Vom Rockmusiker zum Notarzt: Wie Doc Esser Medizin verständlich macht

Shownotes

Was haben Rockmusik, Notfallmedizin und Dankbarkeit gemeinsam? Für Dr. Heinz-Wilhelm Esser eine ganze Menge. Der bekannte Mediziner, Bestsellerautor und TV-Doc wollte ursprünglich Rockstar werden, tourte mit seiner Band Substyle durch die Musikszene und fand erst über Umwege zurück in den Arztberuf.

Heute ist Doc Esser Internist, Kardiologe, Pneumologe und Notfallmediziner – und vor allem jemand, der medizinisches Wissen verständlich und unterhaltsam vermittelt.

In dieser Folge von „Lebensretter“ erzählt er von seinen ersten Erfahrungen als Notarzt, räumt mit verbreiteten Irrtümern über Erste Hilfe auf und erklärt, warum niemand aus Angst vor Fehlern wegschauen sollte. Denn schon ein Notruf, das Ansprechen eines Betroffenen oder einfach menschlicher Beistand können entscheidend sein.

Außerdem spricht er mit Ina Tenz über überfüllte Notaufnahmen, fehlende Gesundheitskompetenz und die Gefahren vermeintlicher Wundermittel, die insbesondere in sozialen Medien mit großen Gesundheitsversprechen beworben werden.

Ein weiterer Schwerpunkt ist die Prävention. Doc Esser ist überzeugt: Wir investieren zu viel in die Behandlung von Krankheiten und zu wenig in ihre Vermeidung. Dabei können Bewegung, gesunde Ernährung und emotionale Stabilität entscheidend dazu beitragen, möglichst lange gesund zu bleiben.

Besonders überraschend: Warum wir häufiger lachen, bewusster dankbar sein und gelegentlich sogar unsere alltäglichen Routinen durchbrechen sollten.

In dieser Folge::

Warum Doc Esser zunächst Musiker wurde und erst später seine Leidenschaft für die Medizin entdeckte.

Weshalb Nichtstun bei einem medizinischen Notfall der größte Fehler sein kann.

Welche drei Erste-Hilfe-Fähigkeiten jeder Mensch beherrschen sollte.

Warum Wiederbelebung bereits in der Schule unterrichtet werden sollte.

Wie sich Notaufnahmen und Rettungsdienste besser entlasten lassen.

Welche Gefahren von medizinischem Halbwissen und fragwürdigen Gesundheitsversprechen ausgehen.

Warum Bewegung, Ernährung und emotionale Stabilität für Doc Esser die drei Säulen der Gesundheit bilden.

Wie Dankbarkeit, Lachen und kleine Veränderungen im Alltag unser Wohlbefinden stärken können.

Seine wichtigste Botschaft: Gesundheit beginnt nicht erst im Krankenhaus. Wir können selbst viel dafür tun – jeden Tag.

Eine ebenso unterhaltsame wie nachdenkliche Folge über das Helfen, das Gesundbleiben und die Kunst, das Leben mit einer positiven Haltung zu gestalten.

Transkript anzeigen

00:00:01: Wer dankbar ist, ist emotional stabil.

00:00:04: Das ist ganz schön!

00:00:05: Dankbarkeit ist eines der mächtigen Tools die wir haben können.

00:00:08: Wir sind ja nur noch am jammern Ja?

00:00:10: Wir sind immer nur uns an Beschwerenscheid einfach festzustellen wie schön das Leben sein kann.

00:00:13: Es gibt so tolle Studie da waren herzpatienten jemand austherapiert.

00:00:17: Keine medikamentöse eskalation mehr keine operative eskalations.

00:00:20: dann hat man die Herzstärke gemessen echokardiografisch und danach mussten ja ein dankbarkeitstagebuch schreiben.

00:00:25: Und dann hat er nach acht wochen wiedergemessen Ohne die Therapie zu verändern, hat er sich die Herzleistung gesteigert.

00:00:31: Überdampfer

00:00:32: sein.".

00:00:32: In den letzten Jahren stirbt der achtjährige Björn nach einem Verkehrsunfall.

00:00:38: Die Hilfe trifft zur Spät ein.

00:00:40: Aus diesem Schicksal entsteht die Björnn-Steigerstiftung – ihr Ziel?

00:00:44: Die Notfallhilfe in Deutschland zu verbessern!

00:00:47: Sie engagiert sich für den Ausbau moderner Nothofsysteme und stößt Innovationen im Rettungswesen an.

00:00:53: Dabei setzt sie entscheidende Impulse wie die Einführung der one-one-zwei.

00:00:58: Die Björnsteigerstiftung, gemeinsam Leben retten!

00:01:02: Folge hundertzwölf vom Rockmusiker zum Notarzt – wie Doc Esser Medizin verständlich macht und warum nichts tun, der einzige Fehler ist.

00:01:11: Herzlich willkommen zu einer neuen Folge unseres Podcasts der Björnensteiger Stiftung.

00:01:16: Jeder von uns hofft nie in eine Notfallsituation zu geraten doch wenn es passiert entscheiden oft Minuten darüber wie gut die Chancen für einen Menschen stehen.

00:01:26: Umso wichtiger ist es, medizinisches Wissen verständlich zu vermitteln, Berührungsängste abzubauen und einfach auf die Situation vorbereitet zu sein.

00:01:34: Unser heutiger Gast macht genau das seit vielen Jahren wie kaum ein anderer.

00:01:39: erst Internist, Kardiologe, Pneumologe Notfallmediziner, Bestsellerautor, Podcaster und Millionen Menschen kennen ihn als Docesser aus Fernsehen und Radio aber auch natürlich aus dem Internet.

00:01:54: Mit Fachwissen, Humor und einer klaren Botschaft zeigt er, dass Medizin nicht kompliziert sein muss und das jeder lernen kann im Ernstfall zu helfen!

00:02:03: Ich freue mich auf ein spannendes Gespräch mit Dr.

00:02:05: Heinz Wilhelm Esser.

00:02:07: Herzlich Willkommen, Doc Esser!

00:02:09: Moins uns zusammen!

00:02:10: Vielen Dank für die Einladung!

00:02:11: Millionen kennen Sie als Doc Essa.

00:02:13: doch wer ist denn Heinz-Wilhelm Essa abseits der Kameras?

00:02:17: Äh...ein mittlerweile zweiundfünfzigjähriger Mann ähm ...mit Großfamilie aus einem kleinen Dorf stammend, mittlerweile aber seit poa.

00:02:26: Zweiunddreißig Jahren Wahlkölner, der jetzt gerade ganz gemütlich zum Zeitpunkt der Aufnahme haben wir ja Sommerferien den Tag genießt und gleich den Kindern in Schwimmbad fährt.

00:02:37: Wie viele Kinder haben Sie?

00:02:40: Ja, die freuen sich natürlich im Schwimmbad.

00:02:43: Die zwei sind schon groß, die studieren auf.

00:02:46: die zwei Kleinen kann ich noch begeistern.

00:02:49: Vielleicht können Sie uns mit ihm auf Ihren persönlichen Werdegang.

00:02:52: Wann ist Ihnen klar geworden, Medizin ist Ihre Berufung oder gab es da noch einen kleinen Umweg?

00:02:58: Es gab einen ziemlich großen Umweg.

00:03:00: ich habe damals die Ambition gehabt eigentlich Profimusiker zu werden war's dann auch sehr lange und wollte eigentlich Rockstar werden Und hatte dementsprechend in meiner damaligen Navität dieses Studium ausgesucht weil das das längste Studium war und nicht so viel Zeit hatte das vorzuhören.

00:03:19: Und dann war es auch tatsächlich so, dass ich nach Abschluss meiner Studiums, da war ich, zweitens zwanzig Zeit gleich einen Plattenvertrag in der Hand hatte und sehr zum Kummer meiner Eltern.

00:03:30: Meine Mutter hat viele Tränen vergossen habe ich mich dann tatsächlich erst mal für, ich glaube sieben Jahre verabschiedet.

