Profis im Dunkeln - Wie Höhlenretter ausgebildet werden
Shownotes
In dieser Folge geht es buchstäblich unter die Erde: Unser Gast Thomas Berquet ist Landesbeauftragter für Höhlenrettung der Bergwacht Bayern. Er koordiniert die Höhen- und Höhlenrettungsstrukturen in mehreren Regionen, verantwortet Ausbildung und Prüfung neuer Höhlenretterinnen und -retter, kümmert sich um Material und Standards – und vertritt die Bergwacht Bayern auch international.
Besonders: Thomas Berquet kommt direkt aus einer 12-Stunden-Nachtschicht im Rettungsdienst – mit Einsätzen nach starkem Schneefall, Glätte und Verkehrsunfällen. Mit Béla Anda spricht er darüber, was Höhlenrettung wirklich bedeutet: welche Fähigkeiten man braucht, wie Ausbildung und Auswahl ablaufen, warum Standardisierung und leichtes Material im Einsatz entscheidend sind – und was jede*r beachten sollte, der aus Neugier „nur mal kurz“ in eine Höhle schauen will. Highlights & Themen
Einstieg mit Einsatzrealität: Thomas Berke berichtet von seiner Nacht als Rettungssanitäter nach Schneefall, Glätte und Unfällen.
Was ein Landesbeauftragter macht: Koordination von Wachen/Regionen, Ausbildung, Prüfung, Materialbeschaffung, Strukturen, internationale Vernetzung.
Wer Höhlenretter werden kann: Erst Bergwacht-Ausbildung, aktive Einsatzkraft – dann Spezialisierung; wichtig ist Erfahrung als Höhlengeher/Höhlenforscher.
Ausbildung & Eignung: Mindestens ein Jahr „Mitlaufen“ in der zuständigen Einheit; Beobachtung von Technik, Belastbarkeit, Teamfähigkeit und mentaler Stabilität.
Mentale Faktoren: Platzangst, Panik, fehlendes Zeitgefühl, lange Aufenthalte ohne Tageslicht – woran Ausbilder Eignung erkennen.
Technik in der Höhle: Seiltechnik, Ankerpunkte, Bohrhaken, Flaschenzüge, Gegenzug, Seilbahnbau – und warum Geologie/Gesteinsbeurteilung mitentscheidend ist.
Leichter, standardisierter, schneller: Konsequenzen aus großen Einsätzen: Fokus auf Gewicht, modulare Materialsets statt einzelner „Spezialrucksäcke“.
Frauen in der Höhlenrettung: In Bayern mehrere Höhlenretterinnen, darunter auch hochqualifizierte Medizinerinnen.
Sicher Höhle anfangen: Über Höhlenvereine/geführt starten, Ausrüstung leihen, nicht alleine ohne Erfahrung.
Alarmzeit-Prinzip: Immer eine externe Kontaktperson informieren (Höhle, Einstieg, geplante Rückkehr, Alarmzeit) – damit die Rettungskette rechtzeitig anlaufen kann.
Einsatzführung & Entscheidungen: Rollen von Einsatzleiter und Fachberater Höhlenrettung; Skalierung von kleinen Einsätzen bis zu mehrtägigen Lagen und überregionaler Koordination.
Ehrenamt als Motivation: Warum Kameradschaft, Verantwortung füreinander und das „Helfen, wenn’s drauf ankommt“ zentrale Treiber sind.
Lieblingsregionen & Faszination: Bayern/Alpenraum (tiefe, „sportive“ Höhlen), Mallorca (Meerwasser-Höhlen), Frankreich (Sinter/Stalaktiten, große Szene).
Prägnante Tipps aus der Folge (zum Mitnehmen)
Nie ohne Erfahrung allein in eine Höhle.
Immer Licht-Redundanz: Hauptlampe + Ersatzakku + Ersatzlampe.
Alarmzeit vereinbaren: Eintrittszeit, geplante Ausstiegszeit, Puffer – und klare „Wenn-dann“-Regel für den Notfall.
Transkript anzeigen
00:00:00: Alleine ohne Erfahrung will ich tatsächlich abraten in eine Höhle reinzugehen, eben dadurch dass die Systeme auch ziemlich verzweckt sind und man eventuell nicht mehr herauskommt oder den Ausgang nicht mehr findet falls der nicht markiert
00:00:17: ist.
00:00:17: Die Björn Steigerstiftung
00:00:19: – Der Podcast.
00:00:29: Hallo und herzlich willkommen zu einer neuen Folge unseres Podcasts Lebensretter der Björn Steiger Stiftung.
00:00:34: Ich freue mich heute einen ganz besonderen Gast zu haben, nämlich Thomas Berke.
00:00:38: Thomas Berkee hat eine ganz großartige Aufgabe, nämlich er ist Landesbeauftragter für Höhlenrettung der Bergmacht Bayern verantwortet als solcher eben die Ausbildung, die Prüfung neuer Höhelenretter plant sehr viel auch Materialstrukturen koordiniert insgesamt sechs Regionen und vertritt die Bergwacht Bayern auch international.
00:01:03: Herzlich willkommen, Herr Berke.
00:01:07: Servus!
00:01:08: Ähm... Herr Berkee vielleicht vorab zuerst?
00:01:10: Ich freue mich sehr, dass wir heute so früh für uns am Einsatz sind.
00:01:16: Sie hatten eine lange Nacht.
00:01:17: Sie sind spontan für einen Kollegen eingesprungen in der Nacht als Rettungshelfer.
00:01:23: Was haben sie konkret gemacht und wie war die nach?
00:01:26: Nach dem neuen Schneeereichnessel mit den Fünfzehn Zentimetern war das natürlich eine eher unruhige Nacht.
00:01:33: Ich fahre nebenamtlich Rettungsdienst als Rettungssanitäter, genau und da bin ich zwölf Stunden schichten.
00:01:40: Zwölf-Stunden-Schicht.
00:01:41: was war besonders los heute Nacht?
