Oktoberfest 2026: Wie die Aicher Ambulanz auf der Theresienwiese Leben rettet
Shownotes
Zwischen Festzelt und Schockraum: Notfallmedizin auf dem Oktoberfest
Das Oktoberfest ist das größte Volksfest der Welt – und für den Rettungsdienst eine medizinische Ausnahmesituation. Hunderttausende Menschen feiern gleichzeitig auf der Theresienwiese. Wo so viele Menschen zusammenkommen, passieren nicht nur typische Wiesn-Unfälle: Auch Herzinfarkte, Schlaganfälle und andere lebensbedrohliche Notfälle gehören zum Einsatzalltag.
In dieser Folge von „Lebensretter“ spricht Dr. Philipp Kampmann, Chefarzt der Aicher Ambulanz auf dem Oktoberfest, über die medizinische Seite der Wiesn.
Gleich die ersten Tage des Oktoberfests 2026 zeigen, wie nah Tragödie und erfolgreiche Rettung beieinanderliegen können: Bei einem schweren Unfall an einem Fahrgeschäft wird ein Mitarbeiter so schwer verletzt, dass er trotz sofortiger Reanimation und schnellstmöglichem Transport in einen Schockraum stirbt. Einen Tag später bricht ein 78-jähriger Besucher zusammen – zwei Bedienungen beginnen sofort mit der Wiederbelebung und halten seinen Kreislauf aufrecht, bis die professionellen Retter übernehmen können.
Kampmann erklärt, wie die medizinische Versorgung auf der Theresienwiese organisiert ist und warum die Einsatzkräfte trotz Hunderttausender Besucher innerhalb weniger Minuten beim Patienten sein können. Mehr als 430 Menschen arbeiten während der Wiesn für die Aicher Ambulanz, darunter 36 Ärztinnen und Ärzte. Mobile Teams und spezielle Tragenteams bahnen sich ihren Weg durch die Menschenmassen.
Auch die Sanitätsstation selbst hat mit einer klassischen Erste-Hilfe-Station nur noch wenig gemeinsam: Ein eigenes CT ermöglicht es beispielsweise, Kopfverletzungen direkt auf dem Festgelände abzuklären. Viele Patienten können dadurch vor Ort abschließend versorgt werden, statt die ohnehin stark belasteten Münchner Kliniken zusätzlich zu beanspruchen.
Ein großes Thema bleibt der Alkohol: Rund ein Drittel der Patienten wird wegen einer Alkoholintoxikation behandelt, ein weiteres Drittel wegen chirurgischer Verletzungen – von Stürzen und Schnittwunden bis zu Knochenbrüchen. Kampmann erklärt, wann aus einem Rausch ein lebensbedrohlicher medizinischer Notfall wird und warum gerade Bewusstseinsstörungen gefährlich sind.
Außerdem geht es um K.-o.-Tropfen, deren tatsächliche Häufigkeit, die Schwierigkeiten beim Nachweis und darum, warum die Wirkung des stärkeren Wiesnbiers immer wieder unterschätzt wird.
Und am Ende steht eine Botschaft, die weit über das Oktoberfest hinausgeht: Keine Angst vor Erster Hilfe. Helfen ist fast immer besser als nichts zu tun.
In dieser Folge:
Notfallmedizin mitten auf dem größten Volksfest der Welt
der tödliche Unfall an einem Fahrgeschäft und die Versorgung vor Ort
erfolgreiche Reanimation auf der Wiesn
mehr als 430 Einsatzkräfte und Eintreffzeiten von unter vier Minuten
das „kleine Krankenhaus“ auf der Theresienwiese
warum ein eigenes CT die Münchner Kliniken entlastet
Alkoholintoxikation: Wann wird der Rausch zum Notfall?
Stürze, Schnittverletzungen, Unterkühlung und andere typische Wiesn-Notfälle
K.-o.-Tropfen: tatsächliche Fälle, Verdachtsfälle und schwieriger Nachweis
Krisenintervention für Betroffene und Rettungskräfte
drei einfache Regeln für einen möglichst sicheren Wiesn-Besuch
und warum man bei Erster Hilfe keine Angst haben sollte, etwas falsch zu machen
Transkript anzeigen
00:00:01: Egal was, die Hilfe ist nie falsch.
00:00:03: Also ich kann da eigentlich keine Fehler machen.
00:00:05: wenn ich jetzt nicht mutwillig auf dem Einbrügel das hat ja auch mit Hilfe nichts zu tun dann ist alles was sich für den Menschen tun kann eigentlich eine gute Sache und man ist auch versichert.
00:00:13: also selbst wenn ich als Ersthelfer was falsch mache und geben seine teure Dingsbumsjacke zerreiße bin ich versicherte der Staat springt dann ein und sagt du bist abgedeckt du hast geholfen Das wird bezahlt.
00:00:26: Von daher keine Angst vor erster Hilfe, Sie können nichts falsch machen.
00:00:52: wie die Einführung der «Eins, Eins, Zwei».
00:00:55: Die Björn Steigerstiftung.
00:00:57: Gemeinsam Leben retten!
00:00:58: Folge Hundertneun – das Oktoberfest-Zweißen-Sechsundzwanzig Zwischen Kotzhügel und Schockraum.
00:01:04: Dr.
00:01:05: Philipp Kampmann von der Eicherambulanz über Alkohol, Chaotropfen und tragische ersten Tage der Wiesen.
00:01:11: Millionen Besucher volle Festzelte, Gedränge und natürlich jede Menge Bier.
00:01:17: Das München-Octoberfest ist das größte Volksfest der Welt.
00:01:20: Für die einen sind es zwei Wochen Party und für die anderen zwei Wochen medizinischer Großeinsatz.
00:01:26: Wenn während auf der Wiesen gefeiert wird, arbeitet im Hintergrund eine komplette medizinische Infrastruktur.
00:01:32: Hunderte Einsatzkräfte der Eicherambulanz sind während des Oktoberfestes im Einsatz.
00:01:38: Sie versorgen Schnittverletzungen, Wespenstiche stark alkoholisierte Patienten aber auch Herzinfarkte oder andere lebensbedrohliche Notfälle.
00:01:47: Wie schnell das passieren kann, hat sich gleich in den ersten Tagen dieser Wiesen gezeigt.
00:01:52: Beim schweren Umfall an einem Fahrgeschäft wurde ein Mitarbeiter erst lebensgefährlich verletzt und später verstarb er dann im Krankenhaus.
00:02:00: Was passiert in einem solchen Moment hinter den Kulissen?
00:02:03: Wie funktioniert Notfallmedizin mitten in einem Volksfest mit Millionen Besuchern?
00:02:07: Und was muss passieren damit die Retter auch um größten Gedränge innerhalb kürzester Zeit beim Patienten sind?
00:02:14: Darüber spreche ich heute mit einem Mann, der auf der Wiesen eine enorme Verantwortung trägt.
00:02:18: Dr.
00:02:19: Philipp Kampmann, Chefarzt der Eicherambulanz auf dem Oktoberfest.
00:02:23: Herzlich willkommen!
00:02:25: Grüß Gott von der Wiesn.
00:02:26: Ich sitze hier direkt auf der Thresienwiese unten im Pressekammer und freue mich.
00:02:30: Wir alle haben Bilder am Kopf, Herr Doktor Kampman.
00:02:35: Wir müssen mit diesem Ereignis leider beginnen, dass die Wiesen in den ersten Tagen überschattet.
00:02:41: Ein Mitarbeiter eines Fahrgeschäfts wurde schwer verletzt, musste reanimiert werden und ist dann später im Krankenhaus verstorben.
00:02:49: Wie haben Sie diesen Einsatz erlebt?
00:02:51: Also ich war bei dem Einsatz mit dabei.
00:02:54: Es war so um viertel von neun am Montag dass uns die Nachricht erreichte das da eben ein schwerer Unfall passiert ist.
00:03:03: Bei diesem Fahrgeschäfte der Name ist Hangover Das ist so ein Free Fall Tower also eine sehr hohe Turm wo aus unserer Gondel dran ist, wo man sich reinsetzen kann und dann wird man eben einfach gerade nach oben gezogen oder bewegt.
00:03:16: Und von oben fällt man in so einem Art freien Fall.
00:03:20: Da gibt es natürlich dieses Ding... Das sind Maschinen und das gibt's auch auf Baustellen.
00:03:27: Im Endeffekt war es ja auch eine Art Betriebsunfall denn der Verletzte oder der Verstorbene war ein Mitarbeiter, ein Security-Mitarbeiter des Fahrgeschäfts.
00:03:39: um Gottes Willen, das passiert leider ab und zu.
00:03:41: Und auch in München auf Baustellen und überall wo eben Kräfte im Spiel sind und starke Kräften und Gewicht im Spiel ist und Menschen vielleicht auch Fehler machen da ist der Mensch halt leider... Der Mensch ist schon recht stabil aber er ist eben nicht so stoppig.
00:03:56: Wir sind dann wir sind dahin gerannt.
00:03:58: es muss so gewesen sein.
00:03:59: ich war bisher beim unmittelbaren Unfall hergegangen waren wir natürlich nicht da.
00:04:02: wir kamen erst zur Einsatzsituation als es eben passiert war Und es muss wohl so passiert sein, dass dieser Mensch ein Sicherheitsmitarbeiter von diesem Fahrgeschäft war.
00:04:11: Das ist auch noch ganz wichtig weil er eben für die Wiesen sind die anscheinend angemietet und reisen nicht mit dem Fahrgeschäft rum.
00:04:19: das heißt der kannte sich vielleicht auch mit diesem Gerät nicht ganz so gut aus und da gibt's natürlich Sicherheitszonen in denen man nicht rein darf.
00:04:26: aus gutem Grund darf man dann nicht rein und anscheint hatte das missachtet und wollte wahrscheinlich nur etwas aufheben was vielleicht einen Fahrgast verloren hatte.
00:04:35: Also der wollte vielleicht nur ein Handy holen oder irgendwas, den Leuten fällt ja viel auch raus.
00:04:39: und dann eigentlich war er glaube ich unten positioniert oder hätte unten am Eingang positioniert sein sollen.
00:04:45: Vielleicht haben die ihn gefragt alles Mutmaßungen.
00:04:47: Ich habe da mein Handy verloren kannst mal schauen.
00:04:49: Und dann ist er da hoch in guten Glauben etwas ganz normal Gutes zu tun hat unterschätzt das eben in diesem Bereich sich da nicht aufhalten Hätte dürfen.
00:04:58: und dann kam eben von oben diese Gondel runter und es ist halt dieses wiegt einige Tonnen Und die hat sich dann, der hat ihn da eingeklemmt und als wir kamen war die Gondel schon wieder hochgefahren.
00:05:09: Die Menschen aus der Gondeln waren auch ausgestiegen und zwei Polizisten von der Wiesenwache haben bereits angefangen zu reanimieren.
00:05:16: Haben also gesehen dass da etwas Schweres passiert ist und als Wir kamen lief also eine halblein Reanimation mit den Polizistinnen.
00:05:24: Die haben das toll gemacht ganz, ganz toll!
00:05:26: Und dann haben wir alles halt aufgefahren, was man so an Notfallmedizin außerhalb eines Krankenhauses auffährt.
00:05:32: Inklusive Defibrillatoren und Torax-Denayerschen oder der Mensch wurde enttobiert
00:05:36: etc.,
00:05:37: aber es ist leider so das auch immer noch und das hat gar nichts mit erwiesen zu tun.
00:05:41: eine traumatische Reanimation also ein Kreislaufstillstand aufgrund einer Verletzung eines Traumaßes.
00:05:48: Das ist leider mit einer sehr schlechten Prognose verbunden.
00:05:52: Also wenn der Körper mal so verletzt ist dass eben Wichtige Strukturen sei es jetzt die Lunge oder irgendwelche Gefäße sind vielleicht eingerissen.
00:06:01: Oder der Brustkopp ist stark beschädigt, oder der Bauch.
00:06:05: Die inneren Organe wenn sie eben stark beschätigt sind dann kann man auch mit Herzdruckmassage und Defikulation etc.
