90 Minuten bis zur Lebensrettung
Shownotes
Als Viktor Huhles Eltern nach einem schweren Motorradunfall in Frankreich rund 90 Minuten auf die richtige Hilfe warten mussten, wurde der Familie schmerzhaft bewusst, wie entscheidend eine schnelle und präzise Kommunikation im Notfall ist. Aus dieser Erfahrung entstand EmergencyEye – eine Technologie, die Leitstellen ermöglicht, per Smartphone Live-Bilder, den exakten Standort und weitere wichtige Informationen direkt vom Einsatzort zu erhalten – ganz ohne App oder vorherige Installation.
In dieser Folge spricht Viktor Huhle mit Béla Anda über die bewegende Geschichte hinter der Innovation, den Weg vom persönlichen Erlebnis bis zur erfolgreichen Unternehmensgründung und darüber, warum moderne digitale Werkzeuge den Rettungsdienst unterstützen, aber niemals ersetzen sollen. Außerdem berichtet er von realen Einsätzen, bei denen EmergencyEye bereits entscheidend dazu beigetragen hat, Menschenleben zu retten.
Themen dieser Folge:
Der Motorradunfall, der alles veränderte Warum Kommunikation im Notfall oft der entscheidende Faktor ist Wie EmergencyEye funktioniert – ohne App und mit jedem Smartphone Live-Video, Standortübertragung und Übersetzungsfunktion für Leitstellen Praxisbeispiele, in denen das System Leben gerettet hat Digitalisierung und Innovation im Rettungswesen Wie der Rettungsdienst der Zukunft aussehen könnte
Eine Folge über Innovation, Unternehmergeist und die Frage, wie moderne Technologie Rettungskräfte dabei unterstützt, schneller die richtigen Entscheidungen zu treffen – damit Hilfe dort ankommt, wo sie am dringendsten gebraucht wird.
Transkript anzeigen
00:00:01: Wir funktionieren mit jedem Smartphone.
00:00:03: Es braucht keine Vorinstallation seitens der Notrufenden, das heißt es brauchen auch keine Vorbereitungen.
00:00:10: Das ist ein System was in den Leitstellen läuft,
00:00:13: d.h.,
00:00:14: unsere Kunden und Anwender sind die Disponenten dieser Welt, die eben die Möglichkeit haben durch unser System diese Informationen bei den Anrufern anzufragen.
00:00:26: In
00:00:27: den letzten Jahren stirbt der achtjährige Björn nach einem Verkehrsunfall.
00:00:31: Die Hilfe trifft zu spät ein.
00:00:33: Aus diesem Schicksal entsteht die Björnssteigerstiftung, ihr Ziel – die Notfallhilfe in Deutschland zu verbessern!
00:00:40: Sie engagiert sich für den Ausbau moderner Nothofsysteme und stößt Innovationen im Rettungswesen an.
00:00:47: Dabei setzt sie entscheidende Impulse wie die Einführung der «Eins-Eins II».
00:00:52: Die Björnensteiger Stiftung – gemeinsam Leben retten Wir aus dem schweren Unfall seiner Eltern, die Notrufinnovation Emergency Eye wurde mit Victor Hohle.
00:01:06: Hallo und herzlich willkommen zu einer neuen Folge unseres Podcasts.
00:01:09: Lebensretter der Björn Steiger Stiftung heute mit einem ganz besonderen Gast nämlich Viktor Hohler.
00:01:13: Viktor Hohl ist besonders weil er gemeinsam mit seiner Mutter den Steiger Award einen Preis der Bjorn Steigerstiftung bekommen hat.
00:01:21: da haben wir uns kennengelernt im letzten Winter.
00:01:24: Ich will nicht zu viel vorwegnehmen, aber im Grunde geht es bei seiner Innovation um ein Kern unseres Anliegens auch nämlich neue Wege modernen Rettungswege zu finden.
00:01:34: Besser Behandlungsmethoden besser Ausbildungsmöglichkeiten und die Menschen in ihren Notlagen auch zunehmend wahrnehmen können dank solcher großartigen Unternehmen und Unternehmer wie Victor Hula ist, er hat mit seinem Team eine Technologie entwickelt die es Leitstellen ermöglicht sofort auf das Smartphone von Anrufern zuzugreifen die sich damit dann ein Bild machen können.
00:02:02: Von der Lage vor Ort am Einsatzort auslöser war Lieber Hula eine ganz persönliche Erfahrung die sie bis heute prägt.
00:02:13: was war das?
00:02:15: Ja, meine Eltern hatten einen schweren Motorradunfall vor ziemlich genau zehn Jahren jetzt.
00:02:20: Das war damals in der Britannier in Frankreich.
00:02:23: Meine Eltern sind mit dem Motorrad gefahren nochmal kurz zu einem Aussichtspunkt an einem Abend und mein Bruder und ich sind im Ferienhaus dort geblieben haben darauf gewartet dass sie zurückkommen.
00:02:33: Und auf einmal erreicht uns der Anruf Victor bitte bleibt bei deinem kleinen Bruder.
00:02:38: wir hatten ein Motorrad-Unfall Und im Hintergrund habe ich meine Mutter gehört, wie sie vor Schmerzen geschrieben hat.
00:02:45: Das sollte der Auslöser sein.
00:02:48: Deshalb wir heute auch hier sprechen dürfen.
00:02:50: Denn am Endeffekt haben meine Eltern neunzig Minuten lang auf die richtige Hilfe gewartet.
00:02:57: Lassen Sie uns einmal ein bisschen... Ich weiß jeder, der sich auch auf einer Bühne erlebt fragt danach weil es so packend ist auf der einen Seite aber bei der Impulse natürlich auch so spannend ist.
00:03:08: Sie haben das erlebt.