00:01:43: Ziemlich viele Verkehrsunfälle bedingt durch die Schnee auf der Straße oder auch gestürzte Leute durch die Glätte.
00:01:51: Und ging alles halbwegs grimpflich aus oder... Ja
00:01:54: keine keine schweren Vernetzung in alles, sage ich mal im Normalbereich.
00:01:59: Kommen wir zu Ihrer Aufgabe als Landesbeauftragter für Höhlenrettung in Bayern?
00:02:05: Was umfasst diese Aufgabe genau?
00:02:07: Ziemlich
00:02:07: viel!
00:02:08: Also wie Sie schon bereits gesagt haben Ich bin für die Bergwacht Bayern Landesbeaftragter der Thematik Höhenrettung.
00:02:17: Ich koordiniere alle Höhenretungswachen, wo es gibt kleine Ausbildungen Ausbildungen überregional betreue auch das Thema, was Materialbeschaffung betrifft.
00:02:34: Was wird neu mit ziehen zugenommen?
00:02:37: Was soll geändert werden?
00:02:40: Natürlich auch die Vertretung in der Thematik-Erhöhlenrettung für die Bauern, wenn es jetzt nur Vorträge gibt oder übliche europäischen und deutschlandweiten treffen In dieser Thematik bin ich da für die Bärwacht Bayern Ansprechpartner und Vertreter.
00:03:02: Was muss jemand überhaupt mitbringen, um Höhlenräder zu werden?
00:03:05: Als Höhle-Räder zu geben?
00:03:07: bei der BärWacht Bayern muss man erst mal seine Beobachtprüfung und aktive Einsatzkraft der Bären sein Und dann kann man sich weiter fortbilden als Höhelenräder Wobei wir darauf achten dass nicht nur einer den Kurs macht oder die Ausbildung macht und ein Hühlenretter ist, sondern wir schauen auch dass der gewisse Erfahrung schon mitbringt.
00:03:32: In der Höhle?
00:03:34: Genau als Höhlenvorschau, der Hühel im Gehr.
00:03:38: Der wo sich dann als Hühlerretter fortbildet.
00:03:41: Ja, die Aufgabe in eine Höhles ich weiß nicht wie viel von unseren Zuhörern das kennen, die ist ja sehr sehr intensiv.
00:03:50: Wir haben uns schon einmal befasst mit hüllen Rettungen selbst.
00:03:54: Wenn man sich hier ein solches Höhensystem anschaut, dann sieht ja man das ist nicht so eine klassische Höhle oder oftmals nicht wo man einfach reingeht und danach unter zweihundert Metern Druckleit eben dann am Ende ist.
00:04:06: Sondern die Höhlen, die auch begangen werden, die sie wahrscheinlich auch als Höhelforscher begehen natürlich auch als Höhenretter sind zum Teil Tausend oder tausende Meter lang, manchmal mit einem Abstieg von tausend Metern.
00:04:23: Dann geht es noch mal in die Waagerechte auch mehrere tausen Meter und dann gibt es ja einen weit verzweigte System auch noch von Nebenhöhlen unterhöheln und all der gleichen.
00:04:35: Das braucht doch auch ein besonderer Mut oder Abenteuergeist oder Forscher Drang um sich überhaupt in diese Höhen zu begeben.
00:04:46: Wie sind Sie dazu gekommen?
00:04:47: Ich bin
00:04:47: tatsächlich schon der dreizehn Jahre die ersten Mal in einer Höhle und den nächsten Ästen durch einen Bekannten, dem sein Vater, der bei uns schon Höhenforscher war und uns einfach mal mitnommen hat.
00:05:02: Und dadurch ist die Neugierend bei mir aufgekommen und da haben wir uns einfach immer wieder weiter... Ja, größere Systeme gewagt mit die Jahre und durch diese Höhlen-Gerei.
00:05:19: Höhelforschreib bin ich auch tatsächlich dann erst mit mit sechzehn Jahren zur Bergwacht dazu gekommen eben durch diesen Bekannten der wo schon bei der Bergwache war Und man kann ja bei der Bärwacht das mit sechszehn jahren anfangen die Ausbindung zu machen habe Ich da meine bärwachte ausbindung gemacht und dann bin dann eigentlich seitdem auch in der höhlenplättung Dabei.
00:05:46: und das Ganze entwickelt sich auch von kleinen Höhen, also so ganz kleine Systeme bis größere die wo ja wie Sie bereits gesagt haben tausende Meter tief oder ein Kilometer große Systeme.
00:06:03: Und da wächst man einfach mit hinein.
00:06:05: und so bedingt auch durch den Höhlenverein, wo ich tätig bin.
00:06:09: Da wo ganz viele Fotografen dabei sind Also professionell sein Ölfotografie betreiben, wenn man wieder mitgenommen worden bin.
00:06:23: Sei es jetzt in Frankreich auf Mallorca und da denen geholfen habe das Material mit rein zum Trang, zum Fotografieren, mal denwende Gelegenheit ganz große Systeme mitzugehen um zu forschen oder zu begehen.
00:06:42: Ist es eigentlich so, dass man als Höhlenforscher-Höhlenspezialist dann sich immer wieder trifft?
00:06:50: Dass man einzelne Leute wieder triffe in einem oder anderen Land.
00:06:53: Weil Höhen halt eine Faszination sind.
00:06:55: aber ich denke mal... Es ist eine relativ begrenzte Zahl von Menschen die überhaupt in der Lage ist sich in solche Höheln zu begeben.
00:07:03: hoffentlich also alle gut geschult und wissen was sie tun.
00:07:07: wenn Sie einmal so sehen sind das vor allen Dingen Also Menschen, die so gut ausgebildet sind wie sie.
00:07:13: Sind da ein paar Abenteurer drunter?
00:07:15: Gehen auch mal Leute einfach so in eine Höhle weil ich denke oh der gehen wir mal rein.
00:07:19: So wie viele Leute ja auf den Berg gehen weil sich das mal bei Instagram gesehen haben ist ein toller Klettersteig und sich dann wundern wenn Sie dann da hängen auf einmal und der doch anspruchsvoller ist als gedacht.