00:03:36: das heißt Ich war fertiger Arzt und bin dann aber mit einer damals relativ bekannten Band.

00:03:43: Wir kamen so aus dem Metal- und Rockbereich, ganz viel unterwegs gewesen, hab da noch sehr lange als Prozent gearbeitet.

00:03:50: Wie hieß die Band?

00:03:52: Substyle hieß sie band!

00:03:53: Das war in dem Linkin Park Fieber was damals war.

00:03:56: Da waren wir so ungefähr ein Fahrwasser Felsner Moor wenn der eine oder andere das noch weiß.

00:04:01: Wir hatten einen tollen Sänger und eigentlich waren auch alle Aber alles auf grün geschaltet bis leider dann mein bester kumpel der war auch der geiger der band hat kriegt bekommen und ist dann letztendlich ausgefallen.

00:04:15: wir haben gesagt warten auf dich.

00:04:17: Und in der zeit das war so mp drei kam damals fing es dann auch anschwer von der musik leben zu können.

00:04:25: ich habe als produzent gearbeitet aber die plattenform hatten alle keine Kohle mehr, Und irgendwann saß ich da und habe einen Hörbuch geschnitten, hab echt über den Sinn des Lebens nachgedacht.

00:04:34: Dann rief ein Professor an.

00:04:37: Der meinte, Mensch, heibi ... Er hat immer heibi gesagt mit Vornamen Heinz Wilhelm?

00:04:42: Ja.

00:04:43: Dann kam dieses formale Sine, wollen sie nicht endlich mal ihre Berufsjugendlichkeit aufgeben und bei mir anfangen.

00:04:48: Da hab' ich jetzt so Boah ey!

00:04:50: Ah Scheiße, ja können wir mal machen.

00:04:53: Ich komm mal vorbei, aber sicherlich trage keinen weißen Kittel Möchte dann auch sofort loslegen.

00:05:00: war das kein Problem.

00:05:01: Ich kann es mir erinnern april War das.

00:05:03: ich weiß nur nicht mehr welches Jahr.

00:05:05: das war bei einfach knapp zwanzig jahren lange her.

00:05:09: und Habt da noch mein kollegen gesagt, ich bin mal für ein zwei drei monate weg auch ganz schön schöne Einnahmequelle.

00:05:14: und dann kommt wieder Ja dann hatte ich aber das wahnsinnige glück dass er mich dann auch direkt gecatch hat und unter seine Fittische genommen hat und mir einen extrem schnellen Werdegang beschert hast.

00:05:28: Also ich hatte kaum irgendwelche Hindernisse, der hat mich durchgelotst durch die Assistenzarztzeit so dass sich dann im Prinzip schon anderthalb Jahre später also sie hören Ich war mit Geisterpunkt dabei und bin nie wieder zurückgegangen Eineinhalb Jahre später so weit war, dass ich die Intensivzeit auch hinter mir hatte.

00:05:47: Was eher untypisch ist und dann im Köln noch parallel zu meinem normalen Job als Notarzt begonnen habe zu arbeiten.

00:05:55: So eine halbe Stelle war das ungefähr... Die hatten wahnsinnige Not damals, es wollte kaum einer Notarzen werden.

00:06:01: Es war nicht so, dass das zu dem Ausbildungsberuf dazugehört.

00:06:05: Heute ist ja so in vielen Fachbereichen so ein halbes Jahr Rotation in den notärztischen Bereich dazugehört.

00:06:11: Das war damals einfach noch nicht gang und gäbe, und ja dementsprechend habe ich dann über sechs Jahre voll Gas gegeben im Krankenhaus und eben bei der Feuerwehr und bin dann irgendwann zeitgleich zu meinem Facharzt zum Dockesser geworden.

00:06:28: Und in Ihrer Zeit als Notarzt erinnern Sie sich da an Ihren ersten Fall?

00:06:33: Ja das war ein total harmloser Fall!

00:06:36: Das waren nämlich eine Verlegung Mehr war das gar nicht, uns auch von einem Krankenhaus ins nächste.

00:06:40: Das lag daran dass das aufnehmende Krankenhaus kein Herzkarteter hatte und der Patient hatte da einen Stemi entwickelt also einen Enthebungsinfarkt.

00:06:51: Das ist ja im Prinzip etwas wo man davon ausgehen muss, dass eine der Herzkranzgefäße die Arterien den Muskel selber mit saustoffweichem Blut versorgen, dass die sehr eng geworden sind oder vielleicht sogar komplett verschlossen sind macht dann eine Unterversorgung des Muskels und das kann man tatsächlich im EKG beispielsweise sehen.

00:07:08: Und das ist lebensgefährlich, dementsprechend muss da auch sehr schnell ein Herzkartett durchgeführt werden.

00:07:14: Da fährt der Rettungswagen los und ich bin losgefahren mit meiner Notarzt-Einsatzfahrerin Eine sehr, sehr erfahrene Frau.

00:07:25: Die Rute so in sich ein bisschen buddermäßig und ich war unfassbar aufgeregt weil ich war vor meinem Dienst stand ich da in dieser Kluft die man da so hat die schweren Stiefel und so hatte dann diese Rettungsjagd gar nicht so bei.

00:07:38: irgendwie kommt dir dieser Rettungssack genau drei Nummer zu groß vor Und dann waren wir dann auf der Intensivstation und ich wusste noch nicht mal.

00:07:45: also Ich habe mich versucht vorzustellen das klappt ja voll auteraufregend gar nicht.

00:07:49: wusste mein Namen sagte die Kollegin, also was der Dr.

00:07:53: Esser sagen möchte ist wir würden den Patienten jetzt übernehmen wenn er hemodynamisch und respiratorisch stabil ist in Gefahren dann jetzt stimmt's halbiert ich das so?

00:08:00: ja ja stimmt und so sind wir dann im Prinzip dann.

00:08:04: das war meine erste Tour mit einem Patienten damals.

00:08:06: wir haben ihn auch gut abgeben können und da kamen dann auch allmählich an die Sicherheit mit zunehmender Anzahl der Einsätze wie es halt immer so ist.

00:08:14: Ja, aber jetzt schon allein wie Sie es gerade erklärt haben wird Ihre weitere Mission deutlich nämlich Medizin und Wissenschaft allgemein verständlich zu vermitteln.

00:08:25: Wann haben sie denn dieses Talent entdeckt?

00:08:27: Ich weiß nicht ob das ein Talent ist, für mich eine Notwendigkeit.

00:08:31: Eine

00:08:31: Gabe!

00:08:31: Dann nennen wir's

00:08:32: dabei.

00:08:33: Das kann ich

00:08:33: jeder.

00:08:35: Also ich glaube dass Sie daran, ich bezeichne mich immer als schlichten Menschen der jetzt auch nicht die hellste Birne darstellt und ich muss mir komplexe Zusammenhänge selber so vereinfachen, dass ich sie dann auch am Ende verstanden habe.

00:08:47: Und ich denke ja das auch im Studium sehr viel angewendet habe.

00:08:51: und dazu kommt natürlich auch, dass aufgrund meines Vorberufes wenn man den denn zu nennen darf mit unheimlich vielen Menschen in Kontakt gekommen bin aus unterschiedlichen sozialen Milieus mit unterschiedlichen kulturellen Hintergründen und gelernt habe auch mit jedem auf Augenhöhe zu sprechen, aber so wie er das braucht.

00:09:12: Und diese Kombination also schon eine gewisse Erfahrung, ich war ja schon etwas älter als ich letztendlich dann in den Arztburg eigentlich liegen bin, aber eben auch eine Offenheit für einfach Menschen die vielleicht jetzt nicht aus dem akademischen Bildungshaus kommen sondern wirklich ganz einfacher Menschen und dann eben dieses können komplexe Zusammenhänge runterzubrechen.

00:09:35: Diese Kombination hat es ausgemacht dass ich gemerkt habe Die Patienten hören die Aktion, die verstehen's.

