Arzneimittels ausläuft.
00:11:56: Dann gibt es die Möglichkeit das ja untechnisch nachzubauen und relativ billig.
00:12:01: dann eben schaut man sich an wo das möglich ist.
00:12:05: und Sie haben es erwähnt dass sind meistens Länder eben außerhalb des europäischen Festlandes und meistens in Asien in diesen Fällen gewesen.
00:12:17: Es gab es aber aufgrund der neuen Entwicklungen und der Shortages, also das Nicht-Verhandenseins von Medikamenten.
00:12:26: Ein Erweckungsmoment der EU hat diesen Critical Medical Act, den Sie erwähnt haben erlastet und gesagt wir müssen hier mehr Medikamente vorhalten.
00:12:39: so kann man das glaube ich beschreiben.
00:12:42: Sehen sie denn schon einen Wandel in der Entwicklung?
00:12:46: dass dieser Critical Medical Act zu positiven Effekten geführt hat.
00:12:51: Absolut, ich glaube wir haben auch vieles gelernt was ich so sehe Investitionen in Resilienz und andere Liefer-Gewellen aufbauen.
00:13:03: Firmen unsere Hunden fragen auch häufiger, um Support in genau diese Upstream Supply Chain besser zu verstehen.
00:13:12: Wie abhängig bin ich von einzelnen Lieferanten und wie kann ich so eine Vulnerability oder Abhängigkeit vermeiden oder entwickeln, sodass es nicht so stark abhängigen ist?
00:13:26: Und noch einer Sache... Ich glaube wir arbeiten viel mehr mit What-Ifs-Scenarios haben wir einen Plan B. So gibt es jetzt auch genügend ...
00:13:37: Mit what ifs scenarios, also was wäre wenn?
00:13:40: Wenn
00:13:42: und das kommt jetzt viel stärker vor, dass wir aber noch viele verschiedene Plätze haben, wenn ein Schock passiert, dass man auch genügende Maßnahmen hat um das so zu bekommen.
00:13:56: Ich spüre schon, dass in die Richtung sehr stark arbeitet.
00:14:03: verschiedene Regulare, die auch helfen.
00:14:07: Das bestimmte Puffern müssen dann vorhanden sein zum Beispiel bei Kinderarzneien und Incentives um Produktion wieder herzubringen nach Europa.
00:14:18: Ich würde deutlich ja sagen aber immer noch viel zu tun.
00:14:21: Ja, bei welchen Medikament oder Produktgruppen solltet ihr uns Sorgen machen?
00:14:30: Teil dieser Critical Medizin sagt, und dann genau hat man geguckt wie kritisch sind das Medikament.
00:14:35: Und z.B.
00:14:37: in Intensivstationen oder Antibiotika oder so Wachsinen solche Medikamente die wirklich auf diese Liste stehen.
00:14:45: Ich denke vor allem geht es um Wachseine, Antibiotika aber auch Genereke manchmal oder Arzneimäfchen mit Schmerzmitteln und so die einfach füllbar sein müssen.
00:15:00: Ähnlich dann so fehlen die.
00:15:02: Solche Arzneimitteln, da glaube ich haben wir jetzt Auge darauf.
00:15:09: Und die Biotika Sie haben es erwähnt?
00:15:10: Das war ja gerade der Punkt, die waren dann auf einmal nicht mehr ausreichend vorhanden weil sie eben viele worden in China gefertigt oder gemacht oder hergestellt und kamen dann nicht mehr hier an weil auf einmal da eine Knappheit bestand die keiner vorher gesehen hatte und das hat uns eigentlich die Verletzlichkeit besonders gezeigt.
00:15:36: Jetzt haben Sie den Kostendruck erwähnt, ist das denn Ihrer Meinung nach wird es besser?
00:15:42: oder wie sehr ist der Kostedruck?
00:15:44: Da haben wir ja eher das Gefühl dass das noch weiter zunimmt.
00:15:47: und wenn der Konstdruck schon ein wesentlicher Punkt war dafür, dass es diese Krisen- oder krisenhaften Entwicklungen gab, kann man das in Zukunft vermeiden.