00:07:31: Welche Menschen erleben Sie bei Ihren Höhlen?
00:07:36: Komplett unterschiedlich.
00:07:37: Das ist tatsächlich so, dass man den kompletten Anfänger direkt in einer Höhle trifft, das sehr unwahrscheinlich.
00:07:46: aber man hört oder man merkt auch, da sind die Tore unterwegs und ich muss rein in die neue Gürde parkt und einfach mal in den Mülleneingang oder ein paar Meter reinschauen und sich dann sowieso nicht mehr weiter reintrauen.
00:07:59: Aber die, die wo tatsächlich irgendwo Höhenforschung betreiben Genauso gut ausgebildet bin ich, dass sogar in der Forschung selber die aktiven Forschungen betreiben und neue Systeme entdecken.
00:08:17: Die haben ja eine wahnsinnige Ausbildung!
00:08:20: Aber das Spektrum ist ziemlich groß, obwohl diese Höhen-Gerei oder Höhenforschung nicht ziemlich verhältnismäßig klein sind...
00:08:30: Was macht diese Ausbildung aus?
00:08:32: Wir haben's erwähnt.
00:08:34: Die meisten sind schon am Berg erfahren, die da reingehen und dann gehen sie in die Höhle rein.
00:08:39: Aber wie läuft es zu einer Ausbildung?
00:08:41: abkörperlich, technisch ... Ich denke, da braucht man auch eine gewisse mentale Stärke, die man ja sicherheitlich auf dem Berg mitbringt aber muss entscheiden können.
00:08:52: Man muss auch entscheiden können wann gehe ich noch weiter oder zurück.
00:08:56: All das sind Dinge, die eine sehr starke, auch persönliche Willenskraft in solchen Momenten erfordern.
00:09:06: Wie bilden Sie aus?
00:09:07: Worauf liegen sie wert?
00:09:09: Was steht an erster Stelle und was kommt noch dazu?
00:09:14: Also tatsächlich ein erstes Stelle haben wir uns im Ausbilder-Team, wo mir für den Höhenrettung bei einem festgelegt dass mir jemanden neu dazu kommen wird.
00:09:27: zur Höhenrettung, erst mal so ein Jahr in der Höhlenrettungswache, die für die zuständig ist.
00:09:35: Ein Jahr so mitläuft, die Ausbildungen mitmacht und die Übungen mit macht.
00:09:39: Und aus den einzelnen Höhenrettungswachen verantwortlichen Schanien ist er überhaupt geeignet diese Ausbildung und Prüfung zu machen.
00:09:54: anbietet und auch macht.
00:09:57: Und in diesem Jahr wird halt einfach geschaut, ja kann er das ertragen mit wenn man in der Höhle ein paar Nächte übernachtet, kann er eben auf eine bestimmte Tiefe am Seil absteigen ohne dass er Probleme oder Ängste entwickelt und dazu geeignet ist.
00:10:17: Welche Ängste kommt dann hoch, wenn die Menschen ängstlich entwickeln?
00:10:21: Ist das weil sie nichts mehr sehen?
00:10:23: ist es weil sich nicht wissen wie tief geht es da runter.
00:10:25: Ich meine dass werden Sie auf Karten sehen und sicherlich sich vergegenwärtigt haben.
00:10:29: aber was ist so eine Angst die dann dazu kommt?
00:10:31: Es könnte halt dem auch sein dass manche bei bestimmten Situationen Platzängste entwickeln oder Panik kriegen dass die vielleicht meinen ja Es braucht so lange wieder Rad, dass wir draußen sind und Tageslicht.
00:10:46: Also das ist schon eine Umstellung.
00:10:50: vom Körper- und vom Kopf sag ich mal, dass man sich jetzt einfach bewusst wird ja jetzt ist man halt einfach mal eins oder zwei Tage einfach in Dudel und man verliert auch wenn man jetzt keine Anbanduart dabei hat Einfach auch das Zeitgefühl Da schauen halt eben die Höhenrettungsverantwortlichen drauf bei den Ausbündungstunden, wo die höhenrettungsanwärter machen und stellen fest, ob er dazu geeignet ist oder nicht.
00:11:25: Wenn man schon merkt, der Kälter tut sich schwer mit Platzangst oder irgendwelche anderen Sorgen dann wird ihmjenigen neu gelegt, dass er vielleicht doch nicht das Richtige ist.
00:11:39: Aber wie ich bereits gesagt habe, also mir liegen eher Wert darauf, dass wir schon erfahrene, die wo schon Höhlenforscher sind oder Höhlingeer sind.
00:11:47: Die wo eben eigentlich schon eine gewisse Erfahrung haben.
00:11:51: Einfach nur mal weiter ausbündet in diese rettungstechnische Thematik, das sie ja dann einfach schon als Höhleforschaer- oder Hühlengeher zu Höhleretter bei uns ausgeduldet werden.
00:12:04: Wie war das bei Ihnen persönlich, als Sie begonnen haben?
00:12:06: Sie haben gesagt mit dreizehn, wann Sie das erst mal in der Höhle sind.
00:12:09: Da so langsam rangeführt wurden wahrscheinlich auch natürlich die Kommars Bayern wo Höhlen gegenwärtiger sind häufiger anzutreffen sind als in anderen Teilen oder in vielen anderen Teil Auch Deutschlands nehme ich mal an.
00:12:24: Insofern gibt es da sicherlich einen gewissen regionalen Bezug.
00:12:26: aber trotzdem muss man ja Muss man hier auch mental sich darauf einlasten.
00:12:30: hatten sie auch mal so im Moment wo sie dachten Das wird aber eng hier oder ich weiß nicht, sind wir schon so lange hier unten und es war dann auf einmal doch weniger lang als sie gedacht haben.
00:12:40: Also hatten Sie selbst mal so ein Beklemmungsgefühl?