00:06:10: nur nicht so viel bewegen.
00:06:12: wir haben trotzdem natürlich alles gemacht weil die einzige Chance die dieser Mann gehabt hätte ist eben sofortige Hilfe und sofortig abtransport eine dafür geeignete Schockraum also Klinik Und das haben wir versucht, möglich zu machen.
00:06:27: Wir waren extrem schnell!
00:06:29: Wir hatten ganz viele tolle Helfer... ...wir waren glaube ich in... ...sechsunddreißig Minuten von Notfall.
00:06:35: also der Defi zählt ja mit die Zeit, also vom Aufkleben der Defii-Elektronen bis ein Treffen Schockraum sind knapp sechsunddreizig Minuten vergangen.
00:06:44: Das ist eine tolle Zeit.
00:06:45: gerade die erste Stunde in so einer Traumageschichte spielt mir große Rolle.
00:06:49: aber der Mensch war leider so verletzt dass er das trotzdem trotz aller dieser Maßnahmen nicht geschafft hat.
00:06:55: Und das war, ist am Ende ein Einsatz wie wir ihn im Rettungsdienst immer mal wieder haben, wie gesagt auch außerhalb der Wiesen auf irgendwelchen Baustellen oder Arbeitsunfälle oder Verkehrsunfälle solche Sachen da werden ja mit den menschlichen Körper starker Gewalt ausgesetzt und da kann es auch mal dazu kommen dass er, dass der Kreislauf aufhört.
00:07:16: dann gibt es eben diese Traumarie mit Redamationen Und deswegen ist das jetzt für einen Mitarbeiter im Rettungsdienst gar nicht unbedingt was, was total außergewöhnliches.
00:07:25: Aber natürlich in dem Setting auf der Wiesn ist es dann scheinbar auch so gewöhnlich.
00:07:29: Na ja gut!
00:07:30: Es stehen auch viele Menschen drum herum – auch ihre Mitarbeiter die das miterleben denken.
00:07:36: vielleicht bin ich immer gleich an das Schlimmste wenn man hört da gibt's irgendeinen Verletzten und einem Fahrgeschäft.
00:07:42: Wir werden diese Menschen aufgefangen, sowohl die Menschen drumherum, die das Unglück miterlebt haben als auch natürlich ihre eigenen Mitarbeiter oder die beiden Polizisten, die geholfen haben.
00:07:53: Wahnsinnig gut funktioniert.
00:07:55: Die Polizei hat sehr viele Mitarbeiter, also sehr viele Polizisten geschickt die auch geholfen haben das abzusperren.
00:07:59: Wir hatten eine ganze Wand an Polizistinnen davor stehen die sich als Sichtschutz da aufgestellt haben dass eben der Besucher des Volksfestes jetzt nicht unbedingt die laufenden Maßnahmen so aus der Nähe sehen kann.
00:08:10: Also es war alles sehr schön abgeschirmt sodass wir gut arbeiten konnten und ist auch ein bisschen gaffer et cetera fern gehalten wurden.
00:08:17: die zusammenarbeit war sowieso ganz hervorragend also sammarbeit mit allen gewerken polizei sicherheitsdienst Feuerwehr und uns.
00:08:27: das hat super funktioniert und es haben wir auch im nachhinein dann Dann auch da uns noch mal bestätigt.
00:08:31: Wir machen ja nach so einem einsatz auch immer noch eine einsatznachbesprechung Und für die ganzen dazu bekommen, ob das jetzt Mitarbeiter oder Kollegen von dem Verletzten waren.
00:08:42: Oder auch Besucher vom Fahrgeschäft oder einfach nur Passanten, die da draußen auf der Festwiese an den Fahrgeschäfte vorbeigehen, die das so was mitbekommen haben.
00:08:49: Da hat sich in den letzten dreißig Jahren ganz viel in der Notfallmedizin getan.
00:08:53: also ich habe selber den Anfang der zweiten deutschen Krisenintervention sozusagen miterlebt.
00:09:00: Das ging ja los in den neunziger Jahren dass irgendwann der Milaziran ist oder ein Kollege.
00:09:08: Die haben in München die erste Krisenintervention gegründet, erfunden ins Leben gerufen und relativ schnell danach.
00:09:15: Das war noch eine Zeit wo öffentliche und private Rettungsdienste nebeneinander existiert haben.
00:09:20: Haben wir das dann auch gegrundet für den Eicherambulanz?
00:09:23: Und da war ich bei den Anfängen mit dabei.
00:09:25: also ich habe das lange auch geleitet.
00:09:26: dieses CAT Team hieß es damals krisenintervension im Einsatzdienst und da hat sich so ein bisschen die Wurzel gepflanzt in dem Rettungsdienst, dass es eben nicht nur knallharte Typen sind die durch Blut warten und keine Miene verziehen sondern das Menschen sind, die da auch dahinter stehen.
00:09:43: Also Helfern, Helfende, dass sie vielleicht mal ein Problem haben, dass ist auch Beteiligte an so einem Notfall gibt wie die Angehörigen oder irgendwelche Beisteher oder die geholfen haben erste Hilfe geleistet haben, die vielleicht nach dem Notfall in irgendeiner Form mitgenommen wurden traumatisiert wurden Und da hat man angefangen an diese Menschen zu denken.
00:10:00: Dann hat man eben eine Krisenintervention ins Leben gerufen, die dann mittlerweile ja Deutschlandweit existiert und die im Zuge des Rettungsdienstes ausgelöst werden kann.
00:10:10: oder der Beteiligte, die Angehörige was auch immer sofort mit laulich teilweise wird zugebracht das Krisen-Interventionsteam und dann kümmern sich die um den Menschen.
00:10:20: Da gibt es noch einen zweiten ganz wichtigen Aspekt.
00:10:23: Das ist diese PSNV also das ist eine Nacht Verarbeitung oder eine Nachbetreuung nach eben belastenden Einsätzen für die Helfer.
00:10:32: Und da auch da haben wir Strukturen und der Eicher hat mittlerweile auch wieder ein eigenes, das heißt jetzt Kim Krisenintervention in München.
00:10:39: Das hat sich neu strukturiert und wir haben einen relativ schlagkräftiges Krisen-Interventionsteam was eben auch nicht nur die Patienten und die Angehörigen betreut sind und auch für die Mitarbeiter da ist.
00:10:51: Und das haben wir natürlich sofort...
00:10:52: Ja genau!
00:10:53: Genau.
00:10:55: Das sind geschulte Mitarbeiter, die auch irgendwo dem Rettungsdienst entstanden haben damit sie ein bisschen wissen wie das läuft und diese sind dafür da einfach sowohl für die Außenstehenden also den Patienten Angehörige zu helfen.
00:11:08: aber die können eben auch Nachbesprechungen machen an die dürfen sich unsere Mitarbeiter wenden.
00:11:14: wenn Sie sagen irgendwie geht es mir nach zwei Tagen immer noch im Kopf rum ich komme nicht so gut damit zurecht ich habe Albträume ich sehe die Bilder wieder all diese Geschichten.
00:11:23: Das ist auch ganz toll, weil wir haben immer einen dieser Mitarbeiter auf unserer Sanitätsstation.
00:11:29: Der ist da und kümmert sich sowohl um die Patienten, die gerade ein Thema haben aber der kann auch jederzeit sich um Mitarbeiter kümmern.
00:11:36: Und er kann natürlich dann auch das Team vergrößern mehr Leute holen und es war tatsächlich jetzt in diesem Fall wieder zurückzukommen.
00:11:43: Da waren Besucher dieses Fahrgeschäfts.
00:11:48: also man muss sich vorstellen Mittelschön, dass man da in so einem Sitz sitzt und hat einen Eumel festgelenkt.
00:11:56: Man will ja Spaß haben und freut sich auf dieses krasse Ereignis, das man hochgetransportiert und dann fallen gelassen wird Und am Ende,
00:12:05: so
00:12:05: die anderen.
00:12:07: Ich glaube da ist jeden Tierchen sein Gläsirchen und da darf jeder machen was er will.
00:12:11: aber wenn der dann halt unsweiblich auf einem anderen Menschen landest und auch die Passanten und die damit gemacht haben konnten ja alle gar nichts dafür.
00:12:18: Das war denke ich mal ein klassisches menschliches Versagen.
00:12:21: Auch die Technik dieses Fahrgeschäfts war mit Sicherheit nicht kaputt sondern hat sich einer mutwillig an den Sicherheitsverkehrungen vorbeigemogelt.
00:12:31: Das darf man halt nicht.
00:12:32: Und die sind dann auf dem gelandet und haben das wahrscheinlich so halb oder ganz mitbekommen, was da passiert ist und war natürlich entsprechend dann auch geschockt.
00:12:40: Natürlich der Betreider oder die Schaustellefamilie waren auch die Kollegen von den armen Menschen waren natürlich alle betroffen.
00:12:47: also wir haben am Ende bzw als er dann schon unterwegs in die Klinik war einer laufenden Reanimation Haben.
00:12:54: wir haben sie mir nicht gleich gefahren, sondern wir haben erst mal Standsaufnahme gemacht.
00:12:57: Wir haben geschaut wen hat es dann noch irgendwie erwischt?
00:13:00: in jeder Form und die Polizei muss natürlich Personalien aufnehmen und die Schausteller wurden befragt und in der Zeit war aber schon die Krisenintervention vor Ort und wir sind dann mit zwei Fahrgästen und neuen Kollegen.
00:13:16: von dem Laden sind wir dann rüber, das ist nicht weit in unsere Sanitätsstation.
00:13:19: Da hatte unser Kind team bereits tatsächlich eine schöne Atmosphäre geschaffen.
00:13:23: die haben mit einem unserer Außenzelte einfach Getränke hingestellt, haben das warm gemacht, haben einen Bierbank aufgebaut damit man sich auch hinsetzen kann.
00:13:31: Und dann hatten sie für eine kurze Zeit zwar kalt, dann hatten die für eine kurzzeit mal ein Platz wo ein bisschen Ruhe ist und Bärme Einfach auch Mitarbeiter da waren, die sich um sie gekümmert haben und dann haben wir da
00:13:41: eben eine Spräche geführt.
00:13:43: Genau man fragt einfach wie kann was wollt ihr wissen?
00:13:45: Was können wir Gutes tun?
00:13:46: gibt es jemanden der euch abholt.
00:13:48: Wie kommt ihr nach Hause?
00:13:49: braucht ihr was ihnen vielleicht Strukturen auch mitgeben Infos mitgegen ist?
00:13:53: man sagt wenn Sie etwas haben in den nächsten Tagen dann werden sie anrufen.
00:13:56: es gibt ja nützliche Anlaufstellen wo man sich auch für so eine Krisenberatung entwenden also die krisen.
00:14:03: intervention dient dazu die Menschen, die von irgendetwas schrecklichen Betroffen sind durch diese akute Situation zu bringen und ihnen dann Wege für danach an die Hand zu geben.
00:14:10: Und für die Mitarbeiter haben wir einen Briefing gemacht also ein Debriefing gemacht.
00:14:13: Wir haben uns alle nochmal in der Sanitätswache versammelt und haben... Die ganze tatsächlich Wachheit versammelte weil Gerüchte sind ganz schnell unterwegs und Gerüchte sind auch meistens Nicht ganz wahr.
00:14:27: Das bedeutet, da kriegt jeder irgendwas anderes erzählt und wir wollten den Vorbeugeln haben einfach gesagt alle die jetzt nicht unmittelbar am Patienten gerade arbeiten sollen mal runterkommen in unseren Personalraum.
00:14:35: dann haben wir ihn kurz und knackig einfach diese Situation wirklich erzählt wie sie war.
00:14:39: damit einfach dieser gerüchtige Küche so ein bisschen Einheit geboten wird und damit die auch informiert sind weil es kommt ja alle mit oder sind talent rennen Leute durch die Gegend großer Einsatz.
00:14:47: man hört so ein bissel am funk was ist los?
00:14:49: Die müssen sich aber natürlich die anderen müssen sich auch um die restlichen.