00:15:59: oder was sehen Sie da in der Zukunft kommen?
00:16:02: Vielleicht würden wir auch in der zukunft eine andere Preisentwicklung sehen.
00:16:07: Das weiß ich nicht aber ich denke dass dieser hohe Kostendruck im Gesundheitswesen eine sehr große Rolle gespielt hat.
00:16:16: Und wenn man ein System sehr stark auf effizient optimiert, über Jahre, dann verliert man häufig und in allen verschiedenen Systemen Resilienz.
00:16:27: Weil es wird immer optimiert über einen Cent oder ein Euro.
00:16:30: Und diese Fähigkeit mit Krisen umzugehen und gleichzeitig Kosten sparen ist schwierig.
00:16:40: Manchmal geht dann sogar Innovation verloren oder wie auch erwähnt dann Produktion.
00:16:45: Möglichkeiten in unsere Region und weil dann weniger investiert wird, in neue Technologien zum Beispiel oder alternative Lieferkellen.
00:16:57: Oder bessere Systeme recht sich das dann längerfristig.
00:17:01: aber ich hoffe dass wir jetzt so eine Wendung sehen.
00:17:05: es kommt ja zum Beispiel die General Pharma Legislation der new GPL kommt auch.
00:17:11: was was auch sicherstellen wird also mit Supply-Sicherheit ist auch eine riesige Pillar dieses neue Regularien.
00:17:20: Das heißt, ich sehe schon einen Entwicklung in die andere Richtung aber wie natürlich der ganze Branch und damit umgeht es immer noch ein bisschen unklar.
00:17:28: Jetzt analysieren Sie mit Ihrem Unternehmen Equivia – Sie haben sehr viel enorme Mengen an Gesundheitsdaten.
00:17:35: Können Sie auch schon vorhersehen wo potenziell Engpässe, Medikamenten Engpäse entstehen könnten?
00:17:44: Ja, das ist eine sehr spannende Frage.
00:17:46: Wir arbeiten mit einer der weltgrössten Sammlungen anominisierter Gesundheitsdaten und das heißt Verschreibungstaten.
00:17:55: also wie viel wird verschreibt?
00:17:57: Wie viele Absatz?
00:17:58: Wieviele klinische Daten?
00:18:00: Also Versorgungsdaten aus mehr als hundert Ländern?
00:18:03: Und wenn wir alle diese Daten von quasi wieviel wird.
00:18:08: wo steigt zum Beispiel eine Nachfrage solche Daten, dass es dann sichtbar ist.
00:18:14: Wirkstoff aber auch wieviel kommt im System rein?
00:18:17: Wie viel wird supplied oder produziert?
00:18:20: und diese Datensicht oder Transparenz in der Lieferkette dann hilft im Wesentlichen für drei Sachen erst mal dieser Versorgung um ein bisschen sichtbares zu machen und wir zeigen natürlich akute Fälle aber auch so ein bisschen voraus.
00:18:37: man kann dann spüren entlang verschiedene Zusammenfälle mit KI unterstützt.
00:18:43: Wenn alle diese Sachen gleichzeitig passieren, kommt es häufig zu einem Shortage oder ein Un... dass das nicht verfügbar ist.
00:18:51: genau und diese Versorgungskette sichtbar zu machen, das ist auch ein Service Offering von der Unternehmen an zum Beispiel eine EU oder EMA zum Beispiel Und dann hat kann man sehen wo die Engpässe wahrscheinlich auftreten werden und wann das System vielleicht kippen wird, vielleicht ein paar Enquartade oder so im Voraus.
00:19:13: Das ist eine Sache.
00:19:14: seitens so gilt es natürlich auch diese Datenbasis dass wir gucken können Therapien schneller zu den Patienten zu bringen in dem klinisches Studien gezielter und effizienter werden.
00:19:25: und drittens dieser Daten die nutzen auch unsere Kunden dann fundierte oder schnellere Entscheidungen zu treffen nicht nur für Pharmaunternehmen bei natürlich auch beim Politik oder bei den Herstellern.
00:19:41: Gibt es so Bereiche, die Sie jetzt schon sehen?
00:19:43: Wo ist das?