00:12:42: Und wenn ja wie sind Sie damit umgegangen?
00:12:45: Tatsächlich irgendwie so Platz Ängste oder Ängsten dass ich da endlich wieder raus komme... Nichts!
00:12:51: Ja das wäre meine Höhlenvorschau der Höhlingeakollegen bestätigen, dass ich eigentlich zu jeder Zeit eine Höhle wenn sein muss auch schlafen kann.
00:13:04: Ich kann einfach bedingt auf, durch meinen nehmamtlichen Beruf kann ich einfach schlafen wenn es sein muss oder wenn die Zeit hergibt.
00:13:14: Natürlich mache das bei mir sehr so dass ich sage auch wenn es mehrere Tage sind dann geht mir halt einfach irgendwann schon mal die Sonne ab und da freue ich mich wieder irgendwo draußen zu sein und dann kann man eine Sonnenstahl abzubekommen.
00:13:31: Aber so tatsächlich irgendwelche Ängste, dass ich jetzt irgendwie Platzangst oder Ängsten, das ich da nie wieder rauskomme.
00:13:38: Habe ich tatsächlich bis jetzt noch nie gehabt.
00:13:41: Dadurch, dass sie halt mit dreizehn und jung und neugierig ist und das Ganze einfach mitmacht... Man denkt halt mit dreizehn, man kann halt alles.
00:13:55: Hat mein erstes weniger Bedenken.
00:13:57: Ich bin halt langsam reingeführt worden mit erfahrenen Leuten und deswegen fühle ich mich in der Umgebung auch ganz sicher.
00:14:10: Wie hat sich die Ausbildung, jetzt sind Sie ja auch verantwortlich für die Ausbildungen?
00:14:13: Wie hat es sich die aus Bildung in den letzten Jahren verändert?
00:14:16: Technik, Erfahrung...
00:14:18: Also tatsächlich seit dem Einsatz im Jahr
00:14:24: Das war der berühmte...
00:14:27: Genau, im Riesenbild von den Schachthüllen haben wir ja zu ziemlich viel gelernt eben dadurch dass wir mit anderen Organisationen in Europa weit gearbeitet haben.
00:14:40: Damals war ich noch nicht für die Dörrach Bayern zuständig aber für die Region Hochland und somit haben wir uns einfach zusammengesetzt und überlegt bei so große Einsätze kann man sich auch viel abschauen, selber weiterentwickeln und unabgleichen mit anderen Organisationen aus Europa.
00:15:02: Und haben eben viele Sachen umgestellt auf leichtere Sachen.
00:15:08: Andere Bohrhaken zum Beispiel, weil wir gesagt haben ja die, wo wir das haben, wenn man jetzt ganz extrem viele Bohrheiten braucht dann muss man einfach auf Gewicht schauen, weil alles was man in der Höhle braucht es muss man ja mit der ganzen... mit der eigenen Kraft, die Reintalmobil raustragen.
00:15:26: Vielleicht sollte man das nochmal erzählen Herr Berg hier weil die Verschütteten waren ja nicht nur tausend Meter unterhalb des Einstiegs sondern da ging es erstmal so runter tausen Meter und dann waren sie aber noch mal in der Waagerechten auch nochmal ich glaube sogar mehrere tausend Meter weit und dann auch noch in einem dieser verzweigten Höhlenarme da gefangen, weil einer derjenigen sich der Verletzungen zugezogen hatte.
00:15:55: Also musste man sich zudem vorarbeiten über diese ganze Strecke mit dem Equipment das sie beschrieben haben.
00:16:01: und da haben Sie gesagt okay also wir brauchen leichtere leichtere Bohrwerkzeuge, leichteres Werkzeug.
00:16:08: Was waren noch Elemente die Sie übernommen haben von anderen in der Zusammenarbeit?
00:16:14: Also auch unsere reine Technik, also unsere Rettungstechnik, wie bringt man jetzt ein paar Zelten hoch?
00:16:20: mit welche Methode?
00:16:21: Flaschenzüge?
00:16:22: oder ist das jetzt so eine Gegenzugmethode, Seilbahnbau zum Beispiel, haben ja einfach unsere Systeme wo wir schon bis dato gehabt haben einfach nochmal Angeschaut, ist es so wie die anderen das genauso machen und funktioniert es genau so?
00:16:39: Oder gibt's irgendwie andere Systeme, die leichter zum aufbauen sind, genauso sicher sind.
00:16:47: Und haben uns da eben abgeglichen und haben halt von standardisierte Sets
00:16:54: z.B.,
00:16:54: wo wir bis jetzt zu dem Zeitpunkt gehabt haben, ja... Das war ein Rucksack!
00:17:00: und nur rein für die Seilbahnstation gedacht war.
00:17:04: Und die andere Wahl, nur für die Gegenzugmethode haben wir es eben abgeglichen und sagt ja was brauchen wir denn eigentlich?
00:17:11: Brauchen wir immer viel.
00:17:12: Die einzelne spezielle Situation einen besonderen Rucksack mit dem Material.
00:17:19: oder können wir das alles zusammenschmeißen leichter machen und sagen ja nicht eh pro Rettungsstation drei bis vier Leute zusammen haben, weil die müssen ja diese Station abarbeiten.
00:17:37: Die den Leuten braucht man.
00:17:39: Können sich die vier Leute nicht das Material teilen und haben plus ein, sagen wir mal so sieben Liter Säckchen, wo jeder das gleiche Material hat?
00:17:51: Wenn die vier Säcke zusammenkommen kann ich alles abarbeiten anstatt nur einen großen Rucksack!
00:17:58: Dieses Rettungseinbauseckchen hat halt einfach jeder dabei, der wo in die Höhle reingeht.
00:18:04: Ob das jetzt ein Mediziner ist oder der wo das Höhentelefonaufbau oder Kommunikation aufbaut.
00:18:14: Das ist dann im Prinzip egal sondern jeder hat diese Säcken dabei um sich wieder vier Leute zusammen trommeln und keine Aufgabe mehr unten haben weil die nur Material mit runter den Namen haben sei es so Versorgungen Sonnenübernachten oder oder, die können wieder eine Station übernehmen.