00:03:09: man ist ja fast bei Ihnen, wie Sie da in der Britannien sind.
00:03:13: Familienurlaub?
00:03:14: Waren Sie alle mit dem Motorrad hingefahren?
00:03:16: Wie alt waren Sie damals?
00:03:17: Wäre einfach Ihr kleiner Bruder?
00:03:19: oder haben sich Ihre Eltern einen Motorrad geliehen?
00:03:21: Wie ist es dazu gekommen?
00:03:23: Genau also ich habe damals so ein A-I Motorradführerschein gehabt.
00:03:28: Also so eine Hundertfünfundzwanziger.
00:03:29: Wir sind aber mit dem Auto runter in die Britannier gefahren.
00:03:33: Mein Vater hatte ein größeres Motorrad und da sind wir dann ab und zu mit dem motorrad oder Moppets, wie auch immer unterwegs gewesen.
00:03:41: Das haben Sie mitgenommen im Wohnmobil?
00:03:44: Oder hinten dran auf
00:03:45: dem Hänger?
00:03:46: Genau.
00:03:47: Wir sind mit dem Auto runtergefahren und hatten dann aber eben die Gefährte dabei um zu den Surfstränden zu fahren oder einfach mal zu einem Aussichtspunkt sowie an dem einen Abend da.
00:03:59: Und dann haben Ihre Eltern gesagt was wahrscheinlich nicht unüblich war Ihr bleibt mal hier, wir fahren nochmal zu diesem besonderen Aussichtspunkt.
00:04:07: Dann kam sie eine Zeit lang nicht mehr zurück.
00:04:09: Sie haben sich wahrscheinlich Gedanken gemacht und dann war es ihr Vater, der dann wahrscheinlich angerufen hat
00:04:14: oder genau Wir um ehrlich zu sein hatten gar keine Lust zu diesem Aussichtsstandpunkt zu fahren.
00:04:20: Und das war auch der Grund warum meine Eltern dann gesagt haben Warum denn mit dem Auto?
00:04:23: Das können wir doch auch mit dem Motorrad machen und dann haben wir Zuhause gewartet.
00:04:29: ich wollte an dem Abend noch mit freunden wohin die ich dort kennengelernt habe beim Surfen und das wurde dann unterbrochen durch den Anruf von meinem Vater, der dann gesagt hat wir hatten einen Motorradunfall.
00:04:42: bitte bleibt bei deinem Bruder.
00:04:43: Ich war zu dem Zeitpunkt sechzehn vielleicht gerade siebzehn und mein Bruder fünf Jahre jünger mit dem ich dann Zuhause gewartet hab auf Neuigkeiten von meinen Eltern.
00:04:55: Hat Ihr Vater mehr erzählt oder hatte er sich so kurz gefasst wie Sie es gerade tun?
00:05:01: Er hat erzählt, dass sie einen Motorradunfall hatten und war natürlich immer wieder auch mit der Leitstelle in Kontakt.
00:05:08: Das heißt er musste ja zum einen.
00:05:11: mein Vater ist Internist Intensivmediziner also er weiß was er dort getan hat und was dafür eine Situation vor ihm lag aber er musste natürlich auch mit den Leitstellen in Kontakt bleiben.
00:05:26: Ja, diese Sachen jonglieren während er aber dann auch zwei jüngere Kinder zu Hause hat die natürlich darauf warten dass sie nachhause kommen.
00:05:33: Das heißt da war eine wortwörtliche Doppelbelastung und fast ne dreifach Belastung auf den Kanälen der da geschaltet hat.
00:05:44: Was genau ist passiert bei diesem Wohnfall?
00:05:46: Genau meine Eltern sind auf einer Landstraße unterwegs gewesen Und haben ein langsames Auto überholen wollen was dort auf der Landstraße mit sehr stark verringerter Geschwindigkeit gefahren ist und muss also darf nicht schneller als zwanzig kmh gewesen sein.
00:06:03: Ich war ja nicht dabei, das sind dann die Erzählungen, die kommen auch die Gutachten, die da sind.
00:06:09: aber in dem Moment hat mein Vater zum Überholen angesetzt den Blinker gesetzt.
00:06:15: meine Mutter saß als Sozier hinten auf dem Motorrad drauf.
00:06:20: Dann, gerade als sie das Auto passieren wollten hat dieses Auto ohne zu blinken, ohne Vorwarnung einen New Turn gezogen oder wollte abbiegen.
00:06:30: Oder die auch immer.
00:06:31: und in dem Moment keine Sekunden später steckten meine Eltern mit dem Motorrad in der Seite des Autos drin.
00:06:40: Und offenbar war ihr Vater nicht so schwer verletzt wie ihre Mutter.
00:06:45: beide togen sicherlich ein Helm
00:06:47: Genau.
00:06:47: Also meine Eltern hatten, das war großes BMW-Motorrad dementsprechend auch ganz gut geschützt.
00:06:53: und auch aber meine Mutter ist von der linken Straßenseite über die rechte Spur über des Auto in rechtsnen Graben geflogen.
00:07:03: mein Vater ist über das Auto.
00:07:06: Mein Vater hatte auch schwer verletzt überall natürlich Prellungen einen gebrochen Handknochen Und meine Mutter stellte sich dann am Ende heraus, eine oder sechs fachenden oder sechs Wirbel waren gebrochen und durch ne Auskugelung der Schulter auch ein Bruch des Oberarms und einen knöcherner Abriss in der Schultern.
00:07:27: Das waren die Verletzungen mit denen sie da gekämpft haben ja.
00:07:30: Jetzt ist sowas ja dramatisch genug.
00:07:32: also man kann das wirklich.