00:19:44: Das wird vielleicht kritisch.
00:19:46: Also diese ... Billigamente Klassen.
00:19:50: da sollte man besser darauf achten.
00:19:52: Wir können wahrscheinlich sagen, dass ich genau welche Wirkstoffe ein hohes Risikoprofil haben.
00:19:59: Wir gucken uns manchmal auch bestimmte Insulin an oder so.
00:20:03: Und ja, wir können jede Werkstoffkategorie schauen ob es sehr geografisch Konzentration eine hohe Schwachstelle sein ist zum Beispiel oder ob es eher so eine Nachfragewelle ist.
00:20:17: Wir können vor allem bestimmen je Werkstoff, ob da überhaupt so ein Risiko ist und Medikamente wie Insulin ist auch eines von denen.
00:20:29: Aber dann hängt es eher an einer Upstream Vulnerability, weil es einfach zu wenige Herstellern sind.
00:20:35: oder ist das, weil wir an einem bestimmten Key-Starting-Metier oder API der Wirkstoffe abhängig sind?
00:20:41: Dass nur in einen Standort produziert wird zum Beispiel?
00:20:45: Oder ist es eher eine Vulnerabilität in den Downstream mit so spitzen Wellen wo wir nicht mit produzieren können?
00:20:53: Das heißt man kann das auf Medikamentebene runterstufen, auch auf möglicherweise Firmen-Ebene wo es ein Problem geben könnte und dann schauen ob es eher ein Upstream Supply Chain Problem ist oder Downstreams.
00:21:06: Man kann das so ein bisschen lokalisieren und entlang dessen auch Policies zum Beispiel ableiten.
00:21:13: Das ist
00:21:13: spannend weil sie machen damit klar dass diese Krisen aus ganz unterschiedlichen Gründen sich speisen können.
00:21:20: wir haben ja eigentlich bisher vor allen Dingen den Eindruck, dass es geopolitische Krisen sind die dazu geführt haben.
00:21:28: Dass wir diese Shortages, diese Knappheiten hatten, Pandemie auf der einen Seite wenn man's geopolitisch nennen kann aber jetzt auch gerade die Schließung der Straße von Hormuz mit den ganzen Lieferungen die nicht eben durch den Zoos Kanal kommen können beziehungsweise nicht durch die entsprechenden arabischen Zoos-Kanal ist ja daneben dann eben abweichlich der entsprechende Engen von den Fertigungsgegenden hin, dort eben zu uns kommen können.
00:21:55: Also das sind verschiedene geopolitische Dinge die kommen.
00:21:59: aber sie haben darauf hingewiesen es kann auch ganz andere sein, die einen Ausflug geben eine Rolle dabei haben.
00:22:04: gibt es denn Sie haben das klar gemacht aber gibt es dann etwas was in konkret besondere Sorge macht also besonderer Medikamenten Gruppen die sie sehen wo sie sagen oi da könnte etwas kommen.
00:22:17: ich habe die Date nicht so genau vorliegen.
00:22:21: Ich weiß nur, dass alles rund um Generika ist ein Punkt und je land auch wie viel darf dann substituiert werden das beides ja auch einfach wichtig ist für die Versorgung.
00:22:35: Das ist eine Schwäche.
00:22:37: und genau auf Arzneimitteln.
00:22:39: wir gucken uns täglich alle verschiedenen Wirkstoffen an aber ich würde sagen es führt dann zurück zu entweder Antibiotika oder Raxine, im Stoffen.
00:22:56: Manchmal auch Insulin, weil jetzt kommt auch so eine GLP-One Boom mit den neuen Abnehme Wirkstoffen und dann wird manchmal auch, gucken wir, capacitivewise gibt es immer noch genügend Kapazität für die Legacies, für alles, für die Insoline, das braucht auch für normale Diabetes Sonst zum Beispiel viele Herstellern stellen auch ein Teil eher Produktion um.
00:23:21: Das heißt gucken wir, gibt es genügend Kapazität für die Basisversorgung von Insulin an?
00:23:30: Ich kann nicht so genau...