00:14:52: also das können ich alle dahin rennen und von daher ist man.
00:14:54: dann fragt man, was war da?
00:14:55: Und das ist ja Teil dieser Familie hier auf der Wiesn.
00:14:59: Unsere Sanitätswache dass wir miteinander fühlen oder arbeiten und Team gespült haben, dann wollen wir natürlich auch wissen, was passiert ist und was los ist.
00:15:08: Das haben wir so gemacht und dann haben wir uns noch mal mit den einzelnen Beteiligten in einer kleinen Gruppe zusammengesetzt also mit unserem Tragenteam und dem nodarster Feuerwehr der dann noch dazu kamen zurück die hatten den abgeliefert eben im Schockraum sind wieder hergefahren.
00:15:24: Dann hat man sich einfach hingesetzen, hat mal besprochen was gut war.
00:15:27: Was schlecht war, was wir hätten besser machen können wie es gelaufen ist und macht eine Einsatz nachbesprechen.
00:15:32: Und das hat sich tatsächlich etabliert.
00:15:36: Das gab's früher so nicht.
00:15:38: also natürlich hat man Geschichte erzählt.
00:15:39: Es gab schon immer aber Geschichte sind Mittelgut um Probleme auch mal auf den Tisch zu legen.
00:15:45: und am Ende leben wir mittlerweile in einer Zeit wo man Ja, auch mal schwächer eingestehen kann und das finde ich ganz toll.
00:15:54: also dieses diese ganze krisenintervention so PSV.
00:15:57: Problematik hat ein bisschen die die Latte gebrochen im Endeffekt für eine für dass man nicht nur der Held ist an dem es alles abfallt sondern eben auch als mensch unterwegs ist und das auch Eindrücke mitnimmt und dass man dann vielleicht mal Probleme bekommt.
00:16:14: Da ist
00:16:14: viel Positives passiert in den Kollegenkreis genau Und das muss man, genau.
00:16:19: Also so lief dann der Einsatz und natürlich hat man dann mitbekommen dass der arme Security Mitarbeiter in den Schockraum am Ende dann eben... Da konnte man nicht mehr weitermachen, da hat man aufgehört mit der Reanimation und dann ist er letztendlich dort dann verstorben.
00:16:33: offiziell
00:16:35: Jetzt sind wir schon mittendrin in ihrer aktuellen Realität.
00:16:39: Es gab ja noch einen anderen, ein anderes Ereignis.
00:16:43: Gleich am ersten Tag saßen beispielsweise einige Besucher fest in einem Fahrgeschäft kopfüber.
00:16:50: Einige Jugendlichen waren dann der Schwindel...
00:16:54: Also ich glaube das ist tatsächlich auch nicht schön.
00:16:56: Das ist der Predator gewesen.
00:16:59: ordentlich durch die Gegend wo wirbelt.
00:17:01: und ich habe meine, ich hab zwei Töchter in.
00:17:03: die ältere ist zwanzig und arbeitet auch hier als Rettungssanitäterin auf der Wiesn.
00:17:07: Die ist fit und jung und sie sind aber mit der Trage über die Festwiese gezogen und durften dann auch mal hier und da mal im Geschäft fahren und die sind auch prädete gefahren.
00:17:15: Ich hab ihn dann danach erst gesagt ach okay das war das Verstehen geblieben ist.
00:17:19: Und meine große Tochter, Louisa hat dann gesagt, es war grenzwertig.
00:17:23: Also auch ihr ist kurz mal so ein bisschen ... Die ist ja schwarz vor Augen geworden.
00:17:28: also man geht da halt körperlich schon an die Grenzen und wenn diese Geräte dann stehen bleiben in der Situation wo man auch blöderweise noch auf dem Kopf steht und das ganze Gewicht auf der Schulter lastet... Das ist schon unangenehm!
00:17:39: Es war nicht gefährlich für die Patienten weil die waren immer da fixiert in dem Ding, die konnten dann nicht rausfallen.
00:17:44: Aber es ist sehr unangenehm und der eine oder andere kriegt vielleicht auch ne Beklemmungsproblematik oder ne Panikproblematik.
00:17:49: Und dann muss es wohl so gewesen sein, dass ein Techniker da relativ schnell die Bremse gelöst hat Dann ist das Ding wieder in Ruhe langsam runtergefahren.
00:17:55: Also das passiert aber das sind halt Maschinen und Maschienen können leider auch mal ein Problem haben.
00:18:01: Das muss man immer wissen.
00:18:03: Wichtig ist, dass das technische Versagen natürlich nicht dazu führt Dass die Dinger richtig gefährlich werden Sofern man sich vernünftig mit ihnen also.
00:18:13: Umgeht.
00:18:14: und das hat leider die Sicherheit in dem Fall nicht getan, aber wer eben die Anweisung beachtet wird diese Schließbügel schießt und so ich glaube die das Risiko dann echtes Problem zu kriegen ist gering und das prüft ja auch der TÜV.
00:18:25: Ja jetzt schon sehen wir die gesamte Bandbreite ihrer Einsätze sicherlich extrem formuliert direkt gleich im ersten Wiesentag.
00:18:33: Aber vielleicht klopfen ein bisschen so die Randdaten einmal ab Wie viele Menschen arbeiten während der gesamten Wiesn für die Eicherambulanz?
00:18:41: Für die Eicheambulance arbeiten ja unterjährig ungefähr tausend Menschen.
00:18:44: Wir sind der zweitgrößte Rettungsdienstanbieter in der Stadt München und stellen eben eine Vielzahl an Rettungwegen im vierzehnti-Stundenbetrieb teilweise, also da braucht man schon an die Tausend Mitarbeiter, die das alles machen.
00:18:54: Und die können wir aber natürlich nicht auf die Wiesen abziehen, weil wenn die auf die wiesen abgezogen werden dann haben wir wieder keinen da auf dem Rettenswagen sitzt.
00:19:00: Das ist genau das Problem in der Zeit des Oktoberfestes Da ist eine Stadt in der Stadt unterwegs.
00:19:06: Wir haben eine Besucherzahl, die einer Stadt wie Bokum entspricht, teilweise gleichzeitig auf der Festwiese.
00:19:12: Das sind also noch mal vierhundert, fünfhundert, sechshundert tausend Menschen, die hier auf der Tereseinwiese unterwegs sind ohne dass sich die stationären Strukturen verändert hätten.
00:19:21: Also wir haben jetzt nicht doppelt so viele Krankenhäuser
00:19:23: etc.,
00:19:24: der Rettungsdienst stockt natürlich auch.
00:19:25: ganzen Behörden, die Boss-Organisationen haben schon Notfallpläne und erhöhen also diese Regelaufstockung.
00:19:34: Das ist nicht das Thema aber die Krankenhäuser können sich natürlich nicht spalten und vermehren sondern bleiben hat wie sie sind und von daher haben wir einfach ein ganz großes mehr an an an Dingen die passieren und wo vierhundert fünf hunderttausend Menschen gleichzeitig auf der auf der Resin diese sind, da passieren auch ganz viele Dinge in jeder Form.
00:19:57: Das kann aber auch ein ganz normales Ding sein wie einen Schlaganfall, der gar nichts mit den Lieben zu tun hat.
00:20:03: Und um die alle zu versorgen brauchen wir hier eine ziemlich große System.
00:20:08: Wir sind dieses Jahr über vierhundertdreißig Menschen Angebohrt oder anbordet haben für diese für diesen Job und darunter sind sechsunddreißig Ärzte und Ärztinnen, Notärzte.
00:20:22: Und unter den restlichen sind eben Sanitäterinnen, Entreckungssanitäter, Notfallsanitäter Logistiker IT-ler alles.
00:20:31: wir brauchen hier Personalverwaltung all die ganzen Geschichten die man braucht wenn man so viel Menschen organisieren will und das ist immer eine ganz ordentliche Zahl an Personal, was wir da brauchen für diese sechzehn Tage.
00:20:42: Und dann im Schichtbetrieb vierundzwanzig sieben rund um die Uhr besetzt?
00:20:46: Genau!
00:20:47: Vielleicht
00:20:47: spielen wir es einfach mal durch... Es passiert etwas auf dem Plastikgelände und ich rufe die eins-eins-zwo.
00:20:53: Wo landet das dann und was passiert genau?
00:20:56: Also hier haben wir eine eigene Einsatzzentrale in unserer Sanitätswache Wobei, wenn Sie die Einzelns-Zwo selber vom Handy aus anrufen oder von einem Telefon außerhalb der Festwiese dann lassen sie in einer ganz normalen integrierten Leitstelle in München.
00:21:10: Die hat dafür einen eigenen Platz eingerichtet und nimmt diese Notrufe auf und leitet sie dann digital an unsere Einsatzzentrale auf der Festweite weiter und von dort werden GPS gesteuert unsere Teams entstand.
00:21:23: Also wir haben mobile Teams, wir haben Tragenteams, wir auch Fahrzeuge, Notfallkarteys, Rettungswegen
00:21:29: etc.,
00:21:30: wobei die Kremisse eben ist dass wir möglichst nicht mit einem Fahrzeug auf die Festwiese einfahren wollen oder sollen weil das einfach schwierig.
00:21:37: Ja, soll ich denn die eins-eins-zwo wählen oder...
00:21:40: Ja, die Eins und Zwo ist die absolut richtige Nummer dafür.
00:21:42: Absolut!
00:21:42: Es gibt keine, also der Unterschied wäre dann wenn der Standortbetreiber oder die Security.
00:21:48: oder es gibt Notruftelefone direkt auf der Festwiese, die kommen dann direkt bei uns in der Einsatzzentrale.
00:21:53: aber eben Handy das ist das Problem damit wo hörst du auch verfängst an?
00:21:57: Also welcher Handymast geht dann zu uns und welcher handymast gehen Geht in die integrierte Leitstelle.
00:22:03: das bedeutet, dass sind ja die meisten Notrufe aber alles was uns direkt von der fest dieser erreicht von der Security zum Beispiel.
00:22:08: Das ist auch der meiste für diese Probleme im Zelt zum Beispiel das landet direkt bei uns und dann Gewinnt die einsatzzentrale Ebenen Überblick.
00:22:16: wer ist denn das nächste Rettungsmittel was man entsenden kann?
00:22:19: und dann schicken die entsprechend ihre unsere unsere Teams dahin.
00:22:22: Und wir sind extrem schnell.
00:22:24: also wir waren immer schnell weil es ist einfach das System dieser Fahrt tragen und dieser mobilen teams, ist viel besser als das System mit Rettung wegen oder nefs einzufahren?
00:22:32: Und auch weniger gefährlich weil der mal versucht hat auf so eine volle folgsfest mit dem Auto zu fahren Der weiß dass das keine gute Idee ist und mit einer fahrtage ist man schneller.
00:22:43: wir sind in unter vier Minuten am Einsatz, also die durchschnittliche oder die maximale Eintreffzeit.
00:22:47: momentan war glaube ich drei Minuten zweiundfünfzig.
00:22:50: Das stoppen wir natürlich und messen das damit wir eine Statistik haben aber das ist wirklich sehr schnell.
00:22:55: Wer entscheidet denn welche Teams wohin fahren?
00:22:58: Das macht die Leitstelle.
00:22:59: Also, die Leitzstelle sieht die Teams haben alle.
00:23:01: also man muss sich das vorstellen vielleicht hat es jemand schon mal in einer Reportage oder auf dem Foto gesehen.
00:23:07: wir haben so blaue Fahrtragen die stehen auch im sehr sehr stabilen Untergestell.
00:23:11: des ist auch für den Boden hier teilweise ja auch Schotterboden ganz gut geeignet.
00:23:16: da drauf also unten in dem untergestell gibt es Platz für Equipment und auch obendrauf ist eine ganz normale Trage Und diese Tragel wiederum hat so ein Deckel darauf in dem Fall einen blaufarbigen Deckel Und der dient dem Schutz des Patienten vor Wetter oder vor rumpflegender Dingen, aber auch so ein bisschen Privatsphäre.