00:09:39: Ja und ich glaube auch als Musiker haben sie ein Gespür einfach für das Publikum.

00:09:43: also was kommt an?

00:09:45: Was kommt nicht an?

00:09:45: oder im Fall Arzt-Patienten wo sind Ängste Wo sind Unsicherheiten?

00:09:50: Wahrscheinlich Haben Sie dass Einigen Kollegen voraus so eine Intuition.

00:09:54: Das kann durchaus sein aber Ich habe mich eben auch furchtbar geärgert zum Beispiel in Vorlesungen.

00:09:58: Also die seltenen Vorlesung die ich besucht habe Die seltene vorlesung ich gesucht habe dass einfach das zum Teil nicht mitverfolgen können, weil ich wirklich einfach nur an der Art des Erklärendes gescheitert bin.

00:10:11: Und da habe ich gedacht, das kannst du eigentlich nicht sein!

00:10:14: So... Ich hab dann immer zu Hause lernen müssen und das war auch der Grund, dass ich dann irgendwann nachher gesagt habe, was notwendig ist, mache ich natürlich an der Uni und das bringe ich mir selber bei, was auch dann viel viel besser war während des Studiums.

00:10:23: und ich glaube es ist ja immer noch eine wahnsinnige Diskrepanz zwischen Arztärztin und dem Patienten.

00:10:30: Das ist leider ein sehr ungünstiges Gefälle Was ich zumindest zu den heutigen Zeiten für sehr unangemessen halte.

00:10:37: Und wenn wir die ganze Zeit von Compliance und Therapie treu reden, also das ist ja so unser großes Jammern dass viele Patienten sich nicht an dem halten was wir an Therapien vorschlagen beispielsweise oder an Lebensstilendungen wenn man schon sehr niederschwellig anfängt Dann liegt das aus meiner Sicht auf daran, dass wir den Patienten nicht vernünftig darstellen können.

00:10:57: Warum er das denn machen soll?

00:10:58: Jetzt mal ganz im Ernst!

00:11:00: Ja wenn sie beim Hausarzt sind, Hausärzins sind, der sagt immer zum Schluss und bitte treiben Sie mal wieder regelmäßig Sport Und entlässt einen dann so gut väterlich So.

00:11:08: und oft sind es ja dann Kollegen die selber da so sitzen, weil man weiß warum soll ich ihnen jetzt genau Sport machen Wenn du dich doch gar nicht selber daran hältst oder das letzte Mal Sport gemacht hast als wir noch mit D-Mark gezahlt haben?

00:11:20: Das sind genau die Dinge Erkläre ich ja zum Beispiel in meinen Bühnenprogrammen oder bei Fachvorträgen, bei Leinen-Vorträgend.

00:11:28: Was eben zum Beispiel Bewegung das gezielte Ansteuern unserer Muskulatur sich wie es letztendlich auf Wohlstandserkrankungen auswirkt?

00:11:38: zoll man damit das Risiko für Blutotoxenken kann.

00:11:41: Für der Bilismilitus Typ II, sogar für demenzielle Erkrankung.

00:11:44: Bei der Behandlung der Depression ist die Bewegungsaktivität mittlerweile mit in die aktuellen Leitlinien aufgenommen worden und ich finde die Zeit, die Mühe sollte sich jeder nehmen oder man sollte das Wissen haben.

00:11:56: dann sind wir aber natürlich bei dem großen Thema dass viele einfach nicht mehr die Möglichkeit haben sich auch wirklich mal zehn Minuten mit den Patienten zusammenzusetzen weil es einfach das Gesundheitssystem hier geht.

00:12:03: Ja, das sicherlich auch richtig.

00:12:05: Und wenn wir über erste Hilfe sprechen, da gibt es ja auch noch ganz viele Mythen die rund um dieses Thema kursieren.

00:12:12: und mit welchem möchten Sie zuallererst aufräumen?

00:12:15: Bei... Ach so!

00:12:16: Vielleicht mit dem Mythos ist das nicht, dass sie Angst, die Angst etwas falsch zu machen.

00:12:21: Das ist eigentlich der Hauptgrund warum viele Menschen dann weg gucken und eben nichts tun.

00:12:25: Und das ist das Verteilste, was man machen kann wenn eine betroffene Person da liegt und Hilfe braucht sich in die dritte Reihe zu verziehen sondern man muss wirklich mutig nach vorne gehen und dann reicht ja schon die Notrufnummer zu wählen.

00:12:39: Das ist ja so das Mindeste was ja auch jeder machen kann.

00:12:42: Wenn man vielleicht noch den Mum hat die Person anzusprechen wenn sie der noch ansprechbar ist wenn man ihr einfach nur Beistand leistet dass jemand merkt Da is ein fremder Mensch der sich um mich kümmert dann ist ja schon unfassbar viel getan und das hat ja noch nichts damit zu tun, dass ich jetzt plötzlich eine Erztrugmassage machen muss oder eine spritzende Blutung abbinden muss.

00:13:01: Oder man kann sich den luftröhren Schnitt... Das wird ja immer dann verbunden!

00:13:05: Halt Fiction?

00:13:07: Ja, genau.

00:13:08: Oder wenn man denkt ja sofort an einen Mürchelskugel-Schreiner, wo die irgendwo rauf zu da Kugeln rausoperiert haben.

00:13:13: Das heißt nicht totaler Bullshit sondern es geht ja erst mal darum, dass als Laie der so vielleicht nicht unbedingt Erfahrung hat oder den letzten ersten Hilfekost zu Zeiten seines Führerscheins gemacht hat dass der aber trotzdem betroffenen Menschen extrem gut helfen kann, einfach nur durch das Dasein und professionelle Hilfe anfordern.

00:13:31: So!

00:13:31: Und alles was drüber hinaus ist ja im Prinzip schon das Sahnehäubchen.

00:13:36: Welche falschen Vorstellungen begegnen Ihnen am allermeisten?

00:13:40: Im Bereich der Notfallmedizin.

00:13:43: also ich glaube was so immer in Gang und Gelbe ist es Beine hochlegen egal wann Und egal wie und egal wo.

00:13:55: Was per se jetzt vielleicht nicht schlecht ist, wenn ich zum Beispiel eine junge Frau habe die synkopiert ist... Also es ist ja dieses... Der geht plötzlich versagt das Blut in den Wehen, in den Beinen wehnen wird mich wieder hochgepumpt.

00:14:07: gerade so junge schlank gefrauen Die neigen ja manchmal dazu, wenn sie zu wenig getrunken haben oder ähnliches.

00:14:12: Da ist natürlich beinahe hochlegend Gold wert.

00:14:15: Aber bei einem älteren Patienten, wo ich z.B.

00:14:17: einen infarkt habe Da gibt es bessere Positionen beispielsweise.

00:14:22: Aber ich hab's auch schon erlebt, dass... Gut, die wussten es nicht.

00:14:27: Oder sie haben das Beste gemacht – diese stabile Seitenlage!

00:14:30: Das ist ja das uns jeder von uns lernt.

00:14:32: und dann hat man eine bewusstlose Person und dann werden alle in die stabile Seitenlage gebracht ohne mal zu schauen, aber schnauft er eigentlich noch richtig?

00:14:39: Ja oder wusstest du die Zunge, oder?

00:14:42: Ich

00:14:42: brauchte gerade was ganz ganz anderes.

00:14:45: Das sind Dinge wie ich immer wieder überraschend fand oder?

00:14:48: ich fand's allerdings sehr dramatisch.

00:14:51: Da waren wir bei einer wirklich agitierten... Die war wie Glanz gemindert und letztendlich ist er dann auch zu einem Herzstillstand gekommen.

00:15:02: Und da hat aber der, der sie angefunden hat, hat der Globuli noch eingeführt.

00:15:10: also ja genau Das war so ui, da ist aber wirklich da viel an Wissen verloren gegangen seit dem ersten Infekurs.

00:15:28: Solche Sachen sind ja immer wieder.