00:23:32: Aber das ist natürlich ein ganz spannender Aspekt, auch wenn wir diese Genauigkeit hier im Moment völlig verständlicherweise nicht quasi ganz abbilden können.
00:23:44: Aber der strategische Blick darauf zu sagen Mensch Insulin werden für andere jetzt Anwendungen genutzt unter anderem verstehe ich das für die Abnehmenspritze in einer entsprechenden Form.
00:23:58: Und wenn das ein lukrativerer Markt ist, dann müssen wir sicherstellen dass eben das Insulin für seinen ureigentlichen Zweck eben zu die Behandlung von Diabetikern auch noch zur Verfügung steht.
00:24:08: und ihre Daten können dabei helfen das richtig einzuschätzen.
00:24:12: Da schon mal den Finger draufzulegen und zu sagen oh da kommt etwas und da müssen wir uns darauf einstellen.
00:24:21: Es handelt sehr viel um Transparenz zu schaffen, die Trends früh zu erkennen und so gucken.
00:24:26: Wo könnte es zu einem Problem bekommen?
00:24:28: Und das ist genau ein Beispiel.
00:24:31: Jetzt sollen ja auch Produktionen zurückgeholt werden.
00:24:35: Sie haben den entsprechenden Gesetzgebungsverfahren aus der EU zitiert.
00:24:40: Glauben sie dass das auch so kommt oder werden Unternehmen immer eher doch den Ort wählen?
00:24:47: Ja, für Sie am lokalitivsten also von der Produktion ja am billigsten ist.
00:24:52: Ja!
00:24:52: Also wir beraten auch unsere Kunden beim Lokalisierungsstrategien und Europa ist eine sehr spannende Region.
00:25:04: und genau wo wir Biotech-Act mit was auf Local Production favorisiert oder incentivized und so kommen viele solche reguläre Regulare jetzt gerade auf uns zu.
00:25:16: Und ich denke, wenn wir über Expansionsstrategien sprechen von z.B.
00:25:22: amerikanischen Firmen oder andere Firmen in Europa lokalisieren wollen, dann gucken wir uns vor allem auch Osteuropa an und die Faktoren sind natürlich vielfaltig.
00:25:33: also Kosten ist... Es muss ja sustainable sein, es muss finanziell traurbar sein.
00:25:40: Und in Ländern wie Tschechien zum Beispiel oder Polen oder Ungarn liegen die Lohnkosten dann in der Produktion häufiger von vierzig bis sechzig Prozent unter dem deutschen Niveau
00:25:48: z.B.,
00:25:49: und das gilt auch für die Fertigung.
00:25:51: aber nicht nur Kosten sondern auch Zugang zu Talenten.
00:25:54: also d.h.
00:25:57: haben wir da starke technische Universitäten und das haben wir auch und diesen Zugang zur Workforce oder die Arbeiten.
00:26:06: drittens auch ein Ökosystem und Pharma-Prädiktion.
00:26:09: Das heißt, man will nicht so lokalisieren wo es keinen Umfeld gibt sondern man möchte gerne auch das Land weist wie Pharmaunternehmen oder wie Pharmalindustrie funktioniert dass es auch Partnern gibt upstream und downstream zum Beispiel Lieferanten um dann gutes Infrastruktur der Netzwerk um zuliefert zu werden und auch exportiert zu können.
00:26:34: Viertens auch Regulatorik.
00:26:36: Ist das ein Land, was wirklich incentivisiert?
00:26:39: oder gibt es dann Vorteile dort zu produzieren?
00:26:43: und manche Ländern fördern solche Lokalisierungstrategien?
00:26:47: Es
00:26:47: trifft eigentlich so eine Debatte die wir in Deutschland ja gerade führen um die Art und Weise wie wir uns erneuern müssen und wir haben immer noch in vielen Fällen den Punkt glaube ich dass wir nicht ganz wahrnehmen wie stark unsere Konkurrenten oder unsere Partnerinnen und Partner geworden sind in der Europäischen Union.
00:27:10: Zwei haben sie erwähnt, Tschechien auf der einen Seite und Ongarn die natürlich für uns immer noch so Fertigungsländer sind wo wir wissen dass da Audi zum Beispiel jetzt oder ein Autobauer zum Beispiel großes Werk hat weil da die Lohnkosten die Blue Collar also die Arbeitskosten der richtigen Arbeiter eben dann niederlegen Und weiter unter dem Niveau, wie in Deutschland sind.