00:07:33: mehr ist es tatsächlich Gott sei Dank nicht mehr im Motorrad aber vorgestern auf der Autobahn gegangen.
00:07:39: ich war in Murnau kam zurück Ein stück wo man auch etwas schneller fahren kann und ich hatte neben mir einen, der auch ohne zu blinken oder irgendetwas dann auf einmal rüberzog gerade als ich daneben war.
00:07:53: Und das war auch nicht einfach.
00:07:57: diese situation wäre ich da auf einem motorrad gewesen dann wäre es das wahrscheinlich auch gewesen ist ganz erstaunlich.
00:08:04: manchmal fährt man ja dann bin dann auch rechts ran und bin bewusst sehr langsam gefahren bis ich mit diesen menschen mal angucken konnte der völlig regungslos einfach weiter vor und er guckte auch so regungslose geradeaus.
00:08:18: Das war verrückt bei ihnen, weil es nicht nur diese dramatische der dramatischen Unfall per se mit den schweren Verletzungen sondern sie sind eingangs darauf direkt zu sprechen gekommen die Tatsache dass ihre Eltern ihrer Mutter ganz besonders mit den Schweren verletzten da neunzig Minuten haben Sie gesagt quasi unbehandelt war.
00:08:41: Woran, wie war das voran lag?
00:08:43: Dass man denkt ja auch in Frankreich ist so ein Rettungswagen schnell vor Ort und innerhalb von fünfzehn- zwanzig Minuten da selbst auf einer Landstraße im der Britannien.
00:08:53: Ja, das Problem war gar nicht der Unfall selbst sondern es war eher die Kommunikation, die dort nicht vorhanden war würde ich sagen.
00:09:01: Das heißt man hat sich auf dieses Medium des Telefonierens verlassen eine Technologie, die es was hundert, zweihundert Jahre schon gibt und die Informationen sind nicht geflossen.
00:09:13: Das heißt wo ist das Ganze passiert?
00:09:15: Mit wenig Ortskenntnis ist es natürlich nicht einfach zu beschreiben auf welcher kleinen Landstraße man sich jetzt befindet aber auch der Verletzungen obwohl man Arzt ist und fließend Englisch spricht und vielleicht rudimentär französisch Ja, dann auch noch das Verletzungsbild die Symptomatik zu beschreiben.
00:09:36: Denn bei diesen Wirbelfraktoren ohne dass ich Arzt bin, das habe ich aber dadurch, dass ich mich ja jetzt die letzten Jahre damit auseinander setzen musste und durfte gelernt.
00:09:47: So ein spinaler Schock,
00:09:48: d.h.,
00:09:49: dass das Rückenmark eben einen Schock erfährt, dass man da dann schon Lemungserscheinungen, die da auftreten hat.
00:09:57: Das sind solche Sachen, in so einer Situation auch als perfekt ausgebildete Person häufig nicht adäquat rüberbringen.
00:10:07: Zum einen, zum anderen wenn es dann eben Laien sind die solche Informationen übermitteln sollten ist das nochmal eine Runde schwerer.
00:10:17: und zurück zur Frage Es lag daran dass diese Informationen nicht geflossen sind.
00:10:22: wo ist das Ganze passiert?
00:10:23: wie sieht es dort vor Ort aus?
00:10:25: welche Verletzungen gibt es wer es aber auch involviert.
00:10:29: Daran lag es, dass meine Eltern dann dort neunzig Minuten warten mussten.
00:10:34: Jetzt war ja ein Unfallgegner da?
00:10:37: Ein Beteiligter der wahrscheinlich auch noch vor Ort war und möglicherweise Franzose... Was war mit dem?
00:10:44: Ja, das ist noch ein großes Thema auch immer noch bei uns in der Familie.
00:10:48: Es gab dort Touristen die dann auch sich dort gesammelt haben.
00:10:52: Auch Touristen, die französisch und deutsch gesprochen haben
00:10:57: Also an der Unfallstelle?
00:10:58: An der Unfallsstelle sammelten sich dann Leute ja Und die andere Partei hat keinen Notruf abgesetzt.
00:11:07: Mein Vater ist sogar noch zu den Leuten hingelaufen Hat ihn das Handy hingehalten.
00:11:13: große Berührungsangst, würde ich sagen mit dieser Situation sich damit auch auseinanderzusetzen.
00:11:20: Da gab es ja wenig Unterstützung bis keine wenn nicht das zu sagen darf
00:11:25: und sie den ergründen woran das gelegen hat gelegen haben kann weil das ist ja so bei man kann sich das gar nicht vorstellen.
00:11:32: also nur eben wirklich in künstler Albträumen.
00:11:36: man erleidet einen solchen Unfall die frau liegt da ist schwer verletzt man erwartet doch sofort dass dann Hilfe kommt.
00:11:43: und wenn Leute auch noch dastehen, dass sie in der Lage sind dann zu kommunizieren?
00:11:49: Ist für mich nicht vorstellbar.
00:11:52: Aber gibt es...
00:11:54: Ja natürlich gibt es aber ich weiß nicht woran das gelegen hat.
00:12:01: Es ist mir also für mich nie vorstellba warum es so gelaufen ist wie es gelaufen.
00:12:07: Jetzt haben sie bedingt durch diese Erfahrung, das müssen Sie noch mal erklären.
00:12:12: Dann die sich die Frage stellt was müsste es geben?
00:12:16: Was müsste ich machen?
00:12:19: Welches technische Tool müsste es gibt damit eine solche Situation nie wieder erstellt war dass der Nukleus und wenn ja... ...was ist daraus geworden gekommen?
00:12:31: Genau also das auf jeden Fall!
00:12:32: Es war der Auslöser für die Entwicklungen die wir dann genommen haben, die Schritte, die wir dann gegangen sind.