00:15:30: Aber ansonsten wie gesagt ich finde wichtig ist dass man den Leuten die Angst nimmt das sie was falsch machen können Natürlich in einer bewusstlosen Person irgendwas noch einzufliessen, egal ob das jetzt Flüssigkeit, Globuli oder der Butterbrot ist.

00:15:43: Da ist natürlich fahrlässig ja aber ansonsten wie gesagt die Nummer wählen und dann kommen mir die Kollegen.

00:15:50: In den Medien sind es von angesprochen gibt es viele Arztserien viele Beispiele.

00:15:54: Medizin ist da ein großes Thema sicherlich auch weil es irgendwo mit unseren Urängs umspielt ein wenig.

00:16:01: Wo sorgen Medien manchmal eher für Verunsicherung?

00:16:04: Und was machen Medien gut?

00:16:06: Also die realistische Art-Serie übrigens, finde ich ja Scrubs.

00:16:10: Kennen Sie den?

00:16:11: Ich habe es mal hier reingeschaltet und bin nicht lange hingeblieben.

00:16:16: Genial!

00:16:17: Da muss man einfach sagen... Es zeigt natürlich auf etwas überspitzte Art und Weise.

00:16:23: tatsächlich Krankenhaushaltag also auch so wie er sich anfühlt für die Assistentin wahrscheinlich, für einen Oberarzt und für einen Chefarzt auch und selbst der Hausmeister, der eigentlich der beste Arzt von allen ist weil er einfach viel Erfahrung hat, was er wirklich gewähnt hat.

00:16:36: Also das fand ich immer exenderzionell und gut.

00:16:39: Ich finde Medien machen vieles schon sehr, sehr richtig!

00:16:43: Es gibt gute Formate, sei es jetzt im Fernsehen oder auch im Radio oder auf den gängigen Internet-Plattformen... ...und da kann man viel vermitteln, da kann Man viel lernen, finde ich auch.

00:16:56: Das große Problem ist wenn Medien vor allen Dingen Quote wollen Das heißt, dann wird zu einseitig berichtet oder dann werden Verfahren zu sehr in den Himmel gelobt.

00:17:08: Also beispielsweise dass man mit Ernährung alles heilen kann oder ähnliches weil man sieht das funktioniert gerade sehr gut.

00:17:16: Ja was per se ja nicht schlecht ist.

00:17:18: also ich bin ein großer Fan einer guten Ernährungen und es ist auch eine Unterstützung meiner Lunge hinzunehmen kommen aber nicht darum herum auch mal Antibiotika geben zu können.

00:17:26: Und gefährlich wird es dann wenn Halbwissen auf Verdienst trifft.

00:17:32: Das heißt, wenn Sie Kollegen und Kolleginnen haben aus den Halberufen die aber vielleicht noch ein Supplement in der Hinterhand haben, woran sie verdienen?

00:17:39: Wenn sich das häufig dann verkauft und die letztendlich dann beispielsweise Auftritte auf TikTok oder Insta und was es alles gibt so gestalten dass der unwissenden nachher das Gefühl hat ich brauche das Ohne das kann ich mal nicht mehr leben.

00:17:55: Und teilweise schüren die Eier dann auf die Ängste, wenn du das nicht nimmst.

00:17:59: Dann hast du dann auch ein Risiko zum Beispiel eine Krebserkrankung zu bekommen.

00:18:02: oder die sagen jeder Krebs erkrankte wird nur davon profitieren und nicht durch irgendwelche Immun- oder Chemotherapien.

00:18:09: Das ist schlecht!

00:18:10: Das ist extrem schlecht.

00:18:11: Und das Problem für Lein ist einfach die Unterscheidung zwischen... Was ist denn jetzt eigentlich seriös?

00:18:16: Und was ist es eigentlich nicht seriöse?

00:18:18: Weil viele dieser, die da auch echt monetär einiges abziehen, sehen manchmal seriöse aus als ich.

00:18:26: Ich stehe da mit einem weißen Kittel und einen anderen Stotoskop um und so.

00:18:29: was ja?

00:18:30: Und das ist sehr gut gemacht und KI macht es in den Restern und das ist gefährlich leider weil einfach die Gesundheitskompetenz in Deutschland auch momentan nicht so da ist dass man davon ausgehen kann, dass raffen die Leute.

00:18:42: Ich finde es gut, dass wir das hier ansprechen.

00:18:45: Man wundert sich und wird zugespannt.

00:18:47: Zuteil!

00:18:48: Und es gibt so eine ganz teure Supplemente, Marke.

00:18:51: Die darf ich jetzt nicht nennen möchte und ich nenne gerade für die älteren Damen und Herren da werde ich jedes Mal auf den Vorträgen darauf angesprochen was ich davon halte.

00:18:59: Ich habe vor vier fünf Jahren schon gesagt das ist Das erfindet sich in jeder normalen ausgewogenen Ernährung deutlich besser als in diesen Pilzchen.

00:19:08: und Jetzt gerade Da gibt es doch hier die goldene Himbeer oder sowas.

00:19:11: also viel das größte Marketing Assagen oder Lügen sogar.

00:19:16: Und da war jetzt diese Marke dann genannt, wo man gesagt hat die ist super teuer und die hält gar nichts.

00:19:21: Und das ist natürlich an so Sachen, wo ich mir nicht die Hände reibe und sage sieße ich habe doch recht gehabt.

00:19:26: So wie ich sage guckt Das ist es eben ja ernährt euch gesund bewegt euch viel lacht viel.

00:19:32: damit habt ihr viel mehr getan als wenn ihr im Reformhaus die halben Regale leer kauft.

00:19:36: Ja das ist sicherlich was dran aber Das Marketing dahinter funktioniert eben sehr gut und es schürt im Spiel mit den Ängsten.

00:19:45: Was gemein ist.

00:19:45: ja, es gibt vulnerable Gruppen die das brauchen.

00:19:47: wenn wir jetzt bei einem Supplemente brauchen.

00:19:49: Ja Schwangere Frauen brauchen Folse oder eine Frau mit einer starken Winz braucht Eisen.

00:19:53: Ja ältere Damen und Herren mit einer Ressortionsstimmung in Magendamntrack werden auch davon profitieren.

00:19:58: Ja, der Veganer braucht Vitamin B-Zwölf.

00:20:01: Männer in meinem Alter profitieren von Protein und Kärtin wenn sie dann trainieren!

00:20:07: Nur essen muss natürlich auch

00:20:08: so... Also das sind so Sachen.

00:20:11: ich bin da überhaupt gar kein Gegner, ich würde aber eben mehr Transparenz haben.

00:20:14: Und es ist ja nur ein Feld wo einfach viel mit Gesundheitsversprechen, Herzklamms gearbeitet wird Aber wo eigentlich wenig hintersteckt außer dem Benefit viel Sachen zu verkaufen.

00:20:24: Ja trotz spannendes Thema kommen wir gleich vielleicht mal näher drauf Wenn wir noch einmal auf die erste Hilfe zurückkommen, was sind denn die drei Dinge, die jeder erwachsene Mensch oder vielleicht auch Jugendliche sogar schon beherrschen sollte?

00:20:37: Also zum einen finde ich, sollte jeder Wunden so einschätzen können dass er A. Sie richtig behandelt und B. Die richtige Entscheidung trifft muss sich damit jetzt wirklich ins Krankenhaus oder nicht?

00:20:48: Es ist ja leider so.

00:20:49: Wir haben da mal ein Test gemacht und zwar bin ich Opfer gewesen Und man hat mir einfach hier überall so paar Verletzungen drauf gemarkt.

00:20:57: So, ne Maske blöden wir da?

00:21:00: Das fing an bei einer Kopfplatzwunde bis Scherbe hier in der Hand und dann so eine oberflächliche Knieverletzung.

00:21:07: Und interessanterweise hat auch nur ansatzweise mich verbinden wollen oder die Wunden reinigen wollen.

00:21:16: Alle haben gesagt, hier rufe ich sofort den Notarzt!