00:23:33: Das ist schon auch ein Thema.
00:23:34: Wie kommt man mit einer Trage durch tausende feiernde Menschen?
00:23:38: Ja das ist schwierig!
00:23:38: Also da sind fünf Sunnies dabei und diese fünf Sunnys haben sozusagen einen Tragenführer-Truppführer und der hat eine blaue Weste und eine Trillerpfeife und er ist dann dafür verantwortlich dass es sich wie so ein Schwimmer die Masse... Und das muss man relativ diplomatisch machen, weil wenn man den Besoffenen von hinten einfach zur Seite schubst.
00:23:58: Entweder fällt da oben und tut sich was, das wollen wir ja gar nicht oder er dreht sich halt um und scheuert die eine, weil dann hat ihn da blöd angemacht.
00:24:05: Also das ist weiles gibt's.
00:24:06: Es gibt denen der nicht mehr stehen kann und der dann zu Boden geht und es gibt denen, der sauer ist, wo er mir nicht geschubst hat und dann meint er muss einen dazu rückschupsen.
00:24:14: und das ist also der Job vom Tragenführer, der davor vorweggeht.
00:24:18: und dann folgen eben noch weitere viel Sunnies.
00:24:21: Und das Team besteht aus fünf Sanitäterinnen und Sanitätern, da können sich dann nochmal zwei mit eigenem Equipment abspalten.
00:24:31: Das ist ganz sinnvoll weil man ja auf dem Weg zu den Notfall oftmals irgendwen trifft der sagt kommst du mal mit dahinten liegt einer?
00:24:39: Dann würde die Trage nie ankommen weil es liegt immer irgendwo einer.
00:24:42: und dann haben wir zumindest die Möglichkeit dass wir einen first responder team kurz abspalten dalassen die schauen nach und rechten stoßen dann entweder danach wieder zur eigentlichen trage oder alle näher nach und kriegen dann Hilfe noch mal in form einer zweiten trage geschickt genau.
00:24:57: Dann bahnen die sich den weg durch diese mänge eben durch, und dann müssen sie überall hin.
00:25:01: also ob das jetzt ins zelt ist oder oder wohin dann container oder wo auch immer und da kommt man natürlich mit dem auto einfach nicht so gut rein.
00:25:10: Aber alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter brauchen ja tiefe Wiesenkenntnisse.
00:25:15: Also jeder muss sofort wissen, da ist das Zell, da es das Fahrgeschäft, da die Losbude um das Orten zu können.
00:25:21: oder passiert das ausschließlich über GPS?
00:25:24: Nein, also es macht schon Sinn sich ein bisschen auszukennen.
00:25:26: Also die allerletzte Detailtreue bis auf den letzten Nanometer, die braucht man nicht unbedingt weil der Vorteil ist.
00:25:33: ja auch gibt's viel Personal und hier gibt's auch viel Security Und die holen einen dann schon.
00:25:38: Also meistens findet man den Patienten wenn er nicht flüchten ist oder wenn ich abgestiften gegangen ist und findet man denen auch Weil ja ja der eine oder andere will ja gar nicht behandelt werden und entzieht sich dann in der Behandlung und läuft davon oder was auch immer oder schwankt davon.
00:25:53: Aber meistens finden wir die Leute, aber es ist tatsächlich schon manchmal schwierig gerade in einem Zelt oder so den richtigen zu finden.
00:25:59: Auf der anderen Seite, die Bedienungen spielen super mit, die Security spielen super damit.
00:26:03: also das ist ein relativ gut geöltjes Getriebe was da ineinander, die Zahnräder gut ineinander greifen und wir finden den Patienten schon oft in den meisten Fällen schnell.
00:26:12: Sehr gut!
00:26:12: Gibt es denn Orte auf der Wiesen von denen sie wissen wenn da irgendwas passiert?
00:26:17: Das ist immer logistisch etwas schwieriger und herausfordernder.
00:26:21: Also was ein Problem darstellen würde, aber auch dafür gibt es Lösungen sind Themen die irgendwie in der Höhe passieren.
00:26:27: Wir haben ja Fahrgeschäfte, die teilweise relativ hoch sind ob das jetzt irgendwie der Icarus ist und Kettenkarussell was nach oben gezogen wird wo die Leute dann im zwanzig dreißig Meter vierzig Meter Höhe an einem Ketten Karussell hängen.
00:26:39: Und wenn man da irgendwas retten müsste Dann müssten wir die Höhenrettung der Feuerwehr mit dazu nehmen dass es aber auch also da gibt's auch Einsatzpläne wie das geht.
00:26:48: Es gibt immer Das Thema, dass die Zelte haben ja so Emporen wo man hoch muss.
00:26:53: Da ist es dann ein bisschen doof mit dem Equipment nach oben zu kommen.
00:26:56: aber wir haben natürlich trotzdem immer viel Unterstützung und Hilfe an.
00:26:59: Es kommt halt viel Security dazu und die helfen dann von hoher Unterbarn runter zu tragen.
00:27:04: Ich habe eine Freundin dieses Ärztin in Hamburg stammt aber aus München Und ich hab heute mit ihr gesprochen und meinte ob sie denn auch aufs Oktoberfest gehen würde.
00:27:12: und dann sagte sie na ehrlich gesagt Sie würde am liebsten die Wiesen nur einmal auf der Intensivstation der Eicherambulanz erleben als Ärztin, also dort arbeitend.
00:27:23: Und sie war komplett begeistert und fasziniert von dieser Logistik von diesem kleinen Krankenhaus mitten auf der Wiesn.
00:27:30: Vielleicht nehmen Sie uns einfach mal mit und beschreiben wie genau sind Sie dort aufgestellt?
00:27:35: Also was ist das Besondere an der Eicheambulance mitten Auf dem Oktoberfest?
00:27:41: Das ist schon eine besondere Maschine, die da läuft.
00:27:44: Wir haben einen hohen Einsatz an Personal und Logistik, damit das alles so funktioniert.
00:27:51: Und wir sind ja im Jahr zum ersten Mal aus dem Jahr hier in Nowitzen.
00:27:55: Da wussten wir nicht ganz, wie es läuft.
00:27:58: Am Anfang haben wir einfach mal das bestehende Konzept übernommen.
00:28:02: Es war eben früher vor allem eine klassische Sanitätsstation, wo die Patienten ... Angebracht wurden von außen.
00:28:09: Dann wurden sie erst versorgt und dann gingen sie meistens beim Rettungs- oder im Krankenwagen weiter in die Krankenhäuser, und kleine Dinge wurden da in der Sanitätsstation behandelt.
00:28:17: Und das haben wir erstmal auch so übernommen.
00:28:19: Da war natürlich ein sehr großes Gedränge vorne in unserer Ladezone, weil dann die Patienten dieses Abtransportieren und RTWs
00:28:26: usw.,
00:28:27: Das ist einfach schon viel gewesen.
00:28:29: und dann kam Corona.
00:28:30: also man kann wir zu dem neunzehn noch gemacht.
00:28:32: Dann kam ja im Jahr zwanzig, die Corona-Pause dagegen.
00:28:35: Da hat die Wiesn nicht stattgefunden und Zweiundzwanzig war der Wunsch der Stadt.
00:28:40: Die Wiesen muss stattfinden.
00:28:41: Das ist einfach wichtig!
00:28:43: Die Menschen wollen wieder Glück.
00:28:44: feiern Ist auch ein Geldthema.
00:28:47: Die Stadt macht viel Umsatz in allen Gewerken In dieser Zeit.
00:28:51: Also die Wiesen bringen viel Geld Auch nach München ist klar Tourismus Und genau Hotels Gastronomie.
00:28:57: Und das musste einfach stattfinden.
00:28:59: Und dann war aber die Vorgabe kann nur stattfinden, wenn wir in irgendeiner Form sicherstellen, dass die Auslastung der umgebenden medizinischen Strukturen nicht noch mehr passiert.
00:29:10: Also das sind eh schon alle bis an die Grenze ausgelastet gewesen in der Corona-Pandemie und waren wenig begeistert über die Vorstellung, dass jetzt dann noch mehr Patienten kommen von irgendwie infektionsgefährdet wie auch immer von der Teresinwiese.
00:29:24: Und da kam eben die Vorgabe, wir müssen auf.
00:29:27: Gute Ideen bringen, wir müssen was unternehmen um das zu verhindern.
00:29:30: Das haben wir dann gemacht.
00:29:31: also dann haben bei zwundzwanzig das CT auf die Wiesen oder ein CT auf der Wiese installiert.
00:29:36: Wir haben einen vierzehn Stunden Bereitschaft.
00:29:39: mein wofür?
00:29:40: Ja
00:29:40: das ist ja.
00:29:41: also wir haben mal geschaut.
00:29:43: was sind so die Fälle die uns hier besonders viele Abtransporte bescheren?
00:29:46: und ganz häufig sind es Menschen die klingen irgendeiner Formen Gewalt auf
00:29:49: dem Kopf.
00:29:51: Das kann der Mass guck sein, der so ganz sanft aufgesetzt wird.
00:29:53: Sagt er Gerhard Poldt oder es ist halt die Faust oder der Mensch fällt einfach um oder er fällt die Treppe runter und schlägt Türen mit Schädel an.
00:30:00: Und wenn der Älter ist und nimmt vielleicht einen Aspirin oder eine andere Blutverdünnung dann ist das ein Thema.
00:30:06: Wenn er jünger ist und alkoholisiert ist, dann kann man ihn schlecht neurologisch beurteilen.
00:30:10: Wenn ich jemanden habe, der eine große Kopfflotswunder hat, der vielleicht bewusstlos war, der drei Masse hat vier Masse... Den kann ich nicht nach Hause lassen, das geht nicht.
00:30:20: Zumindest muss ich dem wenn der versorgt wurde die Kopfplatzwunde ins Genädt und die Pumples wollen den wieder mitnehmen.
00:30:25: Da muss ich mir sicherstellen dass er nicht im Kopf ein Problem hat.
00:30:28: Und da haben wir die Leute früher natürlich in die chirurgischen Notaufnahmen geschickt und sie haben dann einen CT bekommen und wurden dann heimgeschickt.
00:30:34: Das war so krass dass teilweise die Uniklinik des CT eine Stunde lang runterkühlen musste weil es einfach warm gelaufen ist und weil die einfach permanent die ganze Nacht Computer Thermographien vom Kopf gemacht haben.
00:30:46: Und das haben wir uns gedacht, das können wir selber.
00:30:48: da können wir nämlich wenn wir mit dem Ding hier haben, können wir eine Blutung ausschließen und dann das Gerät ist vorrangig dafür nichts zu finden Wenn wir nichts finden.
00:30:56: Und da geht eben dieser Patient nicht mehr in ein umliegendes Krankenhaus, sondern er kriegt seinen Barcode mit.
00:31:05: Mit dem Ergebnis von der Untersuchung und das kann er dann im Land haushärzt oder bei einer weiteren Struktur, wenn er doch noch kommt wie hat beim Neurologen was auch immer vorzeigen und dann sind die Bilder auch da, dann gibt es kein Doppel-Untersuchung.
00:31:15: Also das funktioniert wirklich ganz toll mittlerweile und wir sind sehr schlagkräftig.
00:31:19: also so einen CT mit Befundung und allem drum und dran ist eine Viertelstunde erledigt.
00:31:22: Wir haben einen eigenen Shuttle Service, der holt die Patienten aus der Behandlung bei uns und bringt das ins CT Und dann kommen die wieder zurück und der Radiologe sitzt bei uns, wo ich hier sitze.
00:31:31: In dem Kammer sitzt normalerweise auch der Radialoge jetzt noch nicht.
00:31:34: Aber am Abend kommt er dann wenn er gebraucht wird und dann befunden wir uns das genau.
00:31:39: Das ist ein Part gewesen von der ganzen Geschichte aber der zweite Teil ist wahrscheinlich noch wichtiger.
00:31:46: Er ist nicht ganz so spektakulär wie das CT natürlich Aber ist trotzdem auch wichtig, nämlich es ist die vierundzwanzig Stunden Bereitschaft dieser Sanitätsstation.