00:12:39: Der erste Fokus lag natürlich darauf dass es meiner Mutter und meinem Vater wieder besser geht.
00:12:44: aber ziemlich schnell sind wir dann als Familie darauf eingegangen.
00:12:48: was ist denn dort eigentlich schief gelaufen?
00:12:53: Was hätte man besser machen können?
00:12:56: aber auch welche Technologien hätten denn vielleicht geholfen?
00:12:59: Und ziemlich schnell Das Smartphone zu nutzen.
00:13:05: Mein Vater hat ja über einen Smartphone angerufen, ich sage immer gerne das ist so ein Hochleistungskomputer mit denen jeder mittlerweile eigentlich durch die Gegend läuft und sein Leben bestreitet.
00:13:17: aber im Notruf wird Stand heute auch noch in vielen Einrichtungen des Smartphones nur als Telefon genutzt.
00:13:26: Und da gab es schon Anwendungsbeispiele wo man sein Ort teilen konnte mit Freunden oder einen Videocall.
00:13:34: Ich meine, Facetime gibt es auch schon länger.
00:13:37: Es gibt andere Anbieter Microsoft Teams um sich zu sehen aus der Entfernung.
00:13:43: Das war auch im Jahr zwei Tausend Sechzehn schon der Fall.
00:13:45: Wir haben aber dann gemerkt Im Notruf gibt es diese Technologien faktisch nicht und vor allem nicht für jeden verfügbar.
00:13:54: das heißt die Möglichkeit dass die Leitstelle sich bei Bedarf diese Informationen zieht oder diese Information anfragt.
00:14:04: Die gab es nicht, haben wir aber sehr schnell dann auch in den Gesprächen mit Experten aus dem Bereich des Rettungsdienstes gemerkt würde im sehr vielen Fällen helfen.
00:14:15: Nicht nur im Fall meiner Mutter sondern für jegliche medizinische oder Feuerwehrrelevanten Modrufe dort den Informationsfluss zu vereinfachen Und für alle Beteiligten sei das Ersthelfer, sei es auch vielleicht Geschädigte oder vor allem auch Geschädigkeit, aber auch für die Disponenten und Disponentinnen erleichtern.
00:14:38: Nehmen wir mal an, Ihr Vater hätte diese App funktioniert als App?
00:14:43: Ja eben
00:14:43: nicht!
00:14:44: Also ganz wichtige Unterscheidung.
00:14:48: Wir funktionieren mit jedem Smartphone.
00:14:51: Es braucht keine Vorinstallation seitens der Notrufenden Das heißt jetzt brauchen wir auch keine Vorbereitungen.
00:14:57: Es ist ein System, das in den Leitstellen läuft.
00:15:00: Das heißt unsere Kunden und Anwender sind die Disponenten dieser Welt, die eben die Möglichkeit haben durch unser System diese Informationen bei den Anrufern anzufragen.
00:15:14: Also nehmt
00:15:14: angemacht was man konkret gefahrte hätte was er ja gemacht hat angerufen bei der Leitsch... also er hatte wahrscheinlich nicht beider Leitstelle angerufen sondern bei einer Einzeins-Zwo oder... und hat dann gesprochen mit einem Deutschsprachigen Engelsprachigen oder Mitarbeiter.
00:15:32: Es war ein französischsprachiger Disponent, der ja dann mit ihm das Gespräch gestartet hat.
00:15:41: Was hätte er machen können wenn der ihre technische Einrichtung schon hätte nutzen können?
00:15:47: Der Ablauf ist wie folgt eine Person wählt den Notruf, eins, eins zwei hier in Europa eigentlich bei den meisten Einrichtungen.
00:15:55: Es gibt natürlich auch andere Telefonnummer, aber man wird dann eben mit der Leitstelle verbunden.
00:16:01: Sobald die Leitstellen merkt dass es eine unklare Lokation zum Beispiel ist oder eine ausländische Telefondummer ist wo vielleicht eine Ortung über bestehende Systeme nicht funktioniert oder das gemeldete Bild nicht ganz klar ist hätte die Leidstelle die Möglichkeit gehabt einen Link per SMS zu verschicken.
00:16:23: Das heißt, der Disponent entscheidet sich.
00:16:25: Bei diesem Notruf möchte ich Augen vor Ort haben.
00:16:28: hier möchte Ich eine Ordnung haben oder einen Chat mit Übersetzung.
00:16:31: das sind so Grundfunktionen die wir anbieten.
00:16:35: Dann wird eine SMS verschickt an den Anrufer.
00:16:39: Warum eine SMS?
00:16:40: wird häufig gefragt weil jedes Smartphone eine SMS empfangen.
00:16:44: dass heißt da braucht man keine besondere Applikation keine keine Administration seines Nutzers.
00:16:50: und sobald eine SMS empfangen wurde, muss der Anrufer nur noch auf diesen Link drauf drücken, der in der SMS drin ist.
00:16:57: Und schon wird ein Datenkanal gestartet zusätzlich zum Telefongespräch.
00:17:02: Das heißt man telefoniert weiter und hat dann die Möglichkeit oder der Disponent hat da die Möglichkeit einen Video anzufragen.
00:17:10: Drückt bei unserem System auf Video und bei dem Anruffer kommt die Anfrage.
00:17:14: Die Leitstelle möchte bitte auf ihr Video zugreifen.
00:17:19: fießen diese Daten direkt in die Leitstelle.
00:17:22: Ein Live-Video Stream wird vom Ort des Geschehens zur Leitstellen gebracht, ist end zu end verschlüsselt – das ist ganz wichtig!
00:17:32: Das heißt am Ende ist es eben eine Eins-zu-Eins-Verbindung und der Disponent kann dann diese Situation besser einschätzen.