00:21:19: Das ist natürlich eine unfassbare Ressourcenverschwendung.

00:21:22: das muss man einfach nicht.

00:21:23: Also das, was Oma und Opa noch konnten oder meine Mutter auch ne?

00:21:26: Ne Shelf-Wunde vorsichtig reinigen.

00:21:28: Und dann auch ordentlich verbinden wird ja auch ein Pflaster drauf nicht frische Luft wie viele Leute glauben.

00:21:32: Das ist ja auch übrigens ein Mythos.

00:21:34: Lass mal die wundervollige Früchte luften,

00:21:35: bitte nicht!

00:21:36: Wir brauchen ein bräuchtes Milieu also Wunden einschätzen können weil das ist etwas damit wird man jeden Tag konfrontiert allein wenn mein Eltern Teil ist.

00:21:43: B das sind dann b&c das sind für mich eben wichtige Erkrankungen weil er mit Leben retten kann.

00:21:48: Man sollte die Idee haben Was sind die Symptome eines Schlaganfalls?

00:21:52: Ja, das heißt hängen am Mundwinkel beispielsweise.

00:21:55: Die können nicht mehr flöten, Gesichtshälfte hängt vielleicht irgendeine Paräse und man sollte eine Herzdruckmassage können weil das letztendlich ja... Das ist dass ich da einen Patienten habe oder Patientin der Formal tot ist bei der ein Herzstillstand hat und das der wiederbelebt wird Weil da die Studien zeigen, wie früher eben da die Herzrückmassage eingesetzt wird, desto deutlich besser ist die Prognose, dass es auch nicht hier zur Hörnschädigung kommt.

00:22:22: Das sind so die drei Dinge, die ich wichtig finde und ansonsten ist das natürlich ein breites Feld.

00:22:27: Welche Verbrennung kühle ich noch oder welche Verbrennung deck' ich lieber nur ab?

00:22:31: Der

00:22:31: Heimlichtgriff.

00:22:32: Ja, der Heimlichgriff genau!

00:22:34: Wobei da auch wieder unterschieden muss bei Kindern und Babys mit den Kleinkindern und Babies nicht anzuwenden

00:22:40: die eher umdrehen, glaube ich.

00:22:41: Oder an den Beinen oder Rücken schlagen?

00:22:43: Ich

00:22:43: frage mich ganz genau!

00:22:45: Und ich muss fairerweise sagen... ...ich habe in einem Nichtgriff glaub' ich immer der ganzen Zeit als Notarzt einmal nur angewendet.

00:22:51: Also meine ich und ich bin mir das schon nicht mehr sicher also diese Aspiration dass da etwas in die falsche Tröte kommt jetzt zumindest hier.

00:22:59: vielleicht war das auch so ein... War das jetzt mein Glück, dass ich da wenig hatte?

00:23:03: Also es kommt nur sehr selten vor bei mir.

00:23:05: jetzt aber klar wenn das denn da ist sollte man ihn beherrschen.

00:23:08: Was halten Sie denn davon, wenn zum Beispiel an den Schulen regelmäßig Wiederbelebungen unterrichtet werden würde?

00:23:14: Ist aus meiner Sicht absolut notwendig und sollte ein Pflichtkurs sein.

00:23:19: Wir sehen das ausgerechnet Kinder auch schon im Grundschulalter und dann im Pflicht beschrittenen Alter sowieso deutlich weniger Berührungsängste haben und auch sehr aufnahmefähig sind und Situation noch gut einschätzen können.

00:23:32: Es gibt ja auch diese Dummy's wo man die Herzdrückmassage daran üben kann.

00:23:36: Und wir hatten mal, das war in Mainz, hatten mir mal ein Renimations-Szenario aufgebaut.

00:23:43: Wo im Prinzip die Geschichte war da.

00:23:45: Also ich habe eine ganz klassische Herzinfarktgeschichte erzählt und er hat sich an den Brustglied prüfen und ist dann umgefallen.

00:23:51: So jetzt was machen sie?

00:23:53: Da sollten die Erwachsenen loslegen und tja... Das war so... Ich würde mal so sagen viel Luft nach oben.

00:24:01: Stabile Seitenlage?

00:24:03: Ja, oder die haben den Magen bearbeitet... ...oder die haben erst mal sehr lange mit dem Patienten geredet und ich habe gesagt, das ist bewusstlos!

00:24:10: Der atmet auch nicht mehr.

00:24:12: Dann kam ein Junge der war dreizehn- vierzehn.

00:24:16: Er fuhr mit seinem Vater da Fahrrad.

00:24:18: Und er ist abgestiegen.

00:24:20: Wir haben gesagt, mach's so mit, ja mache ich mit.

00:24:22: Und der hat eins A reagiert und hat eine spitzen Herzdruckmassage hingelegt.

00:24:27: Da hast du gesagt wieso?

00:24:28: Woher kannst Du

00:24:29: das?!

00:24:29: Der kam aus Hessen, ist ja da alles die eine Ecke.

00:24:33: Und da gab es das als Programm in den Schulen und der war im Prinzip super ausgebildet und hat's direkt umgesetzt.

00:24:39: Zeigt also... Es hat eine absolute Sinnhaftigkeit!

00:24:44: Ja ich meine wenn ein Notruf eingeht bei den Leitstellen dann wird er sicherlich oft schon gefiltert oder gefiltern werden müssen.

00:24:53: Ist da noch Luft nach oben?

00:24:54: Oder sind wir da schon optimal aufgestellt?

00:24:57: Also da ist ja auch immer wieder neue Entwicklung, also was ich zum Beispiel extrem gut finde das ist die Telefon geführte Reanimation.

00:25:05: Das heißt der Disponent führt... ...die Person, die die Betroffene vorgefunden hat durch eine Reanimations bis die Rettungskräfte da sind.

00:25:16: Dann fühlt man sich nicht so allein!

00:25:17: Genau

00:25:19: das ist auch mal ganz wichtig und man muss sagen ich fand es sehr sehr beeindruckend dass auch diese Triage-Programme Mit AI auch mittlerweile sehr, sehr gut sind.

00:25:30: also die werden niemals den Disponenten die Dispontente hin ersetzen.

00:25:35: Aber führen natürlich auch sehr schnell dann zum Ziel und da werden dann die richtigen Rettungsmittel sofort los geschickt.

00:25:41: es ist ressourcen sparend die optimale ressource vorhand.

00:25:45: Also da tut sich einiges.

00:25:48: Natürlich ist immer noch viel Luft nach oben in Sachen Vernetzung, das ist total verrückt.

00:25:52: aber die unterschiedlichen Wachen können nicht miteinander kommunizieren was im Zeitalltag von zwarteißen sechsundzwanzig irgendwie finde ich einen No-Go ist.

00:26:01: und da kann natürlich noch viel passieren und ich glaube dass auch die Bürgerinnen und Bürgerinnen noch mehr geschult werden müssen.

00:26:09: dann rufe ich den tatsächlich den Notruf also und man würde auch mal die Eins an Sechs funktionieren, auch wenn ich da vielleicht in der Wachteschleife drin hänge.

00:26:17: Aber leider ist ja die Erwartungshaltung von vielen Menschen mittlerweile es muss sofort was passieren!

00:26:24: Das heißt, da gibt's ja gar nicht mehr diese Toleranz dass ich dann auch mal zehn Minuten da hänge.

00:26:29: aber viele Krankheitsbilder geben das ja her.

00:26:32: Ja also ich brauche wegen dem Panaritium am kleinen Finger hier so eine Entzündung Brauch ich sicherlich nicht den Rettungsdienst.

00:26:38: Mir wurde das klar, unser Sohn ist mal beim Skaten gestürzt und der Arm stand in so einem komischen Winkel.

00:26:45: Und bei dem Sturz war auch das Knie aufgeschlagen.

00:26:47: Wir saßen dann in der Notaufnahme.

00:26:49: Es passiert ja immer nur abends sowas meistens noch am Wochenende.