00:27:36: Aber Sie haben es erwähnt, das sind auch die sogenannten White-Color Jobs also diejenigen, die im Management arbeiten, die in der Forschung arbeiten.
00:27:44: Beide Länder haben eine große Tradition was Farmer angeht und ich glaube wir sollten uns vergegenwärtigen dass sie natürlich auch wenn wir unseren Innovationsvorsprung nicht halten in Deutschland oder ihn weiter ausbauen da extreme Konkurrenten sind mit Zugang zum europäischen Markt und dass man dann lieber dahin geht.
00:28:06: Sehr, sehr spannender Aspekt!
00:28:09: Jetzt reden wir ja immer alle über AI und KI – also die Anwendung künstlicher Intelligenz hilft Ihnen in Ihrer Arbeit?
00:28:20: Wir setzen KI schon sehr stark ein.
00:28:23: bei diesen Datenanalyse habe ich gesagt weil wir gucken uns Trends an nicht nur bei so einem Kunde, sondern auch in Analogs.
00:28:34: Das heißt ähnliche Medikamente bei anderen Herstellen und wir haben die dann reagiert.
00:28:38: Das heisst man kann es an Trends erkennen und viele verschiedene Firmen- und Medikamentekombinationen.
00:28:47: Und im Gesundheitswesen ist das ja wirklich schon mein Satz.
00:28:52: wie gesagt und konkret erstens glaube ich in der Nachfrage Prognose oder ja kann es auf Basis von Verschreibungstrendskrankheitswellen demografische Daten auch und Wetterdaten viel präziser jetzt vorhersagen, wieviel von einem Medikament waren und wo gebraucht wird.
00:29:11: Natürlich auch was basiert im Wettbewerbsumfeld?
00:29:14: und wo wird genau etwas gelornt?
00:29:15: oder wo kommen ja verschiedene Kampagnen durch zum Beispiel?
00:29:20: Und das was seitens als ich auch erwähnt habe ist ein Frühwarnsystem in der Lieferkette dass man erkennen kann wo zb verschiedene Datenmenge, so ein Muster die wir als Menschen vielleicht nicht erkennen würden.
00:29:33: Wo ein Produktionsstandort oder Einwerkstoff oder eine Nachfrage trennt zusammen ein Risiko bilden.
00:29:39: und genau dann setzt es zu einem prädiktive Engpestmodell bei uns zum Beispiel an.
00:29:46: Dank KI.
00:29:47: Und Versorgungssteuerung in Krankenhäusern und Apotheken da hilft das natürlich auch bei den beständigen Dynamisch zu optimieren Bestellungen zu automatisieren, alternative Therapien vorzuschlagen.
00:30:00: Zum Beispiel wenn wir so eine Knappheit haben was gibt es sonst?
00:30:05: Was wir dann vorschlagen können an den Patienten und das entlastet Personal und sichert auch die Versorgung jetzt schon.
00:30:13: Und wenn wir mal in die Zukunft schauen und uns machen wie die Supply Chain Versorgungskette der Zukunft aussieht, wenn sie optimiert ist.
00:30:25: Was ist da realistisch in den nächsten fünf oder zehn Jahren?
00:30:29: Das ist auch unglaublich spannend!
00:30:31: Ich glaube wir kriegen... Wir würden mehr Freiraum für Menschen schaffen.
00:30:36: genau dieses Szenario sich zu überlegen.
00:30:38: also was passiert denn?
00:30:39: oder haben wir keine neue Technologien aufbauen?
00:30:43: so man nimmt ein großteil des Taktik, quasi täglich einen einfach Knopf zurück in Arbeit weg und setzt quasi den Mensch obendrauf.
00:30:53: Und lässt eher vielleicht so eine moderne Entscheidung selber treffen.
00:30:59: Ich glaube vor allem wird es dann vorausschauende Versorgung.
00:31:04: dort wird das sehr spannend wo wir dann wirklich diese Engpässe dann monatlich voraus erkennen und auch erbrechen können.