00:18:32: Das ist so ein genanter Raub im System.
00:18:36: Und dann hat jeder das alles am Mann oder an der Frau und somit kann man das einfach leichter machen.
00:18:43: Man muss nicht immer das spezielle vor Ort brauchen weil es dauert natürlich auch wieder Zeit bis das wieder da vor Ort ist.
00:18:50: Pro Frau sie haben sich erwähnt wie ist überhaupt der Anzahl von Frauen im Höhlenrettungs?
00:18:56: Also bei uns sind da auch Bayern tatsächlich, haben wir ein paar Höhenretterinnen.
00:19:04: Ich glaube insgesamt sind es sechs Frauen wobei von den sechs Frauen sind sogar zwei Pärztänen, eine ist Kinderkirurin und die andere ist das System.
00:19:21: also da sind mir schon froh dass man auch Frauen dabei haben die auch medizinisch noch höher ausgebildet sind, als die jetzt normal sein Täter der Höhlenleiter war.
00:19:33: Und wie sind die dazu gekommen?
00:19:35: Tatsächlich aus einer reinen Neugierde.
00:19:39: Auch schon in der Kindheit.
00:19:42: Die eine Kollegin ist aus Franken und Frankland ist ja auch bekannt für die Höhle.
00:19:50: Als kleines Mädchen schaue ich mal schon einmal in die Hühel rein gegangen.
00:19:53: Wir haben eine längere Zeit nicht mehr gemacht.
00:19:58: Aber nachdem sie zu uns gezogen ist, nach Oberbayern und Rosenheim hat es mit uns immer zu Ausbindungen mitgegangen oder bei Touren, die wir so angeboten haben und hat dann eben gesagt, ich will mich da mitmachen.
00:20:15: Und hat die Ausbildung gemacht zur Höhenräterin?
00:20:18: Wenn ich jetzt ... Ich meine, wenn Sie so reden, kriegt man ja richtig Lust auf das Höhenbegehen Wenn ich jetzt oder mein Sohn Spaß bekommen würde, an dem Höhlen begehen.
00:20:32: Worauf sollten wir achten?
00:20:34: Was sollten wir tun?
00:20:35: Was sollte man auf jeden Fall nicht tun?
00:20:37: Wie beginnt man sowas und wie tastet man sich da weiter vor so dass dann auch keiner zu schaden kommt?
00:20:43: Also tatsächlich gibt es für einen Deutschlandweit den kann man nachgucken wo sich der nächste befindet.
00:20:52: Da kann man eben anfragen Dass eine Schluckbattour mitmachen will, da haben wir einfach die Spezialisten, die über so Höhltouren angebieten.
00:21:02: Von den Höhlenvereinen.
00:21:04: Da geht man mit und dann kriegt man auch vielleicht die Ausrüstung ausgeliehen, wo man dazu braucht.
00:21:09: Alleine ohne Erfahrung bin ich tatsächlich abgeraten in eine Höhle reinzugeben.
00:21:16: Dadurch dass diese Themen auch ziemlich verzweckt sind und man eventuell halt nicht mehr ... herauskommt oder den Ausgang nicht mehr findet, falls der nicht markiert ist.
00:21:30: Sollt man doch in die Gelegenheit oder in die Neugierde kommen, dass man einfach mal so reinschaut?
00:21:35: Oder man hat es gekannt, dass meine Höhle reingeht... Es ist ganz wichtig, dass eine Person, die wo draußen ist zu Hause ist, einfach darüber informiert und sagt, pass auf!
00:21:48: Ich bin in dieser HöhLE, die ist da und da am besten auch noch mit Koordinaten vom Höhlen-Eingang und sagt, wir steigen um zehn Uhr ein.
00:21:58: Und sind und wollen halt zum Beispiel um sechszehn Uhr wieder draußen sein, dann weiß die Person schon mal draußen ab.
00:22:05: Wenn sie sich bis sechszeh nur nicht melden, ruf ich mal bei der Person am Handy an und man macht eine sogenannte Alarmzeit aus.
00:22:14: Das machen wir bei uns auch bei jeder Tour, die wir planen.
00:22:19: Die nehmen von mir einen Bekannten und sagen, du pass auf.
00:22:22: Wir sind wie gesagt in der Erhöhle.
00:22:25: Und beim Einsteigen schreiben wir einfach ein Nachricht oder WhatsApp-Nachrichten und sagen wir steigen jetzt ein und wollen halt ja um achtzehn Uhr draußen sein.
00:22:36: Alarmzeit ist zwanzig Uhr.
00:22:40: Dann weiß das schon okay?
00:22:41: Von achtzeh bis zwanziger Uhr ist halt nur so zwei Stundenpuffer die wir persönlich haben.
00:22:47: Wenn wir es pünktlich ausschaffen, dann ruft man an und sagt ja, wir sind draußen.
00:22:51: Dann weiß er Bescheid okay?
00:22:52: Alles ist gut gegangen.
00:22:54: Und wenn sich keiner bis zwanzig übermeldet, weiß okay, da ist jetzt irgendwas passiert.
00:22:59: Die brauchen Hilfe und damit erst die Rettungskette
00:23:03: alarmiert.".
00:23:04: Sie sind hier auch Einsatzleiter, Fachberater und haben insofern eine große Verantwortung.
00:23:11: Wann entscheiden sie und wie entscheiden sie okay?
00:23:14: Rettungen geht voran oder Was wir ja von Bergeinsätzen häufig kennen, das Risiko ist zu groß oder im Moment zu groß.
00:23:23: Wir brauchen anderes Equipment, brauchen Verstärkung, anderes Wetter.
00:23:29: Was sind da so die ausschlaggebenden Momente für sie solche Einsätze zu entscheiden?
00:23:34: Dass sie eben vorangehen und dass man sagt, wir brauchen noch weitere Verstärkeung oder Equipments oder sogar in diesem einen besonderen Fall Unterstützung aus dem Ausland?