00:17:39: Sie haben angesprochen wie das im Fall meines Vaters war oder wäre gewesen wäre, dann hätte der Dispronent ganz eindeutig gesehen dass dieses Motorrad schwer beschädigt in diesem Auto steckt und wie meine Mutter in einem Graben liegt.
00:17:55: Und hätte dann sogar die Möglichkeit gehabt, eine Ortung anzufragen oder davor schon eine Ortungen anzufragend auf den Meter genau zu sehen wo sich mein Vater befindet.
00:18:04: Hätte dann die richtigen Mittel disponieren können an dem richtigen Ort und hätte sogar über unseren Chat mit automatischer Übersetzung.
00:18:13: Mein Vater sogar noch emotional auch menschlich abholen können, um ihm zu sagen dass die... Die richtigen Mittel auf dem Weg sind was ihn jetzt erwartet.
00:18:24: Was er vielleicht machen kann?
00:18:26: Was der vielleicht auch auf gar keinen Fall machen sollte denn in dem fall kam dann auch die polizei und die feuerwehr die dann eigentlich wollten das meine mutter aus diesen graben gehoben wird das natürlich alles andere als gut ist bei so vielen wirbel frakturen eine person aus einem graben zu ziehen ohne dass da eben die richtigen Hilfsmittel auch mit dabei sind und meiner Meinung nach hätte das damals einiges an Zeit ersparen können, Leid erspauen können.
00:18:58: Wäre so eine Technologie schon damals verfügbar gewesen?
00:19:01: Nun ist es ja etwas eine solche Erkenntnis zu haben.
00:19:04: einmal zum Glück haben sie alle als Familie das gut überstanden und auch ihre Mutter ihrer Mutter geht's besser.
00:19:13: Das freut uns sehr dass das alles gut ausgegangen ist Und gleichzeitig ist es ja ein Weg, so eine Erkenntnis zu haben.
00:19:20: Wir lagen da und uns hat keiner geholfen.
00:19:23: was wäre gewesen wenn es anders gewesen wäre?
00:19:26: und dann eine solche Innovationen zu schaffen?
00:19:30: wie ist das konkret gewesen?
00:19:44: viele seiner beruflichen Themen immer mit an den Essendstisch gebracht hat, weshalb dieses Lösungsentwickeln nicht fremd für uns war.
00:19:58: Nur so konkret mit einem konkreten Auslöser und so einer konkreten Idee war das neu für uns.
00:20:04: Wir haben immer mit ganz vielen Post-Its gearbeitet und haben da alle Flächen die wir hatten voll geflastert.
00:20:13: Und so war es auch in dem Fall wo wir dann angefangen.
00:20:17: Ja, Möglichkeiten.
00:20:18: Wir haben
00:20:18: darauf geschrieben auf die Post jetzt das Problem und den Nächsten hat die Lösung draufgeschrieben oder die potenzielle Lösungen?
00:20:25: Und Kundengruppen und Anwender und ob App oder keine Übersetzung welche Funktionen wir benötigen würden wer aber auch relevante Stakeholder sind.
00:20:39: Also das heißt, wer würde dieses System eigentlich nutzen?
00:20:42: Wer ist denn eigentlich Entscheidungsträger im Rettungswesen in Deutschland, Österreich, Schweiz, Europa generell?
00:20:50: an wen müssen wir uns wenden?
00:20:51: und da sind wir dann auch sehr schnell dadurch dass wir nicht aus dem Bereich des Rettungwesens kommen sehr schnell ja an Experten herangetreten.
00:21:02: Das heißt ich kann mich dann noch sehr gut daran erinnern wie mein allererster Kongress muss ich sechzehn gewesen sein oder siebzehn in Koblenz, wo ich dann auf der Fahrt dahin noch ein bisschen Coaching bekommen habe wie ich mich doch denn richtig vorstellen soll.
00:21:18: und da hab' ich damit den ärztlichen Leitern gesprochen.
00:21:21: Hab von unserer Geschichte erzählt was wir so vorhaben und da gab es einige Innovatoren würde ich Sie gerne nennen die gesagt haben ja sowas würde uns helfen also sowas wäre dem Rettungsdienst in Europa definitiv unter die Arme gereifen, die richtigen Entscheidungen zu treffen und dort Leben zu retten.
00:21:42: Aber vor allem auch den Wodrufenden und den Geschädigten besser zu helfen.
00:21:49: Sie überleben Gott sei Dank Ihre Familie ja auch gut diesen schrecklichen Unfall.
00:21:54: Sie machen sich Gedanken was können wir tun?
00:21:56: Sie arbeiten als Familie an einer Lösung.
00:21:59: Sie sind mit sechzehn-sehnten auf dem ersten Kongress wo sie diese Lösung skizzieren vorstellen.
00:22:05: Was passiert dann?
00:22:07: Wir skizzieren diese Idee weiter.
00:22:11: Wir integrieren Entscheidungsträger, ich weiß noch der Herr Thomas Dilbens aus Neuss, ehemaliger Leitstellenleiter aus Neus, der ganz früh an uns und diese Idee geglaubt hat.
00:22:25: Und wir haben eine Firma gegründet die KORE WASS, die Firma Hinter Emergence CI und fangen an mit Freunden und Familie dieses Produkt auf die Beine zu stellen.
00:22:38: So was kann man natürlich nicht alleine auf die beine stellen, weshalb wir sehr früh eben Leute sowohl aus dem Bereich des Rettungsdienstes das Rettungwesens aber auch Spezialisten aus dem bereich IT-Sicherheit usw.
00:22:53: integriert haben und haben dann in einem europäischen Förderprojekt damals dadurch dass wir gehört mein Eltern und das ganze Produkt ist auch privat finanziert.