00:31:54: Wir hatten vorher das Problem, dass wir um ein Uhr dicht gemacht haben.
00:31:58: Da sind alle heimgegangen und da konnte man natürlich die Patienten nicht darlegen lassen.
00:32:01: Das heißt sie mussten alle in den Rettungswagen geladen werden oder in den Großraum RTW geladen werde und mussten dann auf die Notaufnahmen verteilt werden.
00:32:08: Ich habe gestern mit einem befreundeten Chefarzt gesprochen der hier in der Nähe eine Klinik leitet bzw.
00:32:14: die Kardäologie dort leitet und auf die notaufnahme.
00:32:16: und er hat gesagt Er war gestern in der Frühgesprächung bei sich, sie hatten keinen einzigen Patienten von der Wiesn.
00:32:22: Früher waren es hundertfuchzig die da kamen und Sie hatten ein Dreischichtbetrieb und die Notaufnahme ist komplett übergelaufen.
00:32:30: Und mittlerweile haben sie die Urlaubsperre aufheben können was die Mitarbeiter selbst freut und sie haben diesen drei Schicht Betrieb beenden können.
00:32:37: vielleicht ärgert's eine bisschen die Geschäftsführung weil Da kommt dann auch weniger Kohle rein, aber die Belastung der Struktur ist besser geworden und deutlich weniger geworden.
00:32:45: Und das höre ich eigentlich von ganz vielen Kliniken, die früher sehr unter dieser Wiesn sind.
00:32:49: Genau, genau!
00:32:50: Und da machen wir schon was Gutes.
00:32:52: und diese vierundzwanzig Stunden Eröffnung führt dazu dass die Leute halt liegen bleiben können und zu Not bis sie dann wieder wissen wo Sie wohnen oder wie Sie heißen und dann morgens hier um sechs raustorteln.
00:33:01: Genau, und das ist der Togglein.
00:33:03: Manchmal in einer Entgegenfrühstück bieten wir noch keinen an.
00:33:05: Keinen Santer auf Airbnb kann es uns auch nicht mitten.
00:33:07: aber wie gesagt vom Prinzip kann man sogar bei uns übernachten.
00:33:11: Aber umgekehrt gefragt Wann trifft denn wer die Entscheidung?
00:33:15: dieser Patient oder diese Patientin muss jetzt eine Klinik und kann hier vor Ort nicht weiter behandelt werden?
00:33:21: Das ist immer ne Teamentscheidung Und ganz am Ende sind auch wir ärztlichen Leiter dafür da bei solchen Fragestellungen dann halt zu entscheiden.
00:33:30: Aber eigentlich gibt es selten Probleme, weil jeder der bei uns arbeitet...
00:33:35: In
00:33:35: Prozenten sind wir also das ist ganz... Da muss ich um selber Eigenlog darf man ja eigentlich nicht.
00:33:39: Aber da muss ich tatsächlich sehr loben, weil wir haben's geschafft durch diese Maßnahmen eine Abtransportquote von Anfangs.
00:33:48: als wir im Jahr two-twentysund achtzehn begonnen haben waren es tatsächlich zwanzig Prozent der Patienten die wir abtransportieren mussten und letztes Jahr haben wir auf eins Komma sechs Prozent dieser Abtransporte Quote gesenkt.
00:34:00: Das bedeutet, bei der sehr hohen Zahl an Patienten, wir haben letztes Jahr sieben Tausend Einhundert Achtund Fünfzig Patienten versorgt sind davon nur eins Komma sechs Prozent stationär verbracht worden und das ist natürlich schon eine Leistung weil die anderen konnten am Ende abschließend versorgt werden beziehungsweise mit einem kleinen Rieflein oder einem Befund dann Am nächsten Tag zum Hausarzt gehen oder zum Auto
00:34:26: sprechen über die top drei der Vorkommnisse.
00:34:29: Was sind Ihre Top drei der Wiesennotfälle?
00:34:31: Was behandeln Sie am häufigsten?
00:34:33: Wir führen eine Statistik, wir haben unsere Meldebilder.
00:34:36: die werden natürlich zeitgerecht aufbearbeitet sodass ich relativ gut weiß was aktuell die die aktuelle Indikationsstatistik ist der Leute die bei uns liegen.
00:34:47: aber wenn sich das so mittelt über die Zeit der Wiesen dann sieht man dass es tatsächlich ungefähr ein Drittel Patienten sind die aufgrund einer Alkoholintoxikation manchmal sind vielleicht auch andere Substanzen noch mit dabei, aber wir führen das unter dem Stichwort Alkohol Intox bei uns sind also knapp ein Drittel.
00:35:04: Ein weiteres Drittel hat ein chirurgisches Thema.
00:35:07: da spielt vielleicht in ganz vielen Fällen der Alkohl.
00:35:10: eine Mithrolle ist aber nicht der ausschlaggebende Diagnose.
00:35:13: Punkt als Stürze
00:35:15: zum Beispiel schläge rein.
00:35:16: Genau die sind alkoholisiert, Schläge an sich stürzen dann müssen sie versorgt werden oder kugeln sich einen Gelenk aus oder brechen sich was oder machen eine Spungelengst-Distortion schlackeln um.
00:35:27: und das ist quasi der zweite Drittel.
00:35:31: Das wird dann bei uns versorgt.
00:35:33: Wir können nähen, wir können tackern, wir kläden, wir haben Schienen also das können wir alles prima machen.
00:35:38: Und dann wird der Mensch eben einigermaßen schön wieder hergerichtet, dass er idealerweise auch zwei Beinen uns wieder verlassen kann.
00:35:44: Und das dritte Drittel ist eigentlich alles das was passiert wenn viele Menschen zusammen sind.
00:35:49: Also das ist eine von Herzenfakt hatten wir auch schon vom Schlagan-Schall Asthma-Anfall, all diese Dinge.
00:35:57: Vielleicht muss man in dem Zusammenhang auch noch kurz eine Sache erwähnen weil es gibt ja nicht nur Schatten sondern es gibt auch Licht und wir haben am Tag nach dieser traumatischen Reanimation einen älteren Herrn vor dem Augustiner Zelt der da umgekippt ist mit seventy acht Jahren damit seiner Frau die Wiesen genießen wollte den haben wir erfolgreich reanimiert.
00:36:18: und das ist natürlich immer, dass es passiert auch in der Stadt ganz normal wo so viele Menschen sind.
00:36:22: Das ist dann manchmal nicht keine große Meldung wert weil natürlich nicht dieses große Geschichte mit Trauma und eingekwetscht und was auch immer.
00:36:31: aber dem Menschen konnte geholfen werden.
00:36:33: die Bedienungen konnten haben angefangen sofort zu reanimieren.
00:36:36: zwei ganz tolle junge bedienungen haben darauf gedrückt wie die Weltmeister auf.
00:36:39: dem Menschen haben eben sozusagen sein Kreislauf solange Aufricht erhalten bis wir da waren Und dann haben wir noch am Einsatzort einen sogenannten Rosskick gehabt, also eine Wiederkehr seines Spontaneous Circulation.
00:36:51: Also seines Kreislaufs und dann konnte er mit einer Sidiierung beatmet bzw.
00:36:57: Mit einer Intubation konnte er in den Schockhorn verbracht werden von der Klinik hier bei uns und hat es primär zumindest geschafft.
00:37:04: Jetzt steht's quasi eins zu mindestens was das angeht – mit dem Schicksal!
00:37:09: Da waren wir ganz stolz.
00:37:10: Das sind eben die Fälle, die das dritte Drittel ausmachen.
00:37:13: Da ist alles dabei.
00:37:16: Die Bedienung mit einer Blasenentzündung, die morgens zu uns kommt oder einen gepalen Infekt hat oder der Schanker, der eine Sehentscheidenentzünnung vom Maskenbuch halten hat und alle solche Sachen versorgen wir ja auch.
00:37:28: Und diese sind eben das dritte Drittel dieser Einsatzmeldepilter.
00:37:33: Verrückt!
00:37:34: Sprechen wir über das erste Drittel Alkohol?
00:37:36: Ab wann ist Alkohl tatsächlich ein echter medizinischer Notfall?
00:37:42: Und nicht nur euer, der muss sein Rausch auch schlafen.
00:37:45: Wir wissen ja das Alkohol in jeder Menge genossen leider giftig ist.
00:37:50: also diese Angaben von wie viel Alkohl pro Tag man trinken kann mit sechzig Gramm und als Frau dreißig Gramm usw.
00:37:58: Also der Vergangenheit wo wir versucht haben uns das Ganze noch schön zu reden dass es leider aus wissenschaftlicher Sicht hat sich nicht ergeben sondern jede wieder Menge an Alk Kohol per se giftig.
00:38:09: Das muss man jetzt mit sich selber ausmachen, wie hoch das Risiko ist was man eingeht wenn man ab und zu mal dieses Gift zu sich nimmt.
00:38:17: aber so im Großen und Ganzen wenn es eben in Mengen genossen wird dann wird das nicht nur langfristig giftig sondern dann wirds auch akut toxisch.
00:38:25: Und da gibt's ganz unterschiedliche Fälle weil wir haben sowohl den Stand in Niederbayern mit hundert Kilo der Locker Sechs Mast trinkt über den Abend indem er es gar nicht anmerkt dass er zierliche vielleicht nicht so schwere Mädel oder auch dem Jungen, der das Wiesenwirbel unterschätzt und nach einer Macht schon nicht mehr genau weiß wo Norden ist.
00:38:47: Das gibt es quasi beides und deswegen ist für uns auch gar nicht die Menge des Alkohols sozusagen Ausschlaggebens sondern eher das was mit den Patienten ist also die Bewusstseins der Grad der Bewusstseinstörung weil das ist ja auch das was das Risiko darstellt.
00:39:01: Der Alkohl stellt ja das Risikodat von ihm vergiftet bin, dass ich dann mein Bewusstsein verliere.
00:39:11: Und mit dieser Bewusstseinsverlust kommt natürlich auch ein Verlust der Schutzreflexe und dann liegen die teilweise da und erbrechen sich und jetzt ganz dumm läuft.
00:39:18: Dann aspirieren sie das bedeutet Sie atmen das was sie erbrochen haben wieder in die Lunge ein und dann kriegen sie eine ganz schwere Lungenentzündung.
00:39:25: Das sind lebensbedrohliche Krankheitsbilder.
00:39:27: also Da kann eben viel passieren, weil der Körper quasi so vergiftet ist in der Situation.
00:39:33: Dass er nicht mehr an der Lage ist seine eigene Schutzmechanismen auszuführen.
00:39:37: Das machen dann wenn der Mensch bei uns landet wir das heißt der wird von uns gewärmt kriegt Infusionen kriegt eine Überwachung seiner Atemwege wird vernünftig gelagert sodass er eben Nicht also nicht einatmen kann wenn er erbricht.
00:39:50: Stichwort stabile Seitenlage und solche Geschichten.
00:39:52: Und dass es dann unsere Aufgabe diese diese Patientinnen und Patienten so gut zu versorgen bis sie eben wieder aufklaren und dann wieder fitter sind, dann wieder gehen können.
00:40:02: Und natürlich kann
00:40:03: das Alkohol-Problem auch einiges kaschieren oder?
00:40:08: Ja genau also das ist ja das Problem auch zum Beispiel was ich vorher gesagt hatte mit dem CT dass der Mensch der eben vier Maske trunken hat unten Schlag auf den Kopf gekriegt hat da weiß ich nicht mehr.
00:40:18: lalt der weil er eine Blutung im Hirn hat oder weil er albsoffen ist?
00:40:22: und und das muss man halt der ist einfach neurologisch nicht mehr klar beurteilbar.
00:40:27: Und wenn das der Fall ist, muss man dann hergehen und sagen okay da brauche ich eine Bildgebung.
00:40:32: Man muss es einfach objektivieren und dann schaut man sich die Kopf hinein mit dem CT.
00:40:39: Es geht relativ schön und dann weiß man eben was kaputt gegangen ist oder nicht.