00:26:53: Der Arzt ging so durch und guckte und dann sah er das aufgeschlagene Knie.

00:27:00: Das kann warten oder da können sie ein bisschen Jod drauf machen.

00:27:03: Und dann meint ich, ja wir sind eigentlich wegen des Abends hier und dann eher oh okay aber die Erwartungshaltung schon vom Arzt in seinem völlig überfüllten Raum ist.

00:27:12: er wusste naja da sind vielleicht die Hälfte gar nicht jetzt so super dringend oder auch nicht mal Notfälle.

00:27:18: Ist ja so entspricht ja der Wahrheit.

00:27:22: also viele kommen mir an die Notaufnahme weil sie hoffen dass sie das schneller einen Arzttermin kriegen.

00:27:27: Die Leute, die kommen da ernsthaft und angemeldet zum Check.

00:27:31: Aber wollen sich eine Impfung abholen oder Beschränkungen haben?

00:27:35: Da muss man natürlich sagen das hat natürlich überhaupt nichts mit Notfall zu tun sondern genau sowas sprengt ja die Ressourcen Und die ist dann brauchen die fallen denn hinten rüber?

00:27:45: Ja und ich meine Ich war auch sehr lange Leiter einer grosseren Ambulanz beziehungsweise habt ihr immer mit betreut... ...und ich habe den maulenden Patienten die dann einfach zwei Stunden gesessen haben immer gesagt passen sie auf Sie müssen sich eigentlich freuen, problematisch wird es wenn sie als erster sofort ankommen.

00:28:03: Ja,

00:28:04: ja.

00:28:05: Dann sind sie krank!

00:28:06: Das war's dran.

00:28:07: Oh und die länger sie warten das ist immer ein gutes Zeichen weil dann sind sie eben keinen Notfall.

00:28:12: so.

00:28:12: ich meine klar es geht abgesehen davon diese haus hinein dass man was übersehen wurde aber in ich würde mal sagen neun Prozent der Fälle ist es ja so.

00:28:19: deswegen finde ich so Projekte wie der gemeinsame Tresen der sich immer mehr durchsetzt.

00:28:24: das heißt Man hat den Hausarzt im Krankenhaus sitzen oder der Hausärztin und man hat den Notarzt.

00:28:31: Man spielt sich gegenseitig die Bälle zu, um eben Ressourcen zu sparen und Wartezeiten für die Patienten zu verkürzen und vor allen Dingen die Behandlung zu optimieren.

00:28:39: Die finde ich natürlich super!

00:28:41: Ja das stimmt macht Sinn.

00:28:43: Sie sagen immer Gesundheit beginnt lange vor dem Krankenhaus.

00:28:47: Wir haben das Thema gerade schon kurz gestreift.

00:28:49: aber was meinen sie genau damit?

00:28:52: Und sie erflehen die Gesundheit von den Göttern und sehen nicht, Sie haben sie in der eigenen Hand.

00:28:59: Das hatten wir so vor zweihunderttausend Jahren gesagt.

00:29:01: schon!

00:29:02: Ich glaube das hat sich bis heute durch.

00:29:05: Wir hätten die Möglichkeit viele Wohlstandserkrankungen deutlich in ihrer Entstehung ins hohe Alter hinaus zu zögern aber wir tun es leider nicht.

00:29:17: Es ist ja verrückt... Die aktuelle Studie zeigt, dass Deutschland das höchste Risiko bietet.

00:29:24: Dass man vorzeitig an vermeidbaren Erkrankungen stört.

00:29:29: Also ich meine in unserem Gesundheitssystem was ja nicht so gut sein sollte und wo wir auch so viel Geld in das Gesundheitssystem reinpumpen.

00:29:39: Das sind knapp dreizehn Prozent des Bruttoinlandproduktes.

00:29:42: Es ist richtig viel Geld!

00:29:44: Das sind Milliardenbeträge im dreistelligen Bereich Und dennoch werden wir nur Eighty-Kommer fünf Jahre alt, also über beide Geschlechter jetzt.

00:29:53: Schauen Sie sich einfach mal Italien an auch natürlich in sein kleineres Land ist und auch wenn natürlich da vielleicht noch ein anderer Behäbier ist.

00:29:59: aber das die durchschnittliche Lebenserwartung bei Fünfund Achtzig Jahren.

00:30:02: Die haben deutlich weniger Kosten im Gesundheitswesen und dann müssen sie schon fragen warum?

00:30:07: Wenn Sie sich die Kosten genau angucken sehen Sie dass der Großteil bei uns in Reparaturmedizin reingeht.

00:30:12: Also immer wieder nachschieben, nachregulieren, nachjustieren Und nur fünfzehn Milliarden Euro gehen tatsächlich in die Prävention.

00:30:21: Wir können aber mit Präension ohneheimlich viel machen, also einfach dieses Aktiv sein!

00:30:27: Unsere Muskulatur hier, wenn ich meine Biceps oder die Brustmuskulatur trainiere.

00:30:31: Da werden Mio-Kina ausgeschüttet.

00:30:33: Hormonähnliche Substanzen sind antientzündig.

00:30:35: Die sorgen dafür dass sich Krebszeilen nicht so schnell teilen und schneller sterben können.

00:30:40: Mittlerweile weiß man das.

00:30:41: sie auch für die Neurogene Plastizität die Möglichkeit neues zu lernen.

00:30:44: ganz wichtig sind.

00:30:45: eine Apotheke to go quasi Das einfach Abgesehen davon, dass es Spaß macht.

00:30:51: dazu führt das Diabetes Übergewicht Fettstoffwechsel Störungen Bluthochdruck sich eben nicht wie es jetzt aktuell ist sehr vorzeitig schon ausbildet sondern eben sehr spät.

00:31:03: Aber wie ist es?

00:31:04: mittlerweile haben wir das die höchste Erkrankungsanzahl von Zucker erkranken von Oma und Opa also Diabetes Medizin Chip zwei bei den fünftig hier Zwischen fünftig?

00:31:15: Ja, vierzig und fünfzig jährige.

00:31:18: Das sind ja eigentlich Menschen die haben.

00:31:20: gerade ist die Familie so an den Start gekommen, da ist gerade das Haus gekauft worden.

00:31:24: also sie müssen eigentlich top gesund sein!

00:31:27: Die kommen aber zumindest in die Praxis und sind eigentlich schon kranke alte Menschen.

00:31:31: Und das macht mich total traurig und es macht mich auch wahnsinnig weil ich dann sage ey boah wenn du bis jetzt mal gesünder leben würdest und zwar einfach... Da muss ja keine Kasteiung sein!

00:31:40: Sie müssen noch nicht jeden Tag anfangen hochintensiv zu trainieren.

00:31:43: Drei, viermal die Woche Sport.

00:31:45: Moderaten-Ausdauersport und bisgen Kraftsport.

00:31:48: Und dann eine etwas bessere Ernährung als die meisten das tun diese ganzen Fertigprodukte weg ja die leeren Kohlenhydrate weg.

00:31:55: vielleicht mal wieder dazu sich auch mal interessieren dafür wie entsteht denn eigentlich so ne Portion auf dem Teller?

00:32:00: kochen können die meisten nicht mehr.

00:32:01: Ja, also einmal zu wissen wir würden so eine Kohlrabi eigentlich zubereitet.

00:32:06: Aber wenn man das macht dann wird man auch feststellen dass macht richtig Freude und Spaß und das Essen schmeckt noch einfach geiler!

00:32:14: Mit diesen beiden Komponenten plus dann eben Mindset kann man unfassbar viel ausrichten.

00:32:20: Und ich sehe das ja bei meinen Patienten und Patientinnen, wie die gelebt haben.

00:32:24: Ja, wie gesagt ... Ich hab da den Fünfzigjährigen mit Bluthochdruck- und Diabetes, wenn ich hab den Zirpenundachtzigjährigen der Fidel gerade von Alpenüberquerung wiedergekommen.

00:32:33: Ja?