00:23:07: Das heißt, wir haben keine externen Geldgeber drin außer eben öffentlicher Einrichtungen was uns große Flexibilität gibt aber auch die Möglichkeit gibt genau das zu machen was wir für richtig halten.
00:23:20: Dadurch waren wir natürlich aber auch vor allem zu Beginn darauf angewiesen Gelder auch einzutreiben und DSD uns unterstützen und ein Expertenpanel zusammenzubringen in Form von ja führenden europäischen Einrichtungen, die uns dort im Bereich IT-Sicherheit wie schon gesagt und des Rettungsdienstes eben unterstützen.
00:23:41: Und mit einem europäischen Förderprojekt sind wir dann losgelaufen um unseren allerersten Prototypen beziehungsweise unser allererstes Produkt auf den Markt zu bringen.
00:23:51: das hat so quasi ein Jahr gedauert d.h.
00:24:03: Und wie hat es sich dann weiterentwickelt?
00:24:06: Im Jahr zwei Tausend Achtzehn das erste Produkt.
00:24:08: Fördermittel waren da, sie haben Unterstützer.
00:24:11: Sie bekommen Zuspruch.
00:24:13: Gab's denn auch schwierige Phasen oder Rückschläge?
00:24:17: Wie sahen die aus und wo stehen wir heute?
00:24:20: Genau also Wir sind dort losgelaufen mit einer wirklich naiv sagen aber mit viel Motivation dieses Rettungswesen zu unterstützen.
00:24:31: Mir geht es nicht darum, zu sagen dass wir da was revolutionieren wollen oder wollten sondern uns ging es immer darum ja die Wir haben so einen Spruch das heißt wir helfen Leuten besser zu helfen.
00:24:45: Das heißt wir wollen auch keine Disponenten ersetzen jemals sondern wir wollen ihnen Pools und Möglichkeiten Technologien an die Hand geben ihren Job für den sie brennen noch besser zu bewältigen zu gestalten.
00:24:59: Und es ist wahrscheinlich auch eine Furcht gewesen bei manchen, da kann ich mir vorstellen dass dadurch eben diese Anwendung, das kann man ja weiter denken, dass die irgendwann mal mit KI sich verbindet und die KI direkt die Analyse macht und dann daraus ableitet aus dem was sie erkennt, dann auch welches die Maßnahmen sind, die zutreffend sind, könnte ich mir schon vorstellen, dass einige das auch Befürchten.
00:25:23: aber diese befürchtung konnten sie entkräften und sagen nein soll euch nur dienen zusätzlich als tool um euch ja besseres bild im was dinswortes fortmachen zu können ohne selber schon dazu sein.
00:25:35: genau das ja.
00:25:37: und dann ging es los die einzelnen einrichtungen zu überzeugen.
00:25:43: Also das ist immer ein großes Thema, wenn man dann vor allem als junges Unternehmen so einen Markt der ja hoch sicherheitsrelevant ist und der zum Teil vielleicht auch sehr starre ist in dem integrieren von wirklich komplett neuen Lösungen.
00:26:01: Auch aus guten Gründen aber da mit wirklich Momentum rein zu starten es natürlich kann manchmal Nicht demotivierend, aber kann manchmal ein Blocker sein.
00:26:15: Es ging dann wirklich darum Leitstellen im Einzelnen dadurch dass sie ja auch zum Großteil individuell immer entscheiden welche Systeme werden eingeführt wann werden Welche Systeme beschaffen?
00:26:28: Aber auch nicht nur Software sondern auch Geräte und Fahrzeuge etc.
00:26:34: Deshalb wir dann diesen Weg losgelaufen sind und angefangen haben zu recherchieren, zu gucken was sind Messen, Kongresse auf die diese Entscheiderinnen gehen.
00:26:48: Was sind mögliche Anknüpfungspunkte?
00:26:51: Weil es gerade Digitalisierungsprojekte gibt der Leitstellen Neubauten von Leitställen um ehrlich zu sein hat das seit Jahrzehnten auch nicht mehr aufgehört, da eben Anknüpfungspunkte zu finden und da weiterzugehen.
00:27:07: Und es bringt mich ein bisschen zu dem Punkt wo befinden wir uns jetzt?
00:27:11: Mittlerweile haben wir ja so um die dreißig Einrichtungen in Deutschland, die sich auf dieses System tagtäglich verlassen im Bereich des Rettungsgeschosses.
00:27:23: In der Schweiz sind wir sehr breit vertreten Also fast flächendeckend eigentlich dieses System nutzen.
00:27:33: In Österreich sind wir auch breit vertreten und Luxemburg setzt in ganzen Land auf unser System, um dort in der Rettung Ordnung und Bilder zu erhalten und eben auch den Chat, den ich gerade eben angesprochen habe das natürlich sehr relevant ist wenn man ein Land ist wo viel durchgereist wird
00:27:53: Absolut.
00:27:54: Also Glückwunsch zu diesen Erfolgen, gerade wenn man ... Sie haben es erwähnt weiß wie Man könnte auch sagen vermarktet wie stark dieses System ist Wie unglaublich viele Vorbehaltes gibt.
00:28:06: Sicherheitsreliante Dinge sind natürlich gut.
00:28:08: Es wichtig Datenübertragung Auch das ist wichtig dass dies sicher ist aber wie viel auch unter dem Bereich der Sicherheit manchmal stecken bleibt und gar nicht als Innovation zugelassen wird.
00:28:20: auch da haben wir wirklich in Deutschland zum großen Teil Defizite, weil Innovationen eben darunter leiden sehr stark.
00:28:29: Jetzt ist ein wesentliches Thema auch immer der Steigerstiftung die Vielfältigkeit.