00:40:43: Gibt es denn Notfälle abseits vom Alkohol, die auch häufig von den Besuchern unterschätzt werden?
00:40:49: Die genauso lebensbedrohlich sein können?
00:40:52: Also was natürlich ein Thema ist, sind Unterkühlungen zum Beispiel.
00:40:57: Das stinkt immer so harmlos.
00:40:59: aber wenn man draußen einschläft bei uns auf unsere berühmten Kopfzügel und dann in der jetzt wird es schon richtig kalt am Abend also noch nicht geflier aber es ist schon richtig cool und dann schläft man da einen unterkühlt man und Kälte braucht halt Temperatur.
00:41:18: Also wir laufen bei thirty-six Grad Betriebstemperatur, laufen unsere ganzen ganzen Mechanismen im Körper optimal.
00:41:24: aber je heißer es wird das weiß jeder der schon mal Fieber gehabt hat oder je kälter es wird umso mehr Einfluss hat die Umgebung dann auf die auf die ganzen Stoffwechselprozesse im Körper und Kälte ist da eben durchaus nicht gut.
00:41:38: also Kälten kann richtig Lebensbedrohlich sein.
00:41:41: Haben Sie denn immer Teams am Abend rund um diesen Hügel?
00:41:47: Der Hügel ist tatsächlich von Securities bewacht.
00:41:49: Die holen uns dann, wenn was ist und wir versuchen auch Menschen die der Rettungswagen abends noch um die Festwiese findet, die da noch irgendwo liegen geblieben sind, die dürfen zu uns kommen.
00:42:00: Wir nehmen an vom Rettungstings nicht nur ... Wir geben nicht nur ab.
00:42:06: Man darf nicht vergessen dass jemand, der eben zu viel Alkohol getrunken hat und deswegen eine Bewusstseinstörung hat in der Klinik ein Patient wäre der auf eine Überwachungsstation müsste.
00:42:15: Das bedeutet, er bräuchte zu einer Art Intensivbett oder Überwachungspet.
00:42:19: Der kann also nicht normal auf der Krankenstation liegen, wo die Nachtschwester einmal in der Nacht vorbeikommt und fragt ob so was gibt.
00:42:25: Oder der kann auch die Glocke nicht mehr drücken.
00:42:26: D.h.,
00:42:26: es ist ein Fall für die Intensive- und Überwachenseinheit.
00:42:30: Und das ist für die Kliniken fürchterlich, weil diese Massen an den Bewachungsplätzen gar nicht haben.
00:42:36: Am Ende braucht's es medizinisch gesehen gar nicht so.
00:42:38: Das können wir aber super leisten, denn wir haben einen Gegensatz zur Klinik... Kein Personalproblem.
00:42:43: Wir haben in diesen sechzehn Tagen ganz viele, ganz viele angerierte Sanitäterinnen und Sanitätern.
00:42:47: Die sind alle mega!
00:42:49: begeistert, dass sie bei uns mitmachen können und dass wir Spaß gemeinsam haben.
00:42:52: Die lernen was wenn Sie mit einem Arzt arbeiten dürfen dann kriegen sie etwas delegiert oder machen also mega die sind alle total motiviert und die passen auf die Patientinnen und Patienten auch.
00:43:02: und dann hat man da quasi teilweise eine eins zu eins Überwachung bei uns und das macht es natürlich dann viel leichter.
00:43:09: und dann bringen die Rettungswegen-Waftsfragen natürlich vorher an und den ein oder anderen übrig gebliebenen auch noch ins Haus
00:43:15: Auch hier umgekehrt gefragt, sie entfohlen die Blasenentzündung und die Sehentscheidenentzindung erwähnt.
00:43:21: Gibt es auch Patienten zu ihnen kommen und sagen oh Herr Doktor gucken Sie mal ich habe hier so ein Muttermal also Bagatellfälle...
00:43:28: Also es gibt natürlich Bagatellen gibt's ja immer, weil das Problem ist die Bagatelle ist nur für den Profi eine Bagatele.
00:43:36: Für den Patienten kann sie gerade das ganz große Problem sein.
00:43:40: Dann hat der vielleicht eine ganze Rupobie, also er hat fürchterlich Angst.
00:43:43: Vielleicht ist es doch etwas Schreckliches?
00:43:45: Also ich habe jetzt noch keinen Outcrypt Streaming gemacht.
00:43:47: das ist auch nicht das Setting dafür.
00:43:48: Das mache ich dann in der Haushaltspraxis bin eigentlicher Hausarzt und also Vorsorge- und Blutfettwerte besprechen und so das machen wir eigentlich nicht.
00:43:57: aber natürlich kommen Menschen auch gerade auf die Mitarbeiter hier auf der Wiesn.
00:44:00: Die haben vielleicht die kommen von nicht aus München, die haben ja keine medizinische Struktur Und die gehen dann zu uns und lassen sich da am Vormittag hausrechtlich versorgen und da kommen natürlich auch mal Bagatellen.
00:44:10: Aber für den ist es dann halt ein wichtiges Thema gewesen.
00:44:13: Und wenn wir ihm helfen können und ihm einfach sagen können, das ist nicht schlimm und du wirst das noch überleben?
00:44:18: Dann ist er sehr glücklich und wir hatten keine große Arbeit.
00:44:21: Das ist auch gut.
00:44:22: Gibt auch beruhigendes Gefühl!
00:44:25: Ein anderes Thema was vor allen Dingen bei jungen Wiesenbesuchern ganz vorne steht sind die K.O.-Tropfen.
00:44:33: Wie häufig kommen Menschen zu ihnen sagen, mit mir stimmt etwas nicht, mir wurde was ins Getränk getan oder Auch tatsächlich diese Fälle, wo Menschen mit K.O.-Tropfen besinnungslos sind und einen Zweifel... Also sag ich mal wenn die bei ihnen landen dann ist es ja gut.
00:44:50: aber also ist das ein Thema?
00:44:55: Es ist kein Riesenthema, aber es ist auch ein im Vorfeld besprochenes mediales Thema gewesen weil dieses Thema K.o.tropfen finde ich ist ein ganz scheißliches Thema.
00:45:05: Da gibt also einen Mensch aus einem sadistischen Hintergrund oder vielleicht auch aus einem tatsächlich kalkulierten Hintergrund, weil er mit dem irgendwas machen will – mit dem anderen Menschen eine Substanz ein, die ihn ausnockt und K.O.
00:45:19: macht, deswegen heißt es C. O. Tropfen.
00:45:22: Und dieser andere Mensch der verliert dann seinen Bewusstsein und seine Kontrolle und ist dann Opfer... Und manchmal machen das die anderen nur um zu sehen was passiert und wie doof der andere dann da rumliegt, gibt aber vielleicht auch jemanden der das aus tatsächlich kalkulierten bösen Willen macht.
00:45:38: Und irgendwie ein Missbrauch oder eine Gewalt oder was auch immer mit dem Land veranstalten will.
00:45:42: also ich finde die Art und Weise wie sowas wie man sich das vorstellen muss sehr sehr brutal ist.
00:45:48: es also eine sehr gemeine und hinterhändige Art der Körperverletzung.
00:45:51: vielleicht ist das auch so ein bisschen der Dämon, der mit dem ganzen Mitschwingt.
00:45:55: Am Ende sind es die reellen Fälle, wo wir wirklich sagen, dass muss irgendeine Substanz gewesen sein.
00:46:02: doch sehr selten und das ist Gott sei Dank.
00:46:05: also die Angst davor ist sicherlich höher als tatsächlich die wirkliche Realität.
00:46:12: zu den Dunkelziffern kann man nicht so viel sagen weil das Problem bei diesen CO-Tropfen ist.
00:46:16: zum einen Geruchlos sind geschmacklos man weiß gar nicht ob das da drin war und des zweites zweite thema ist sie sehr schwer nachzuweisen.
00:46:26: also es kommen schon sehr viele menschen zu uns die sagen.
00:46:29: Also ich bin normalerweise sehr gewohntes filibier aber das war jetzt auch mich.
00:46:34: dann muss mir einer was reingetan haben.
00:46:37: Ob das wirklich immer stimmt, weil die Leute unterschätzen es.
00:46:40: Wiesenbier hat tatsächlich mehr Prozente als das normale Bier ist also stärker.
00:46:44: gerade die ausländischen Touristen aus Ländern wie Australien oder England und auch Amerika wo das Bier nicht so stark ist sie sind dann da.
00:46:54: die Unterschätzung des gerne.
00:46:55: Dann wird natürlich noch dazwischen geschnappselt Und plötzlich ist es dann einfach zu viel.
00:47:04: Da gibt es Leute, die trinken.
00:47:05: Wir hatten ein Mass-Rekord bei uns von zwölf Massen.
00:47:08: Wir müssen erst mal hinkriegen, zwölfe Liter Bier zu trinken oder was auch immer.
00:47:12: Aber zwölflitter ist deutlich mehr als ein Eimer und das passiert natürlich über eine längere Zeit.
00:47:18: aber das ist dann schon krass.
00:47:21: Auch da ist es so rausstellen tut sich an Ende oftmals nicht.
00:47:26: und dann war es tatsächlich ganz oft wirklich der Alkohol vielleicht waren's noch ein paar andere Drogen wieder konsumiert werden.
00:47:34: Gibt es eigentlich im Vorfeld einen Briefinggespräch mit zum Beispiel Drogenexperten der Polizei, was so neue Trends sind?
00:47:41: Also Niedlingen
00:47:43: bei dem... Wir machen ja alle Mitarbeiter im Rettungsdienstes heißt wir bekommen das auch unterjährig mit, was da gerade HIP ist und es gibt nichts, was es nicht von Badezusätzen brauchen bis hin zu wo auch immer man sich irgendwelche Sachen besorgt und Pilze usw.. Also da gibt es tatsächlich sehr viel, aber das Gemeine gerade am Thema Po-Tropfen ist ja... Das sind meistens einfache Substanzen.
00:48:07: Die kann man sich selber zusammenmixen wenn man möchte.
00:48:10: Anleitung findet man mit Sicherheit im Internet und dann sind die gar nicht so schwer herzustellen und sind eben gemein von hinten ins Glas gekippt und dann merktest der Mensch gar nicht.
00:48:21: Und meistens lässt sich sowas erst während wenn man die Anamnese dazu hat.
00:48:24: also wenn man sagt Der war tatsächlich, der hat nur dieses eine Glas Wein getrunken wir waren die ganze Zeit bei ihm und plötzlich ist der vollkommen am Ende, das kann nicht stimmen.
00:48:37: In dem Fall haben wir dann auch die Möglichkeit, die Polizei einzuschalten und dann wird auch eine Blutagnahme über die Staatsanwaltschaft veranlasst, sodass man einfach gucken kann ob der tatsächlich Opfer einer Straftat geworden ist.
00:48:48: Aber es nützt uns in der Station nicht so viel weil die Ergebnisse sind meistens viel später da.
00:48:53: Und noch eine letzte Frage zum Thema Drogen.
00:48:55: gibt es Drogen, die Ihnen aktuell auf der Wiesn häufiger begegnen neben Alkohol?
00:49:01: Also ich denke mal, dass Kokain eine große Rolle spielt.
00:49:04: Wir haben immer wieder Patienten die sehr aufgebracht und sehr agitiert also sehr erregt sind und gereizt.
00:49:10: Und ich könnte mir vorstellen, Kokain spielt eine Rolle weil das ist ja genau die Droge, die Partydroge die Menschen so draufbringt.
00:49:16: wir haben auch für die Polizei hier in unserem Gebäude noch eine Polizeienspektion und in dieser Polizeinspektion übernehmen wir die Aufgabe der Blutabnahmen oder Haftfähigkeitsprüfungen.
00:49:26: Da stößt man schon mit dem einiger anderen Insassen zusammen, wo man sich denkt, das ist aber mehr als Alkohol.
00:49:33: und ich gehe davon aus dass das ob das jetzt irgendwelche Amphetamine, MDMA, irgendwelcher Aufputschmittel sind, Exzesse alle diese Substanzen, Benzos und so die werden dann da denke ich konsumiert.