00:32:34: Das ist doch eigentlich toll, dass wir diese Chance haben auch bis ins hohe Alter theoretisch knackig und fidel zu sein!

00:32:42: Ja, das stimmt.

00:32:43: Mein Set was genau meinst du damit?

00:32:45: Also ich sage immer, dass jeder Körper oder jeder Mensch hat drei Säulen die das Gesundheitshaus bauen und tragen.

00:32:51: Das ist natürlich Ernährung, das ist die Bewegung... ...und das Dritte ist aber das Wesentliche, das es die emotionale Stabilität.

00:32:58: Mode Wort wäre Resilienz!

00:32:59: Ich mag Resilience, aber nicht weil Resilienten immer mit psychischer Widerstandsfähigkeit definiert wird.

00:33:05: Das finde ich Quatsch.

00:33:06: Ja, das bedeutet ja eigentlich nur, ich kann noch mehr aushalten Bei der emotionalen Stabilität, das ist das Wort womit ich arbeite.

00:33:12: Geht es darum?

00:33:12: eigentlich gar nicht?

00:33:13: Sondern hier geht es darum dass ich auf lange Sicht genauso wie Sport treibe um meinen Körper fit zu halten versuche gewisse Tipps und Tricks umzusetzen damit auch meine Seelenlage, meine emotionale Stabilitet einfach gut ist und nicht in eine Instabilität rutscht weil sobald sie da reinrutschen melancholisch werden, vielleicht depressiv verstimmt werden und das sind mittlerweile sehr viele.

00:33:38: Wenn Sie keine Hoffnung mehr haben dann werden sie die beiden anderen Säulen auch nicht stabil halten.

00:33:42: ja warum sollen sich um Ernährung oder auch Umbewegungen kümmern wenn sie eigentlich auch gar keine Sinnhaftigkeit drin sehen?

00:33:48: deswegen ist mir das so wichtig dass man eben auf diese emotionale Stabilität zu sprechen kommt und auch sagt was kannst du eigentlich selber damit tun?

00:33:54: Was denn zum Beispiel?

00:33:55: zwei drei

00:33:56: Tipps sagten Sie gerade?

00:33:58: Ja das ist ganz einfach.

00:33:59: also es gibt Erst mit der Möglichkeit, erst mal muss man sich klarmachen warum fällt uns denn teilweise fällt es so schwer mit schwierigen und auch unerwarteten Situationen umzugehen.

00:34:10: Na ist ja so.

00:34:10: also Beispielsweise sie haben ja Kinder habe ich gerade rausgehört.

00:34:15: ja so jede Familie hat einen Alltag und dann kommt man morgens in den Kinderzimmer unter kleine Glüte oder Abricht oder sowas.

00:34:22: Ja im selben Moment eine neue für Sie unerwartete Situation die sie sich vor allen Dingen nicht gewünscht haben.

00:34:27: Was passiert da denn in ihrem Kopf?

00:34:29: Im selben Moment geht doch so ein Gedankenkino los.

00:34:32: Sie müssen den Chef oder die Chefin anrufen, sie müssen sagen, ich muss jetzt mich um den Kleinen kümmern!

00:34:36: Sie müssen sich um den kleinen kümern und ihn erstmal versorgen.

00:34:38: Dann müssen sie überlegen wann werde ich denen jetzt eigentlich krank und sage es dem Chef am ersten Anruf oder im zweiten Anrufe, dass ich eigentlich die ganze Woche raus bin.

00:34:45: Und erwartet unschön... was passiert hier oben im Kopf?

00:34:49: Hier sind aber eine Neurogenplastizität sprießen die Neurone und verbinden sich und versuchen letztendlich das Muster zu durchbrechen, die Perspektive zur Wechselung eine schnelle Lösung zu finden.

00:35:01: Darum geht es eben aus dem Alltagstrott aus der Konfortzone rauszukommen und sich extra auch immer wieder mit solchen Situationen konfrontieren.

00:35:09: Jetzt lassen sie bitte die Kinder gesund bleiben!

00:35:11: Aber es fängt abends zum Beispiel an.

00:35:13: Zähne putzen!

00:35:15: Putzen Sie mal nicht mit der normalen Hand sondern mit der anderen Hand auf einem Bein.

00:35:18: Ziel muss es sein, dass die Zähne sauber werden und der Partner darf nicht verletzt werden.

00:35:22: Gehen Sie mal durch den Supermarkt!

00:35:23: Das wollen wir auch nicht brechen!

00:35:27: Gehen sie durch den supermarkt aber mal nicht für einen Eingang sondern gehen sie mal von der Kasse aus im Gegengesetz los.

00:35:33: das werden die meisten gar nicht schaffen die werden sich nicht mehr zurechtfinden.

00:35:35: ja die verändern wahrscheinlich in der Abteilung für Tierfutter oder sowas.

00:35:38: ja nehmen sie sich fünf Nahrungsmittel die sie noch nie gekauft haben.

00:35:42: tun sie ihnen Wagen also ihren wagen.

00:35:46: Das ist hier oben eine unfassbare Denkleistung.

00:35:49: Und dann, und das sind eigentlich die zwei schönsten Sachen... Wir müssen mal wieder lernen dankbar zu sein!

00:35:54: Wer dankbar isst, ist emotional stabil.

00:35:57: Das ist ganz, ganz schön.

00:35:58: Dankbarkeit ist eines der mächtigen Tools, die wir haben können.

00:36:01: Wir sind ja nur noch am Jammern.

00:36:03: Ja?

00:36:03: Wir sind immer nur uns an Beschwerenschaft einfach festzustellen wie schön das Leben sein kann.

00:36:07: Es gibt so tolle Studie da waren herzpatienten jemand austherapiert keine medikamentöse Eskalation mehr, keine operative Eskalations.

00:36:14: Dann hat man die Herzstärke gemessen, eschokardiografisch und danach mussten ja ein Dankbarkeits-Tagelbuch schreiben.

00:36:19: Und dann hat man nach acht Wochen wiedergemessen Ohne die Therapie zu verändern hatte sich die Herzleistung gesteigert.

00:36:25: über dankbar sein Wir machen uns das zu wenig begrüßt Ja.

00:36:29: und dass das letzte und immer durch ist gibt natürlich noch viel mehr.

00:36:31: da müssen sie zu mir mal in die Show kommen.

00:36:34: Aber das letzte, das finde ich am schönsten.

00:36:36: Was macht einen resilienten Menschen?

00:36:37: Einen emotionellen Stabilienmenschen noch aus?

00:36:39: der ist total wohlwollt.

00:36:41: Der lacht sie an.

00:36:42: Der geht mal davon aus dass Sie einem nichts Böses wollen und es ist schön einfach wieder vermehrt Lachen.

00:36:49: Lachen isst auch so ein Tool.

00:36:50: wer das oft macht wie positiv ist Kann nicht in einer emotionalen instabilität kommen.

00:36:57: natürlich gibt es irgendwelche traumend.

00:36:59: die brechen jeden damit aber es geht ja hier um den normalen größten Anteil des lebens.

00:37:04: das ist ja schon total spannend.

00:37:06: alleine das ist ein heftiger lachanfall.

00:37:08: da werden der herzpunkt ohne ende während eines anfalls saustoffreiche luft geht überall in die endgewebe und dann übernimmt er der chillnerf der parasympathikus.

00:37:17: Ja, und dadurch weiten sich die Gefäße.

00:37:19: Der Blutdruck senkt sich nach einem Lachanfall!

00:37:22: Lachen ist der beste Blut-Drucksänker in der Welt nur ohne jegliche Nebenwirkungen – es macht ja auch Freude und Spaß!

00:37:28: Und das waren jetzt so kleine Sachen, die einfach schon dazu führen, wäre das ein bisschen versucht für sich zu beherzigen und zu leben.

00:37:33: Er wird deutlich beschmeidiger durch die Welt gehen und vor allen Dingen mit unverhofften vielleicht auch negativen Situationen einen Ticken besser klarkommen.

00:37:44: gute Tipps und Lachen ist die beste Medizin hat meine Oma erst schon gesagt.