00:31:11: oder künftig kann dann die ganze Identifikation mit einem Maßnahme zusammengebunden werden, sodass wir keine oder dann entstehen weniger Engpässe hoffen wir.
00:31:22: Wenn das passiert haben wir schon ein Plan B. Das heißt in Echtzeit Engpäße zu vermeiden sozusagen wo wir da das Gespräch auch angeschlagen haben mit den neuntausend Engpässen aber zweitens auch in so eine personalisierte Versorgung auf Patientenebene KI dann einsetzen, um viel genauer und auf einzelne Patientinnengruppen zuschneiden zu können.
00:31:45: Basis von genetischen Profilen oder Marbidities oder Real-World Barton – das macht ja natürlich auch Behandlungen wirksamer und reduziert gleichzeitig unnötigen Verbrauch.
00:31:58: Und letztlich auch in meinen Bereichen wie der Lieferkette autonomes Steuerung.
00:32:02: Das heißt heute liefert KI Empfehlungen und der Mensch entscheidet aber Künftig, glaube ich, gesagt es könnte dann routinemäßige Entscheidungen selber treffen und umwandeln.
00:32:18: Und Notfallallokationen automatisch zu steuern mit den Menschen im Aufsicht aber nicht in jeden einzelnen Schritt.
00:32:27: Natürlich fragt man sich immer, was wir heute fragen in Deutschland natürlich.
00:32:31: Wie ist das mit der Sicherheit der Daten?
00:32:34: Aber Sie arbeiten mit anonymisierten Daten haben sie mir gesagt.
00:32:41: Nebenan, Sie wären Gesundheitsministerin für einen Tag.
00:32:45: Was wäre Ihre erste Maßnahme?
00:32:47: Ich würde wahrscheinlich sehr früh ansetzen und zwar bei der Prävention also Gesundheit bevor wir überhaupt kerren werden Mit drei Kleinkindern, ich denke sehr viel an Kind sein und so weiter.
00:33:01: Und was bringt Gesundheit?
00:33:02: Vor allem Ernährung, Bewegung, Zugang zu Natur.
00:33:05: Ich glaube das ist die beste Basis für alles weiter Rauch.
00:33:11: Jetzt kommen ja auch viele Themen wie Longevity zum Beispiel.
00:33:14: Dann geht es nicht nur darum länger zu leben sondern auch vor allem darum länger gesund zu bleiben.
00:33:23: Als Land oder als Region soll ich mehr investieren, also wie lernt man so ein Kind gesund zu denken?
00:33:31: Schon vorwärts werden sozusagen.
00:33:35: Ja witzig!
00:33:35: Ich bin vor gestern Morgen, ne gestern morgen bin ich joggen gegangen in Heidelberg und dann ging ich hier lief ich da lang und da war ein Plakat das Heidelberge ist ja ein großes... im Grunde ein großes Gesundheitszentrum.
00:33:50: überall, wo man ist.
00:33:51: Sieht man Arztpraxen?
00:33:52: Gesundheitszentren, die riesige Universität ja einen fantastischen medizinischen Bereich hat dort also großartige Medizinkunst vor Ort und überall blinkt einer irgendwas an was mit Gesundheit oder auch gesundheitsvermarktung zu tun hat.
00:34:10: Und da war es ein Plakat.
00:34:11: ich krieg's leider nicht mehr zusammen aber das hat genau diesen Punkt gehabt.
00:34:14: nur weil du das und dass nicht machst heißt das noch nicht, dass du longevity verstehst also langlebigkeit wirklich liebst.
00:34:22: Das ist ja nochmal was ganz anderes als nur ein bisschen auf sich auffach zu geben.
00:34:28: und da haben sie recht es braucht eigentlich viel mehr hinweise wie man damit umgeht und dann sich entsprechend durch verschiedene Sachen lebenslanges lernen oder auch medizinische vorsorge entsprechend dahin bewegen kann.
00:34:45: Jetzt haben wir ja sehr viel Kenntnis bei dem Gesundheitssystem oder mit den Gesundheitssystemen.