00:23:44: Tatsächlich ist es so, dass in der Bergachbahn eigentlich der, wo der Unfallort ist, der zuständige Einsatzleiter der Bergwacht den Hut aufhat.
00:23:55: Wir haben in jeder Region einen Minimum zwei Fachberater-Höhlenrettung die wo den unterstützten Fachberaten was Rheinhöhle betrifft und nicht das Außenrumberg also Bergerettung.
00:24:10: Die zwei entscheiden eigentlich wie das Ganze ablaufen soll.
00:24:15: Der Fachberater-Höhlenrettung wird zum einzelnen Leute sagen, das ist jetzt eine kleine Höhle.
00:24:20: Wir brauchen jetzt nur eine Einheit mit acht Leuten, die das Ganze abarbeiten und es wird erfahrungsgemäß oder rein von der Strecke her dauernd.
00:24:29: Das sind vier Stunden.
00:24:30: Bei ganz grossen Einsätzen, die wir z.B.
00:24:33: mehr als ein Tag dauern würden, ist das so dass die Koordinierungsgruppe überordlichen... Ein Satzleiter der Bärwache Bayern dann schon ins Spiel kommen, sagen wir mit jenamtlichen dann von oben runter und sagen ja jetzt ist ein Höhlen-Einsatz.
00:24:51: Jetzt bin ich da und jetzt schaffe ich an, sondern mit außen ist natürlich auch bei die Einsatzkräfte fort.
00:24:57: Ich halte mich im Hintergrund bedeckt aber unterstützend und fachberatend für die Leute.
00:25:06: Also wie gesagt Thomas, wenn es bei mir anruft und sagt die Sache wird doch größer Kann ich dir sagen, gut, okay.
00:25:15: Ich unterstütze dich!
00:25:17: Ich schaue welche Einheiten am nächsten zu deinem Einsatzort da sind und lasse sich alarmieren.
00:25:24: Ich koordiniere die für dich.
00:25:25: Alles gehört nicht danach, den Kopf trotzdem noch frei für deinen laufenden Einsatz.
00:25:30: Und dann mache ich mich natürlich auch auf dem Weg als Fachberater der Bergwacht Bayern mit der Thematik Mühlenrettung unterstützt die Leute vor
00:25:40: Ort.
00:25:40: Wie viel von dem, was Sie tun ist ehrenamtlich und wieviel ist tatsächlich ein Job?
00:25:47: Tatsächlich alles zu hundert Prozent ehrenamtlich.
00:25:50: Wahnsinn!
00:25:51: Es wird ja viel geredet heutzutage über das Ehrenabend und dass es wichtig ist.
00:25:55: aber ich glaube Menschen wie sie und wenn man das hört, was sie da leisten, wie unglaublich hoch auch ihre Erfahrung ist, die Ausbildung Wenn man es technisch sagen will, Funktion ist.
00:26:11: Weil ohne sie werden die Menschen da und ohne ihre natürliche Mannschaften wären die Menschen in der Höhle oder auch am Berg verloren.
00:26:22: was hat sie bewegt zu sagen okay ich stelle mein Dienst ja in den Dienst der Allgemeinheit und bin bereit mich dafür einzusetzen wissen dass das ehrenamtlich ist.
00:26:34: tatsächlich
00:26:36: ist es so weil Ich bin auch in den Bergen unterwegs und in die Höhlen unterwegs.
00:26:41: Ich gehe beim Kennen unterwegs oder am Skifahren, beim Schützungen.
00:26:48: Und wenn mir was passieren würde, wäre ich aufgeruht, dass jemand kommt und mir hilft.
00:26:56: Und da habe ich das, sagen wir mal, die Hühlenvorschrei oder Höhlingerei schon ziemlich speziell ist... ...und es eben nicht so viele gibt, wo dies betreiben.
00:27:08: bewegt mich das schon so, dass ich sage ja.
00:27:10: Ich mache es weil ich eben halt auch eine Höhenforscherkollege helfen will und das macht man einfach gerne und ich kenne viele aus dieser Szene die wo das Gleiche machen ob das jetzt Leute sind aus Baden-Württemberg die über in der Höheldrehto unterwegs sind oder wir haben bekannte Italien, die wird das Gleiche sagen.
00:27:39: Wir machen das weil wir einfach unsere Freunde und Kameraden einfach helfen wollen wenn denen was zustößt.
00:27:47: Das macht man nicht begann Geld sondern das machen wir einfach weil uns die Ausbildung der Zusammenhalt hier Kameradschaft einfach Spaß macht!
00:27:56: Was ist das Besondere an der Ausbildung?
00:27:59: Sie haben gesagt, die meisten kennen sich in Höhlen aus.
00:28:02: Waren schon unterwegs und sind auch am Berg erfahren – Bergführer oder Bergwach.
00:28:08: Aber bei Höhle ist es noch.
00:28:09: was ist das besonderste in der Ausbildung, wenn man sich dann auf den Höhlinretter spezialisiert?
00:28:17: Tatsächlich ist es bei der Höhlingrettung so dass man ziemlich viel Seiltechnik, Seileinbauten lernt Und das ist ein bisschen anders als bei der normalen Bergrettung, wo auch ziemlich viel Zeittechnik dabei ist.
00:28:36: Man lernt da viel mehr an und anders aus wie in der Bergrettungen zum Arbeiten.
00:28:43: Nämlich so
00:28:44: z.B.,
00:28:44: vielleicht wenn Sie ein Beispiel sagen ...
00:28:46: Ob das jetzt z.B.
00:28:48: Seilbahnbau ist, dass man den Patienten über große Schluchten in der Hülle einfach rüberbringt, so schonend wie möglich oder eine Gegenzugmethode, das ist ein Seildes, wo eine Rolle umgelenkt wird und die meinen Seilen nicht mit dem Patient auch gezogen.