00:37:48: Aber es ist schön, dass da wirklich was dran ist weil ja auch diese größten Gesundheitsprobleme unserer Gesellschaft sich fast darauf her reduzieren lassen Herzkreislauf übergewicht mentale Gesundheit.

00:38:00: Und das wir selber in der Hand haben finde ich ist eine sehr schöne Botschaft.

00:38:05: Gesundheit fing dem Kopf an!

00:38:08: Tatsächlich schwere Krankheitsbilder, die aufgrund einer emotionalen Instabilität zu Endorganenschäden führen.

00:38:15: Und da wäre zum Beispiel das Broken Heart Syndrome zu nennen – das gebrochene Herz!

00:38:18: Ja?

00:38:19: Das ist ja wirklich so dass es handelt sich fast immer um Frauen weil sie glaube ich da einfach emotional sich deutlich mehr und deutlich stärker mit etwas beschäftigen was negative Auswirkungen hat.

00:38:32: Die kommen in eine solche Spirale rein, dass sie sich nachher im Krankenhaus vorstellen oft mit den Symptomen eines Herzinfarktes.

00:38:39: Und das Herz pumpt dann tatsächlich auch nicht mehr stark sondern es kann eingeschränkt pumpen.

00:38:44: Broken Heart Syndrome ist gebrochener Herz habe ich selber meiner Karriere viermal erlebt.

00:38:48: die Frauen sind sogar kathetert worden haben ein Herzkatheter gekriegt um festzustellen ne da ist aber gar nichts.

00:38:54: die Gefäße waren glatt war nicht.

00:38:55: da ist keine Verengung Da hat man geredet bei Frau Nummer eins, weil der Partner verstorben.

00:38:59: Unerratig!

00:39:00: Bei Frau Nummer zwei war es eine schwere unarbeitete Diagnose.

00:39:03: Frau Nummer drei und Nummer vier hatten ein Jahrzehntelanges Mobbing Und irgendwann war das fast übergelaufen und die haben eben mit einem Endorgan-Schaden in diesem Falle Mit einer Herzschwäche reagiert.

00:39:15: und ich finde Das zeigt ja einfach wie wichtig ist dass wir eben auch unsere Seele, unsere Emotionen Einfach ein bisschen im Auge behalten und die trainieren.

00:39:23: Ja und wenn man's umdreht und sagt Geist so viel Kraft und so viel Einfluss hat, da kann man es natürlich vielleicht auch positiv nutzen.

00:39:31: Das meine ich ja!

00:39:32: Absolut!

00:39:33: Ja, fantastisch!

00:39:34: Selbstlosamkeit, Coherenz, Amigurität, all das was es da gibt, was sich eben positiv auswirkt.

00:39:39: Gibt es etwas, was Sie persönlich heute anders machen als noch vor zehn Jahren?

00:39:44: Nee!

00:39:45: Gut Musik, gesundes Sport...

00:39:49: Ja also ich bin da stoisch und vielleicht auch ein bisschen langweilig Aber ich habe mein Leben eigentlich noch nie wirklich geändert.

00:40:01: Also, ich bin immer so meinen Weg gegangen, immer sehr positiv, hab das Leben so genommen wie es war, hab immer viel Sport getrieben und viel Musik gemacht... Ich achte halt oder das.

00:40:11: was wir haben ja ganz am Anfang mal von Talent gesprochen.

00:40:15: Ich glaube wenn man bei mir von einem Talent sprechen kann ist dass sich ganz schnell negative Faktoren erkenne und dann auch immer Möglichkeiten findet diese negativen Faktoren aus meinem Leben zu entfernen.

00:40:27: So, ja es kann auch schon mal damit dann enden.

00:40:30: Kill Your Darlings nenne ich das immer.

00:40:33: Also das war zum Beispiel so dass ich irgendwann mal obwohl das mein größter Traum war keine schönen Gefühle mehr für mein Tonstudio hatte.

00:40:41: So obwohl er eigentlich so das Ding war wo ich immer hin wollte und dann bin ich da drei Tage lang hin- und hergefahren in meinem Studio vorbei habe sie mich reingehört was macht das?

00:40:49: Was macht das nicht?

00:40:50: Was sind die Alternativen?

00:40:51: Und dann hab' ich das für ein Apple und einen i verkauft Und danach ging es mir wieder besser.

00:40:55: So lebe ich mein Leben, also keine Sorge!

00:40:57: Ich verkaufe nicht meine Kinder wenn die mehr morgens gehen.

00:40:59: Ja...

00:41:01: Nein, aber es geht ja eher um solche Sachen.

00:41:04: Ich

00:41:04: verstehe den Punkt, dass man die Fähigkeit hat.. sich selbst konfrontieren mit Dingen, die einem vielleicht auch nicht angenehm sind und dann sich zu fragen was kann ich tun um es zu verändern

00:41:14: oder einfach

00:41:15: mal Ballast abwerfen.

00:41:17: Ganz ganz wichtig!

00:41:18: Ich habe jetzt vor einiger Zeit meinen Job im Krankenhaus gekündigt und werde dem Krankenhaus jetzt erstmal AD sagen obwohl da natürlich ordentlich auch an Geld war das jetzt einfach nicht mehr da ist.

00:41:30: aber weil ich gemerkt hab dass tut mir nicht mehr gut So, und dann suche ich auch nach einer Alternative.

00:41:36: Und das ist das Beste... Also wenn man die Möglichkeit hat, es hat nicht jeder so eine Möglichkeit!

00:41:40: Ich habe die Möglichkeiten mir immer gesucht und auch genutzt und deswegen kann ich sagen, dass was ich vor zehn Jahren, vor zwanzig Jahren, für fünfundzwanzig Jahre gemacht habe, das mache ich heute und hat sich eigentlich nie geändert.

00:41:51: Doc Esser, wenn Sie jeden Menschen in Deutschland nur einen einzigen medizinischen Rat geben dürften?

00:41:57: Welcher wäre das?

00:41:59: Das wäre tatsächlich so schärfe das Bewusstsein, dass die Gesundheit in deiner Hand liegt und nicht woanders.

00:42:05: Effekt des Schlusssatzes!

00:42:06: Vielen Dank für Ihre Zeit, für Ihre Bereitschaft.

00:42:09: Hab viel gelernt, werde viel nachdenken, werde vielleicht auch mal rückwärts durch den Supermarkt laufen.

00:42:16: Richtig.

00:42:17: Sie machen Bühnevents haben Podcast in Insta-Plattformen.

00:42:22: Wo kann man sie als nächstes treffen und live sehen oder erleben?

00:42:26: Ich werde jetzt zur Zeitpunkt der Ausstrahlung dieses Podcastes bin ich auf Tournee mit Band und da gibt es natürlich nicht nur Musik sondern auch viel Infotainment rund um die Medizin, rund um Die Gesundheit.

00:42:37: Das wird noch bis Ende des Jahres gehen und da freue ich mich natürlich ganz doll drauf.

00:42:41: Und ansonsten bin ich natürlich auch viel in meinem Obdachlosenprojekt Kaya Kamsia.

00:42:47: Da stehe ich in Köln auf dem Zürbischer Platz mit einem großen Bus Der Umgebaut ist so eine Arztpraxis und da kann man mich natürlich auch immer besuchen wann immer man will.

00:42:56: Vielen, vielen Dank.

00:42:57: Ich Google gleich mal die Termine.

00:42:59: Danke für Ihr Bezahlt und sehr viel Spaß gemacht!

00:43:02: Bis dann, ciao!

Neuer Kommentar

Dein Name oder Pseudonym (wird öffentlich angezeigt)
Mindestens 10 Zeichen
Durch das Abschicken des Formulars stimmst du zu, dass der Wert unter "Name oder Pseudonym" gespeichert wird und öffentlich angezeigt werden kann. Wir speichern keine IP-Adressen oder andere personenbezogene Daten. Die Nutzung deines echten Namens ist freiwillig.