00:49:43: also wo Menschen sind da passieren auch solche Sachen.
00:49:48: Sie kennen die Wiesen in und auswendig?
00:49:50: Sie haben wahrscheinlich eine Art Seismograph in sich wo sie sagen okay Dieses Wochenende wird besonders anstrengend.
00:49:56: oder jetzt ist es.
00:49:58: Achtzehn Uhr und jetzt geht es los.
00:50:00: gibt es da so ein internes Wiesentiming, wann alles auf Hochtouren läuft bei Ihnen?
00:50:08: Also wir haben natürlich zum einen schon erfahrungswerte vorgegeben bekommen.
00:50:12: Also die Stadt hat einen bestimmten Alarmplan uns im Angebot auferlegt und gesagt, das müsste bitte so machen.
00:50:19: also wir sind ein voller Mannstärke.
00:50:21: an besonderen Tagen wie zum Beispiel Wochenende, Wochensamstagabend Freitagabende sind wir hier mit Hundertfünfzig Mann am Schaffen.
00:50:29: Das sind dann über zehn, also zehn Ärzte und eine ärztliche Leitung plus noch mal das
00:50:32: Italiener.
00:50:33: Wochenende sei erwähnt an dieser Stelle.
00:50:35: Das Italienern-Wochenende steht kurz bevor.
00:50:37: Das nennt man ja Italienervochenende mittlerweile, finde ich hat es sich ein bisschen verteilt.
00:50:41: Also die Italienner kommen nicht nur am Mittleren und Wochenende sondern sie kommen auch an den anderen Tagen.
00:50:45: aber historisch gesehen war das eben das Wochenende wo ganz viele Menschen aus Italien uns besucht haben mit Camping
00:50:52: usw.,
00:50:52: da kam auch die Caradineris her haben da unsere Lokale und Zisten unterstützt sind mit dem mitgelaufen.
00:50:57: Sieht immer sehr schön aus, weil die Uniformen sind sehr schön fandendig.
00:50:59: Auch
00:51:00: wegen der Sprache?
00:51:01: Ja auch
00:51:02: wegen der sprache genau.
00:51:03: Und von daher das weiß man schon so ein bisschen.
00:51:06: ansonsten gibt es so bestimmte unter der Schicht also quasi innerhalb eines Tages gibt's immer so ein paar kritische Zeiten.
00:51:12: Das sind vor allem die Reservierungswechsel.
00:51:14: Die Zelte haben ja eine Staffelung an Reservierungen.
00:51:18: da gibt es also eine Vormittags-, Nachmittags- und Abendreservierung.
00:51:22: Wechseln.
00:51:23: dann bedeutet das dass das zählt was da jetzt saß raus muss und die neuen wird kurz aufgeräumt und dann kommen die neuen Gäste rein.
00:51:30: Und in der Phase stoßen halt oftmals.
00:51:33: also menschen kommen dann mit luft in Verbindung.
00:51:35: vorher waren sie zwei vier stunden im zelt und haben gesoffen und dann kommt zur lucht dazu, das kann dann komische wirkungen optimieren.
00:51:41: und dann sind es vor dem Zelt und dann gibt's halt auch mal schlägereien oder man fällt halt um weil man weiß einfach zu viel war im zelten.
00:51:47: dann ist das immer so.
00:51:49: zwischen vier und sechs ist eigentlich so die reservierungswechselzeit von Nachmittags auf Abend-Reservierungen.
00:51:57: Am Abend ist es so, dass wenn der Chance Schluss dann ist um halb elf und um elf die Zelte zumachen, dann wird natürlich, dann gibt's ein Kehr aus und dann wird da eine oder andere da aus dem Zelt manövriert, der vielleicht erstens nicht mehr stehen kann und zweit oder vielleicht auch ein bisschen auf Krawall gebürstet ist, dann gibts die Schläge rein.
00:52:13: also das sind so gerade in den Abendstunden für uns die heißen Punkte.
00:52:17: Sie haben Eingangs erwähnt, wenn ihre Mitarbeiter versuchen durch die Menschenmenge zu kommen.
00:52:22: Dann gibt es da gelegentlich auch mal Angriffe auf ihr Personal, auf die Sanitäter und Ärzte im Einsatz.
00:52:31: Gibt es eine spezielle Schulung im Vorfeld für Deeskalation oder eben auch Verteidigung und Eigenschutz?
00:52:38: Oder ist das sowieso mit dem Berufspaket drin sage ich mal.
00:52:43: Also zum einen ist es mit dem Berufspaket drin, also ich denke dass die allermeisten Rettungsdienstorganisationen für ihre Mitarbeiter im Rettungstienst solche Schulungen anbieten.
00:52:54: Also Eigenschutz, Selbstverteidigung und Deeskalation sind die Themen.
00:52:59: das wird mittlerweile glaube ich die Allermeisten in Notfallsanitäter in ihrer Ausbildung haben mal so eine Schulung teilgenommen.
00:53:04: Das ist mal Punkt eins und wir haben aber extra jetzt auch nochmal für unsere Einsatzkräfte Hier auf der Wiesen im Vorfeld nochmal ein paar Termine mit einem Trainer oder mehreren Trainer angeboten.
00:53:15: Das ist auch sehr positiv angenommen worden von den Mitarbeitern, denn man kommt ja manchmal unfreiwillig in so eine Situation und es gibt ja auch... Menschen, die sind aufgrund der Intoxikation nicht mehr in der Lage sich so zu kontrollieren.
00:53:30: Dann wollen sie einem vielleicht nichts Böses aber dann machen Sie eine ausfallende Bewegung und dann schlägt halt die Hand aus Versehen kommt irgendwo hin oder man tritt malen kriegt ein Tritt.
00:53:39: also einfach mal zur Situation wie gehe ich denn mit jemandem um?
00:53:42: Wie kann ich denen so anfassen dass er das ja mir vielleicht nichts tun kann?
00:53:47: Wo kann ich mich hin bewegen?
00:53:48: Wie schütze ich mich?
00:53:49: Es geht vor allem um Schutz.
00:53:51: Unsere Mitarbeiter Wir sind keine Polizisten, wir müssen keinen Patienten bändigen.
00:53:55: Dafür haben die Polizei und die kommen dann rüber und die helfen uns um... Wir predigen auch immer geht ein Schritt zurück.
00:54:01: es gibt nichts blöderes als wenn ihr euch bei sowas verletzt.
00:54:04: also der Eigenschutz ist immer ganz an vorderster Stelle.
00:54:07: Aber manchmal kann man das dann nicht anders machen, als dass man den Patienten, wenn er anfängt zu randalieren und der begeht dann schmeißt dann irgendwie mit Sachen rum oder vielleicht gefährdet sogar andere Patienten.
00:54:18: Da muss man bis die Polizei da ist, vielleicht schon gucken, dass man denen so ein bisschen in Zaun hält.
00:54:22: Und das haben wir gemacht!
00:54:23: Also es wurde sehr positiv angenommen und ich glaube, das ist doch in allen Sachen so.
00:54:28: Wenn man das schon mal geübt hat und wenn man so ein bißchen weiß was man tun kann fühlt man sich in der Situation etwas sicherer?
00:54:33: Ja, das glaube ich weil ... Situationen eskalieren, man wird provoziert oder gehindert.
00:54:40: Die eigenen Emotionen kann man ja auch da nicht immer direkt wegpacken und da hilft sicherlich wenn man vorbereitet ist durch eine Schulung.
00:54:47: Der Unterschied zwischen einem Line und einem Profi ist die Tatsache dass der Profi das halt schon mal gemacht hat.
00:54:52: Und der Profi hat das nicht schon mal gemacht, sondern er hat es schon viele Mal gemacht.
00:54:56: Er hat es geübt, nicht umsonst trainieren Piloten besondere Situationen in Simulatoren mehrfach damit sie halt wenn's dann passiert diese Schritte schon irgendwie im Fleisch und Blut übergegangen sind.
00:55:07: Das machen wir ja auch.
00:55:08: Wir haben ja auch Notfalltrainings, Reanimationstraining.
00:55:10: Das wird alles trainiert.
00:55:11: dazu kommt natürlich der Alltag indem wir das machen.
00:55:15: aber wir haben natürlich auch Mitarbeiter die vielleicht Anfang am Anfang ihrer Sanitätshelferkarriere sind oder noch eine kleine Ausbildung haben wir nicht so oft da waren.
00:55:24: Und für die bieten wir das gerne an, weil wir wollen ja dass keiner sich hier verletzt worden ist.
00:55:29: Ja
00:55:29: und gibt es denn für Mitarbeiter eine Schicht, die besonders begehrt ist?
00:55:33: Wo sagen alle sagen, da arbeite ich gern
00:55:36: alles.
00:55:37: Also die Wochenenden sind natürlich sehr begehrт und vom Prinzip her ist es immer dann so wenn viel los ist bei uns.
00:55:44: die Mitarbeiter machen das ja, weil sie Spaß erdabeln.
00:55:47: Also wer Spaß an Notfallmedizin hat und als Sanitäter sich ausbilden lässt.
00:55:52: Und dann vielleicht mit seinen Hilfsorganisationen irgendwo auf Sanitätsabstellungen, Konzerte oder Flow-Markt oder was auch immer absichert.
00:56:00: Der hat das Problem, dass meistens Gott sei Dank nicht so viel passiert.
00:56:03: Da kann er auch nicht spielen.
00:56:05: also der hat es ja geübt, der will das machen, der wird das tun.
00:56:08: Also der hat das gemacht weil er's einsetzen will.
00:56:12: auf der Wiesn passiert immer was.
00:56:13: Das bedeutet, da können die immer arbeiten.
00:56:16: Manchmal ist es natürlich weniger los und dann streiten sich mehrere Funnies um den Patienten im bildlichen Sinne.
00:56:23: Stimmt natürlich in Wirklichkeit nicht aber dann ärgert sich die eine Trage dass die anderen jetzt ausrücken dürfen und sie nicht.
00:56:28: also wir haben ja Spaß an dem was wir tun und das passiert hier und deswegen sind natürlich die Schichten wo mehr los ist und das sind eben typischerweise Die Zeiten, wo die Menschen eher feiern.
00:56:38: Und das sind eben Freitag, Samstag, vornem Feiertag... Heute ist der Donnerstag, sozusagen der kleine Freitage.
00:56:46: Das bedeutet auch heute erwarten wir auf ins Wetter nicht so gut ist dass es mehr wird als gestern und da wissen die Mitarbeiter natürlich auch und dann haben sie eher diese Schicht mit Blick.
00:56:55: Wir haben aber auch Mitarbeiter bei uns, die sind jeden Tag da.
00:56:58: also die nehmen sich Urlaub und wollen sechzehn Tage Vollgas geben.
00:57:03: Ich bin jetzt auch schon lange in der Medizin dabei und habe auch gern mal Pause, so ist es nicht.
00:57:10: Aber auch ich bin glaube ich von diesen sechzehn Tagen hier, bin ich glaube ich vierzehn hier und in irgendeiner Schicht vormittags abends nachmittags.
00:57:19: Man geht dann schon am Ende von dieser ganzen Geschichte, die geht man da raus und denkt sich also jetzt könnte ich auch mal vielleicht Urlaub machen aber dann geht natürlich die Praxis weiter.
00:57:27: Also es ist schon eine Belastung, aber dadurch das es Spaß macht ein tolles Team ist, machen wir's gerne!
00:57:32: Werden wir noch einmal praktisch?
00:57:34: Neben mir im Festzelt sagt plötzlich jemand zusammen, was mache ich jetzt erstes.
00:57:40: Also das allererste ist immer bei allen Dingen erstmal zu gucken ganz kurz einen Überblick zu gewinnen über die Situation weil wenn da natürlich gerade zwei am Schlägern sind oder die hat irgendwas drauf bekommen dann wäre es ungut in so eine Situation reinzufallen.