00:29:03: Das Gegengewicht ist ein Retter, der wo den Patienten ... ja also der Retter fährt nach unten an dem Seil und der Patient geht hoch.
00:29:12: Man muss halt einfach die Situation am Fell so schauen oder in der Höhle drin.
00:29:18: Wo kann ich meine Ankerpunkte festmachen, wo kann ich die bohren?
00:29:22: Wie ist das Gestein?
00:29:23: Natürlich ist eine Höhne nicht immer hundertprozentig fest in der Decke und es kann auch mal brüchig sein.
00:29:29: Einfach mal Beurteilung!
00:29:32: Wo kann jetzt was?
00:29:33: festmachen, ohne dass irgendwas passiert.
00:29:36: Also man muss ja ein bisschen schon mit Geologie und das ganze Gesteinaufbau und die Schichten, wie es steht einfach so, wie wir einfach eine Ahnung haben, dass man sagen kann, da kann ich jetzt was fixieren.
00:29:48: Was forschen Sie da genau in der Höhle?
00:29:51: Also tatsächlich in der reinen Forschung bin ich eher selten unterwegs, wenn ich hier in der Höhe gehe, reizuständig oder ja unterwegs sei mal aber... Wenn es Forschung ist, wir haben schon so ein paar bei uns in der Gegend kleine Projekte wo man sagt ja da müssen wir das nicht will.
00:30:10: Wir sind auch schon im Eingang und haben auch schon Schächte erforscht aber tatsächlich es geht ja noch weiter.
00:30:18: Da könnte man ja noch graben weil ich vielleicht einen Teil zahmen gebrochen sage jetzt mal nicht eben durchs Wasser, das wo da durchläuft Gestein sie angehäuft haben.
00:30:31: Aber der Schacht geht ja noch weiter, also ich kann es mir aufmachen und weiter schauen wie tief die Höhle noch geht, wofür die hin.
00:30:39: gibt's einen zweiten Eingang oder ein Ausgang?
00:30:41: Das erforscht man halt einfach erst mal im Groben und dann wird die ganze Höhel eigentlich auch vermessen und da werden auch Pläne gezeichnet darüber.
00:30:51: Was sind die besonderen Gefahren beim Höhlen gehen?
00:30:54: Besondere Gefahren in dem Sinne Wenn man nicht aufpasst, stolpert.
00:31:03: Man kann sich beim Stolpern irgendwo schon mal verletzen...
00:31:11: Die gehen alle mit Helm rein wahrscheinlich?
00:31:12: Ja
00:31:13: selbstverständlich!
00:31:14: Wir haben Helme mit Lampen, also spezielle Höhenlampen.
00:31:21: Da wurde der Akku auch mehr wie zwölf Stunden.
00:31:26: hält jeder Haar seinen zweiten Ersatz-Akku und auch noch mal eine Ersatztürmlampe dabei, falls die eine aussetzt oder kaputt geht das man immer noch ein Licht hat.
00:31:38: Man könnte zum Beispiel wie es damals aus den Vierteln war von einem steinern Kopf getroffen gegeben.
00:31:45: Das sind so die Gefahren, wo eigentlich bei der Höhlenforscherei einfach auftreten können.
00:31:52: Es ist halt einfach alles ein bisschen... sage ich mal, schon mal kalkulierbar weil man beobachtet ja sein Gebiet in dem unterwegs ist.
00:32:02: Man geht auch nicht blind rein sondern schaut doch keils da ist irgendwo versturzt.
00:32:06: das umgehen wir lieber weil halt irgendwas runter kommen kann.
00:32:10: Wie ist es mit dem CO-Zweigehalt?
00:32:13: Kann man das messen Sie das oder ist das immer okay darunter unter Tage?
00:32:19: Also tatsächlich bei uns im alpinnen Bereich wo ich unter nix bin eher selten Also ganz, ganz selten dass es irgendwas so CO-Zweilen gibt.
00:32:29: Eben dadurch, dass wir stetig ein Luftzug haben.
00:32:32: Ich glaube ich, dass die Höhen ja eher senkrecht sind und das Öl wo weitere Eingänge gibt, die man nicht so merkt weil da Wasser durchfließt.
00:32:45: auch
00:32:46: muss ja irgendwo das Wasser raus in die Freiheit und deswegen hat man immer stetigen Luftausdauern.
00:32:52: Wir haben aber bei Touren, wo wir uns nicht ganz sicher sind ob da tatsächlich was gibt haben wir auch co-zweimesser dabei die uns dann warnen falls halt irgendwas sein sollte.
00:33:08: Jetzt
00:33:08: habt ihr gesprochen über den Austausch mit internationalen Kollegen.
00:33:12: es ist interessant weil dafür steht auch die Björn Steigerstiftung weil sie sagt Rettungsbesen gibt es auch viele Dinge die wir von unseren europäischen Nachbarn speziell aus Österreich lernen können, übernehmen können, Leitstellen-Technik bei denen beispielsweise und vieles andere mehr.
00:33:27: Wir unterschieden oder unterschiedlich arbeiten Höhlenretter im Ausland in Europa was sie wahrgenommen haben und bei uns.
00:33:36: Sie haben uns gesagt die Ausrüstung war zum Teil unterschiedlich.
00:33:40: das haben wir positiv übernommen.
00:33:43: gibt es noch andere Dinge vielleicht von der Methodik aufgrund der Höhlenstruktur, die möglicherweise anders ist in anderen Ländern.
00:33:52: Die sich unterscheidet von dem Rettungsansatz, den wir in Deutschland haben.
00:33:56: Tatsächlich ist es so, fast alle sozusagen mal zu neun ... sechso-neinzig Prozent genau so arbeiten wie mir.
00:34:04: Die verwenden vielleicht andere Karabiner.
00:34:07: Schwer lasst Anker zum Bohren und andere Bahnsteigen, dünnere Seile oder Titel.
00:34:14: Aber am Schluss arbeiten.
00:34:16: Wie gesagt, eigentlich ist die Höhen- und Rettung in Europa weit mit derselben Technik.