00:28:36: ich sage es mal so man könnte auch sagen zur Splitterung dieser Rettungslandschaft in Deutschland mit weit über zwei Hundert Leitstellen.
00:28:43: und Glückwunsch dass sie da zu den Einzelnen auch überzeugten konnten man-to-man Arbeit, da sind oder man to woman Arbeit, sind wahrscheinlich hingegangen und haben dann auch präsentiert entweder aufmessen oder wahrscheinlich dann auch vor Ort.
00:28:58: Wie ist es zu erklären dass die Schweiz da grundsätzlich offener ist und breit ist quasi flächendeckend ihre Technik jetzt schon einzusetzen?
00:29:13: Um ehrlich zu sein ist das ein Diskussionspunkt den wir jeden Mittwoch zu unseren Vertriebsgesprächen haben, wo wir im Unternehmen zusammenkommen und quasi das Momentum besprechen was wir derzeit generieren.
00:29:29: Nicht nur im Bereich der Leitstellen sondern das System wird auch mittlerweile von anderen sicherheitsrelevanten Einrichtungen genutzt im Bereich des Werkschutzes zum Beispiel oder von Versicherung wenn es einen Wasserschaden gibt dass da eben aus der Entfernung das Ganze eingeschätzt werden kann und es gibt jedes mal Verschiedenste Meinungen bei uns im Team, warum denn Österreich und die Schweiz oder vielleicht auch Luxemburg da schneller vorangehen?
00:29:57: Um ehrlich zu sein wir wissen es nicht.
00:30:00: Es gibt einzelne Meinungen, die sagen ja es liegt an dem System das dort ist und auch dass wie die Einrichtungen in der Schweiz oder auch in Österreich aufgestellt sind... In
00:30:11: Österreich muss man dazu sagen, Schweiß war sich nicht so genau.
00:30:14: aber es ist ein sehr zentrales System, es gibt wenige Leitstellen die sehr modern sind, die agieren.
00:30:23: Wahrscheinlich ist es da, wenn man eine überzeugt, dass man dann alle überzeugt hat auch, weil sie alle eh nicht eben aufgestellt sind, das war kein Grund.
00:30:32: Das stimmt.
00:30:32: und da auch diese sehr prominenten Fürsprecher... zu haben, die dann sagen mit diesem System können wir besser helfen.
00:30:42: Das erleichtert uns die richtigen Mittel zu schicken.
00:30:45: und das sind immer so diese Themen, die auch überzeugen.
00:30:49: aber wirklich den Punkt haben wir noch nicht gefunden warum wir vielleicht in anderen oder Nachbarländern eine breitere Abdeckung haben als hier in Deutschland.
00:31:00: Und wie ist es in Deutschland?
00:31:01: Sind Sie regional in einer bestimmten Region besonders gefragt, ist das verteilt über die ganze Republik.
00:31:10: Wie sieht's da aus?
00:31:11: Genau also es gibt natürlich Bundesländer, die dann auch sehr zentral entscheiden.
00:31:16: Da sind wir noch nicht vertreten.
00:31:19: eine Region, die ich besonders hervorheben kann und darf ist vor allem Hessen.
00:31:24: Da Hessen ist da, was unsere Technologie anbelangt auf jeden Fall Vorreiter und da orientieren sich mittlerweile auch Nachbarbundesländer dran.
00:31:38: Die merken, was dort umgesetzt wird in Bezug auf Emergency Eye unser Notfallauge das dort bei sehr vielen Einrichtungen im Einsatz ist.
00:31:47: Nichtsdestotrotz sind wir ein paar Einrichtung in Nordrhein-Westfalen oben in Niedersachsen mit Stade und Ferden die seit Jahren mittlerweile auf dieses System setzen.
00:32:01: Wir sind nicht regional begrenzt.
00:32:03: Wenn es nach uns geht, sind wir natürlich in jedem Bundesland vertreten.
00:32:07: oder so eine Technologie, dass diese Technologie eben vertrete ist um den Menschen tagtäglich das Leben zu vereinfachen aber diese Rettung auch noch besser bestreiten zu können.
00:32:19: Gibt es Beispiele die in Präsenz sind wo ihr magisches Auge zum Einsatz gekommen ist wo es aktiv geholfen hat?
00:32:28: Ja, in den letzten neun Jahren haben sich da viele Anwendungsfälle gezeigt.
00:32:36: Ein ganz prominentes, was mir auch immer noch Gänsehaut bereitet ist... Da gab es einen Fahrradfahrer der von einem Auto erwischt wurde.
00:32:45: Er hat einen Unfall zwischen dem Auto und dem Fahrrad-Fahrer.
00:32:49: Das Auto ist rechts abgebogen und hat diesen Fahrradfahren erwiszt.
00:32:54: Der Autofahrer hat den Notruf gewählt gesagt, dass die Person bewusstlos sei.
00:33:00: Aber an sich, dass es der Person gut gehe keine großartigen Verletzungen.
00:33:05: und dann hat die Leitstelle schon mal disponiert einfach nur zu sagen Gut wir schicken schon Mal irgendetwas dorthin Und haben Dann nach der Disposition Der Mittel gesagt Die Würden Sich das ganze Gen doch noch mal anschauen und Haben Dann Gesehen Das Flüssigkeit Aus dem Ohr läuft was Natürlich auch Ein Indiz ist Für Ja Schädelhirntraum, einen Bruch im Schädl und haben dann aus dieser Erkenntnis direkt den Rettungshubschrauber an die jeweilige Stelle geschickt.
00:33:35: Und der war da bevor der Notarzt in der Rettungsdienst vor Ort war und ein paar Wochen später konnte diese Person wieder zurück zur Familie mit seinen Kindern spielen.