00:57:55: also da auch als Helfer muss man natürlich den Eigenschutz beachten, auch wenn jemand in irgendetwas gerät wo man dann sagt hoppala da hüpft sich jetzt nicht hinterher wie so ein Lemming sondern da gucke ich erst mal.
00:58:06: Dann ist es natürlich wichtig dass man je nach dem was dieser Mensch hat ihm hilft.
00:58:11: also wenn er umgefallen ist und reagiert aber noch dann kann man ihm ja aufhelfen.
00:58:15: aber wenn er ungefallen ist und nicht mehr reagiert dann muss man eben sich selber auch Hilfe holen vielleicht als nextes sagen es nützt gar nichts wenn ich in diesem vollen bierzelt stundenlang auf irgendeinem menschen rumdrücket und keiner hilft mir dass das ist blöd sind.
00:58:29: also muss man sagen called first also erst mal als allererstes jemanden sagen du hol mal schnell eine security mit erweitern das ist die das sind auch im bier zelt diejenigen die am ehesten verfügbar sind die stehen überall und am besten folgt man sich dann zu dem armen Menschen runter schaut man was mit dem los ist und geht dann einfach Alarmiert.
00:58:47: dann greift sich noch ein vom Tisch und sagt hol mal du den Security.
00:58:51: Und dann kommen die Securities, um.
00:58:52: die haben auch die Funkverbindungen und können da natürlich sofort Hilfe holen.
00:58:56: wir haben meistens die beste Ortskenntnis können also genau sagen wo das ist?
00:59:00: Dann geht die Rettungskette sehr schnell los und dann geht natürlich alles andere.
00:59:04: kann ich mit dem Menschen machen was ich mir zutrauer zu machen wenn der tatsächlich bewusstlos ist und Herzstillstand hat dann ist es toll wenn man eine Leihreanimation beginnt.
00:59:15: Aber man muss eben auch dazusagen, dass egal was die Hilfe ist nie falsch.
00:59:21: Also ich kann da eigentlich keine Fehler machen.
00:59:23: wenn ich jetzt nicht mutwillig auf dem Einbrügel das hat der auch mit Hilfe nichts zu tun dann ist alles was sich für den Menschen tun kann eine gute Sache.
00:59:31: und deswegen man ist auch versichert also selbst wenn ich als Ersthelper was falsch mache und ihm seine teure Dingsbombsjacke zerreiße.
00:59:39: Da bin ich versichert, der Staat springt dann ein und sagt du bist abgedeckt, du hast geholfen das wird bezahlt.
00:59:45: von daher keine Angst vor erster Hilfe.
00:59:47: sie können eigentlich nichts falsch machen.
00:59:49: wie das schlimmste vieler ist wahrscheinlich nichts zu tun an dieser stelle
00:59:53: dass es immer das blödeste genau.
00:59:55: Und wenn Sie jetzt so ein großes Wiesenschild basteln könnten mit den drei medizinischen Grundregeln, denen Sie gerne den Besuchern mitgeben würden gleich am Anfang der Theresienwiese die drei Regeln um eben nicht direkt bei Ihnen zu landen in der Ambulanz.
01:00:12: Was wäre das?
01:00:13: Also vielleicht quasi ein wenig mit Hirntrinken, also quasi ein bisschen einen Maß bei der Masse ansetzen.
01:00:22: Das wäre mal gut weil das ist immer vernünftig.
01:00:24: Dann was auch wichtig ist dass man tatsächlich überlegt ich muss eine Grundlage schaffen wenn ich Alkohol trinke.
01:00:32: Ich muss nicht nur Bier trinken, man kann mittlerweile auf dem Oktoberfest alle möglichen Dinge in den Zelten trinken.
01:00:37: Es gibt alkoholfreies Bier, es gibt auch eine Radlermass und eine Apfelschorle.
01:00:41: Schaut im Übrigen fast so aus wie Bier.
01:00:43: Das heißt die Leute sehen gar nicht dass man kein Bier trinkt und man ist in einer Apferscholle erst mal ganz gut unterwegs.
01:00:50: Also da mal antialkoholisch zwischendrinken.
01:00:53: Eine gute Grundlage!
01:00:54: Und dann kommt gleich das nächste Thema zum zweiten Punkt Vernünftiges Schuhwerk und vernünftige Kleidung.
01:01:00: Also die Leute gehen teilweise mit Espan Drios hier auf die Wiesen, das ist ein Mittelintelligent weil hier liegt wahnsinnig viel Glas rum und da kann man sich böseste Schnittverletzungen holen.
01:01:11: aber jetzt wird es am Abend auch kalt.
01:01:12: dann wenn man in einem leichten Birgewand Formelklaxie einläuft und am Abend aus dem Zelt torkelt und es ist schon richtig zappfig, dann macht es Sinn dass man eine Jacke mitnimmt.
01:01:23: also einfach richtige Kleidungs vernünftig vernünftige körperliche Vorbereitungen im Sinne von Grundlage schaffen und einfach mit Verstand trinken und nicht übertreiben.
01:01:34: Das glaube ich würde schon sehr, sehr viele Probleme vorbeugen.
01:01:40: Zum Abschluss noch zwei persönliche Fragen an Sie.
01:01:43: Erste Frage gab es auf der Wiesenmal einen Patientin oder ein Patient oder einen Einsatz den sie bis heute nicht vergessen haben?
01:01:51: Und was war das?
01:01:52: Das fragen mich immer ganz, ganz viele.
01:01:54: Natürlich gibt es diese Einsätze auch und dann muss ich mal überlegen... Wir haben ja jeden Tag hier viele Patienten, wir haben glaube ich schon weit über dreißigtausend Patienten jetzt in diesen sieben Jahren, die ich das mache versorgt.
01:02:06: Ich habe immer so ein paar Dinge, die mich dann meistens die einsetze, wo ich natürlich persönlich mit beteiligt war oder wo wir Wassermann organisieren müssen.
01:02:15: Wenn ich denke zu einer bleibt mir auch im Kopf, das war eine junge Bedienung.
01:02:21: den ich so spontan herkriege, die hat es mit zehn näheren Mastrücken die Treppe hoch oder runtergehauen und die hat sie natürlich am ganzen Körper fieseste Schnittwunden zu gezogen.
01:02:30: Und da war eigentlich ein bisschen... Das hat mich einfach so gedacht für die junge Schraube geht jetzt damit einer lebenslangen mit vielen lebenslangen Narben aus diesem Oktoberfest raus.
01:02:39: Wir haben uns darum gekümmert, dass die vernünftig versorgt wird und in ein vernünftiges Krankenhaus – das haben wir nicht bei uns gemacht – kommt, wo vielleicht auch einen plastische Kerot noch ein bisschen draufschauen kann.
01:02:48: Das sind Dinge, die mir leidtun, weil ich mir einfach denke, ach, das ist schade!
01:02:52: Das hat die ihr ganzes Leben lang vielleicht nicht zu
01:02:54: knuspern.".
01:02:55: Sie kam aber dann glaube ich wieder oder hat uns zumindest noch mit Kollegen den Blumenstrauß vorbeibringen lassen.
01:03:00: Da erinnere ich mich dran und da gibt es kuriose Dinge, irgendeiner Frau hat das Diertel zerrissen und bevor sie da barbusig nach Hause gehen musste haben wir hier mit chirurgischem Faden das Dirtel wieder zusammen genäht und solche Dinge.
01:03:11: also das sind ganz wilde Dinge die man sich da erinnert.
01:03:14: aber es passiert so viel als man könnte.
01:03:16: wenn nicht ein Elefantengedächtnis hätte ich sicher sehr viel.
01:03:19: Aber vielleicht gehört auch zum Teil der Einsatzbewältigung, dass man sich nicht alles für immer merkt.
01:03:25: Oder ein
01:03:26: Buch schreiben eines Tages?
01:03:29: Ja ich und die Wien oder so... aber ich weiß mich ja mal gucken!
01:03:33: Dazu braucht man viel Zeit, die haben wir meistens mit.
01:03:36: Ja, und dann komme ich zu meiner abschließenden Frage.
01:03:39: Dr.
01:03:39: Philipp Kampmann, was machen Sie nach Dienstschluss?
01:03:42: Mir ist aufgefallen, sie kennen sich ziemlich gut aus mit den Fahrgeschäften auch, mit den einzelnen Namen.
01:03:47: Und sind Sie auf der Wiesn?
01:03:49: trinken Sie noch mal ein Mars zum Feierabend oder sagen Sie bloß weg ab nach Hause?
01:03:53: Also wenn ich Speldienst habe wie heute, dann endet mein Dienst in einer Zeit wo die Stadt schlägt.
01:03:58: also da gehe ich so zwischen eins und zwei nachhause Da gibt es auch kein Bier mehr und da hab' ich dann auch keine Lust mehr offen hier, da geh ich dann noch nach hause Und dann dusche ich noch und setze mich aufs Sofa, schreibe meine letzte Status-Mail noch vielleicht und berichte noch.
01:04:09: Dann ist es aber auch gut.
01:04:10: also da ist einem nicht mehr zu nach Feiern zumute.
01:04:14: Ich bin sonst... Also ich bin weder dem Essen noch dem Trinken noch den Genuss abgeneigt.
01:04:19: Aber auf dem Oktoberfest bin ich immer in so einer kleinen Anspannungssituation Und ich versuche es nicht zu übertreiben.
01:04:25: Ich bin jetzt auch an einem Alter wo ich nicht wie meine Töchter am nächsten Tag wieder tippen soll.
01:04:29: Ich kochne mir gerne einen Wochenende um nicht von irgendjemandem Exzess zu erholen.
01:04:33: Von daher trinken mit Bedacht.
01:04:36: Und wenn ich... Also, ich gehe schon auf der Wiesn.
01:04:37: Ich mach jetzt am Samstag mit meinem besten Kuppel da.
01:04:41: Da gehen wir in ein Zelt.
01:04:43: aber ich versuche dann rechtzeitig auf alcoholfreie Varianten umzusteigen weil man sie einfach am nächsten Tag muss wieder arbeiten.
01:04:49: das bereut man übel.
01:04:50: also ich kann auch genießen.
01:04:51: ich brauche nicht immer Alkohol dazu auch wenn ich ihn per se schon ganz gerne ab und zu mal trinke.
01:04:56: Ich habe aber zum Beispiel auch noch kein Wiesenbier probiert.
01:04:58: Da hätte ich jetzt schon mal Lust.
01:05:00: Zum Nächsten sind einen kleinen Schluck mal eiskalt frische Masse Mal gucken, vielleicht kriege ich das am Samstag.
01:05:05: Und dann ins nächste Fahrgeschäft?
01:05:07: Zumindest zu dich!
01:05:08: Also der Predator ist nix mehr meins aber... Ich weiß nicht.
01:05:11: zum Beispiel total gerne Marc und es klingt total rentnerhaft und langweilig Aber das Riesenrad hat einen ganz großen Vorteil Sie kommen hoch hinaus, sie sehen die ganze Festwiese von oben wunderschön und ihr könnt alles mal von oben in Ruhe anschauen.
01:05:24: Das ist zum Beispiel ein total toll wilde Maus, das ist noch lustig aber da haut's einen sauber aufeinander und man findet über Looping und solche Geschichten.
01:05:30: also kenn'n schon Den Schichtel finde ich super, das alte Caparee und solche Sachen.
01:05:36: Also ich brauche es jetzt nicht mehr so wahnsinnig schnell oder was auch immer.
01:05:39: Aber ich schaust mir schon an und gehe auch mal über die
01:05:41: Wiesen.".
01:05:42: Dr.
01:05:42: Philipp Kampmann, ich danke Ihnen ganz herzlich für das Gespräch, für Ihren Einsatz und vor allen Dingen für Ihre Zeit – die kostbare Zeit, die Sie uns gegeben haben für diese Podcast-Folge!
01:05:52: Ich wünsche Ihnen noch eine möglichst ruhige Wiese, gesunde Wiesen und vielen Dank für Ihre Zeichen!
01:05:57: Sehr gerne Potenz, alles Gute auf sie!
01:06:02: Die Björn Steigerstiftung, der Podcast.
Neuer Kommentar