00:34:22: Weil es eben auch keine anderen Methoden gibt vielleicht ja.
00:34:27: Die einen leisten sich vielleicht irgendwie elektronische Betriebene selbst wenn sie zum Patienten hochziehen oder so Kleinigkeiten.
00:34:38: aber Organisationstechnisch ist bei uns in Europa ob das jetzt so die Kollegen aus Pol, Schweiz, Italien zum Beispiel oder Kroatien.
00:34:51: Die sind auch alle ehrenamtlich und betreiben das auch in ihrer Freizeit.
00:34:55: Haben Sie selbst so Lieblingshöhlen vielleicht in Bayern aber auch im Ausland?
00:35:01: Ja tatsächlich ja.
00:35:02: also allgemein bei uns sind wir bei uns in Bayern aus dem Alpenraum wo sie sagen gehen unterwegs.
00:35:11: ich bin eher einer durch meinen besten Freund eigentlich sehr tieferen Höhlen unterwegs, wo man einfach viel mit Seiltechnik abseilen muss oder irgendwie so.
00:35:23: Einfach so sportive Höhle gern macht.
00:35:27: Wir sind aber auch ganz gerne in... wir waren vor ein paar Jahren auf Mallorca beim Höheln gehen unterwegs mit der bekannten Fotografen unterwegs und es ist eine komplett andere Welt eben durchs Wasser, durchs Meerwasser.
00:35:43: Bei mir in der Bucht reinschwimmen wir mit dem Material und ein paar hundert Meter durch die Küste schwimmen, dass man zum Höhlen eingegangen kommt an mich.
00:35:55: Wir sind aber auch gerne im Frankreich unternächst in der Deschgegend weil es einfach von einer höhen Form Größe und von den Sinter- oder Stalatiten Anders ist es nicht bei uns.
00:36:13: Es sind einfach so richtig schöne Höhlen, die man anschauen kann, weil mein verfügnerer Strukturen Gesteinsbildungen neben hat, die wir mal einfach bei uns wahrnichtziehen.
00:36:23: Da gibt's ja auch eine große, relativ große Höhle Szene in Frankreichs.
00:36:28: Die sind schon sehr ... Hab ich auch immer, ich war häufig gern in Frankrijk früher, da hab' ich mir sehr bewundert, denn diese sah man relativ häufig dort Einsteigen und sich abseilen.
00:36:42: Mein Eindruck war, das war relativ verbreitet in den Gegenden.
00:36:45: Das
00:36:45: ist bei denen auch lokal zum Beispiel in der Dash.
00:36:49: Da gibt es halt auch Haufenhöhlen und deswegen ist es ja bei denen Sportart.
00:36:54: Wie kann man es erklären?
00:36:56: Wenn man bei uns rüberkriegen anschaut, Rennstrecke sind die meisten, die da wohnen, irgendwie Rennsport auf vielen.
00:37:03: Deswegen machen sie einfach viel.
00:37:05: Bei denen ist jetzt einfach das zu mögen gelingen.
00:37:07: Das ist genauso, wie man sagt.
00:37:09: Man schaut in den Teilen ins Frial-Gebiet da es jeder Zweite oder der Dritte ist erkennen ist und geht halt einfach kennen.
00:37:22: Ja das ist einfach so.
00:37:25: Gebietmäßig sind die Leute ja einfach interessiert und machen das auch gerne.
00:37:31: Wenn
00:37:31: Sie die Wahl haben auf dem Berg oder in den Berge hinein in die Höhle wofür entscheiden sie sich?
00:37:36: Wie war's?
00:37:37: kombiniert am besten.
00:37:40: Also Berggehen und irgendwo in eine Höhle einsteigen, durch die Höhlen durchfahren und dann irgendwo unten aus der Höhlung rauskommen ist halt schon was, so Tischstückshöhle.
00:37:52: aber ich mach tatsächlich beides gerne.
00:37:54: also bin gern unterwegs.
00:37:57: wie gesagt ich bin auch gerne beim Bergen im Sommer oder im Winter einfach auch mit den Tourschuhen, Temmix.
00:38:08: Wir haben meine vier Hobbys und dazu kommt noch im Sommer, wenn es richtig heiß ist.
00:38:12: Dann bin ich auch gerne beim Kennen gehen unterwegs, weil es einfach ein schöner Sport hat.
00:38:18: Das ist für all die das nicht kennen da hat man Wetsuit an geht in die glaube ich über die Felsbrockensteine untergleichen kann auch wenn man's kennt dann sich dann auch in die Gebirgswasser stürzen.
00:38:34: Und dann über Gebirgsbäche auch abgleiten, großartiges Sport.
00:38:42: Manchmal zwei, drei, vier, fünf Meter hoch muss man natürlich die Gegend kennen damit man da auch die Geröllschichten gut einschätzen kann.
00:38:50: aber das machen sie ja auch.
00:38:53: Das mache ich tatsächlich auch.
00:38:54: Damit bin ich auch mit reingerutscht.
00:38:58: Das sind eben so die Sachen die man gerne macht.
00:39:03: Dann danke ich Ihnen ganz, ganz herzlich auch im Namen der Bernsteiger Stiftung für dieses wunderbare Gespräch.
00:39:08: Danke Ihnen das Ihnen nach Ihrer harten Nacht wo Sie eigentlich sprungen sind als Rettungssanitäter heute von Kollegen und zur Verfügung stehen.
00:39:16: Ich wünsche Ihnen viel Freude am Berg auf dem Berg!
00:39:20: Und vor allen Dingen möchte ich Ihnen danken auch im Name von uns allen für Ihren großartigen Einsatz auch die sie ehrenamtlich durchführen, machen mit all ihren Kolleginnen und Kollegen.
00:39:31: Aber wie viel Zeit, wie viel intensiver Arbeit da reingeht?
00:39:34: Und wieviel es ihm anderen Menschen damit geben und auch helfen... Das ist großartig!
00:39:40: Vielen Dank
00:39:46: dafür!
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