00:34:51: Um Sie darauf zu klicken, was Sie als Großen dort tun?
00:34:54: Für mich ist es wirklich ein Irrtum, dass das System einfach funktioniert, was wir häufig für selbstverständliche nehmen.
00:35:03: aber in Wirklichkeit ist es ja extrem komplex und diese Abhängigkeit von so vielen einzelnen Akteuren entlang dieser Lieferketter des Rückgratzzystems Und dieses Zusammenspiel wird aus meiner Sicht häufig unterschätzt.
00:35:20: Jetzt wissen Sie ja sehr viel über die Logistik, die Supply Chain wie Medikamente, Versorgung und Funktioniert was die verschiedenen Faktoren sind, die sie auch einschränken?
00:35:33: Was würden sich wünschen?
00:35:34: dass die Menschen besser verstehen
00:35:37: dass eigentlich so viel hinter einer Medikamentenversorgung steckt.
00:35:41: Es sind so viele Schritte, wir haben ja auch besprochen, in so zwei, zwanzig vierzig verschiedene Schritten Innovation und dann Launch von einem Medikamente, Registrierungen in den einzelnen Ländern, sodass es so gelassen wird.
00:35:53: Und natürlich danach auch all Koordination zwischen lagerbestände Wadenherstellern zur Großhändlerin oder des Routoren bis im Spital oder in der Apotheke all diese Koordination und wie anfällig das auch sein kann.
00:36:10: Ich glaube, wenn man dann denkt, dann wächst natürlich die Wertschätzung für diese Themen und die ganze Kette.
00:36:18: Und all diejenigen, die damit zusammenarbeiten und dafür... Das bringt mich zu meiner Abschlussfrage und unsere Serie heißt der Lebensretter.
00:36:29: Wenn Sie auf das Gesundheitswesen schauen Sie sagst ja mir sehr viel Einblick da auch, nicht nur Daten gestützt.
00:36:34: Sie kennen viele Akteure auch.
00:36:36: Wer sind für sie die oft übersehenden Lebensretter in diesem Feld?
00:36:42: Ja, genau!
00:36:45: Für mich ist das ganz klar diese Menschen im Hintergrund, dass die Produktionsleute, die Logistiker, die Planner oder die den Qualität arbeiten und ohne sie würden kein Medikament beim Patienten oder zwar beim Arzt ankommen und seine Behandlung ohne Arzneimittel oder ohne Medical Device nutzt ja nur so viel,
00:37:06: d.h.,
00:37:07: die Menschen.
00:37:09: Und außerhalb des Systemes anschließend an einem allerbesten Frage glaube ich auch Lern- oder Krankenpfleger oder Apotheker, die alle dafür sorgen dass Menschen überhaupt gesund aufwacht!
00:37:22: wachen und bleiben.
00:37:24: Und was Gesundheit ist im Sinne von auch gesund bleiben, nicht im Krankenhaus sondern es fängt ja auch viel früher an so schon im Alltag.
00:37:34: Das ist ein wunderschönes Beispiel dafür dass viele Menschen eben dazu beitragen uns gesund zu halten oder wieder gesund zu machen die wir nicht so täglich auch sehen.
00:37:45: Auch jene die jenseits des Rettungswesens arbeiten das ist mich gut dass sie den Punkt genannt haben klar die Pflegerinnen, die Pflegern, die Rettungssanitäter.
00:37:54: Die Ärztinnen und Ärzte, die vorne weg, aber die hat man jetzt heutzutage ja mittlerweile in eigenen Podcasts, die sich zum Teil selber auch da entsprechend präsentieren und zeigen wie Einblicke geben in ihrer Arbeit.
00:38:09: Aber natürlich diejenigen, die in der Produktion die Medikamenten herstellen, die die Waren von A nach B bringen, die sind genauso ... im Teil des ganzen Systems, in positiven.
00:38:23: Und die sollten wir auch unbedingt werden.
00:38:24: Danke, dass Sie das getan haben und vielen Dank für dieses sehr interessante Gespräch!
00:38:28: Danke Frau Werkenberg.
00:38:30: Vielen
00:38:31: Dank Ihnen.
00:38:36: Merci.
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