00:33:46: Das ist eine sehr emotionale Geschichte aber beschreibt das ganz gut warum Augen vor Ort so relevant sind.
00:33:54: Und das ist ein Fall, es sind aber auch ganz alltägliche Themen.
00:33:58: Das war aus dem Norden, wo jemand eine brennende Mülltonne berichtete und gesagt hat ja die kann ich auch sonst mit der Gießkanne noch löschen.
00:34:07: Man hatte Leitstelle gesagt da gut geschicken schon mal was hin?
00:34:10: Auch hier wieder der Fall nicht als allererstes Mittel, aber eben um nochmal eine Sicherheit zu erfahren und zu bekommen.
00:34:18: Und dann hat die Leitschelle drauf geschaut und hat gesehen ob sie Diese Mülltonne steht an einem Mehrfamilienhaus oder mehr Parteienhaus.
00:34:25: Und die Fassade hinten daran brennt schon bis zum Dachstuhl, was dieser Person vor der Mülltone nicht ganz aufgefallen war und konnte dann dementsprechend die richtigen Mittel schicken.
00:34:35: Aber auch so etwas wie eine Renimation.
00:34:39: da wurde eine Person gemeldet, die sei bewusstlos würde aber noch atmen.
00:34:44: Es war einer Schule vor kurzem Und dann wurde dann eben auf das Video zugegriffen.
00:34:50: Haben sie gesehen, dass der Gesicht blau wird und haben Sie direkt zur Reanimation angeleitet und haben durch die Ortung auch gesehen da ist ein Defibrillator in der Nähe und konnten dann ein paar Personen los schicken diesen Defibriller zu holen und gleichzeitig aber auch die Reanimations begleiten.
00:35:11: Auch da war die Person wieder bei Bewusstsein bevor der Rettungsdienst ankam.
00:35:16: Großartig und man kann sehen wie großartig ihr System wirkt auch im Verbund natürlich mit den Leitstellen selbst, mit geschulten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern dort.
00:35:26: Und natürlich finde das dann auch so dass ganze System vernetzt ist, dass man sieht die Fies sind in der Nähe Menschen die bedienen können oder vielleicht sogar die Herzdruckmassage können wieder beliebungsmaßnahmen auswählen können.
00:35:41: also all das gehört ja zu dieser Vernetztheit.
00:35:43: dazu berühmtes Auge kann dazu auch viel beitragen, ihr Leben zu retten.
00:35:51: Das haben Sie sehr eindrucksvoll beschrieben!
00:35:53: Jetzt ist Deutschland natürlich das Land mit einem großen Datenschutz und jeder denkt wahrscheinlich jetzt oh aber was passiert denn mit den Daten überhaupt?
00:36:01: Was ist mit den Daten wenn sie einmal gebraucht worden sind?
00:36:06: Es ist eine einmalige Verbindung, eine Browser-zu-Browserverbindung.
00:36:10: Das heißt wir als Unternehmen haben da keinen Zugriff oder also rein technisch haben gar keine Möglichkeit nachzuvollziehen was dort für Daten gelaufen sind.
00:36:20: Die Leitstelle startet dieses System es wird dann eben der Link per SMS verschickt, der Anrufer drückt drauf ist öffnet sich der Browser des Gerätes also das Smartphones und da ist es auch komplett egal.
00:36:33: kann ich hier schon mal jeder Person sagen welcher Browser dort installiert ist funktioniert mit jedem Browser also auch mit jedem Smartphone Und dieses Video wird von dem Smartphone direkt in die Leitstelle projiziert.
00:36:48: Auch dort gibt es keine Möglichkeit, dass diese Daten irgendwo zwischengespeichert werden oder irgendwo auf irgendeinem Server liegen sondern das ist eine einmalige Verbindung zwischen der anrufenden Person und der Person in der Leitstelle.
00:37:04: Diese Daten können dann eben bei der Leidstelle abgelegt werden.
00:37:08: Es können zum Beispiel auch Fotos aufgenommen werden nach Zustimmung der Anrufer.
00:37:13: Generell kann ich auch hier nochmal sagen, es wird nicht einfach auf die Kamera zugegriffen oder auf die Ortung zugegriffen.
00:37:20: Sondern die Leitstelle fragt in jedem Fall an dürfen wir auf ihre Kamera zugreifen?
00:37:26: Dürfen wir auf Ihre Ordnung zugreifend und das muss aktiv bestätigt werden.
00:37:31: Das ist eben...
00:37:31: Was in so einer Situation auch nicht so jedem mal einfach fehlt.
00:37:35: aber wahrscheinlich hat man das noch drauf in solchen Situationen auch des Notfalls dann auf den richtigen auf den richtigen Button zu drücken, um das dann eben zu bestätigen.
00:37:44: Aber natürlich sind gerade vor dem Hintergrund der Daten wieder übertragen werden eine solche Einrichtung einzubinden in die Funktionalität.
00:37:54: Jetzt haben sie sich einen Namen gemacht und auch super viel Erfolg erzielt mit Emergency Eye Eine sehr innovativen Entwicklung.
00:38:02: wenn Sie mal schauen auf die Rettungslandschaft In Deutschland oder ein Blick voraus machen auf die nächsten zehn Jahre Wie stehen wir in zehn Jahren da?
00:38:10: Wie wird der Rettungsdienst da bestmöglich organisiert sein, wenn die innovativen Kräfte greifen.
00:38:18: Ich würde sagen dass wir eine noch inklusivere das heißt sowohl für das Thema von Personen die eventuell nicht sprechen und nicht hören können Landschaft geschaffen haben aber vor allem auch dadurch Ja, diese Multilingualität vor allem in Europa immer weiter zunimmt dort auch eine Integration von In Echtzeit Übersetzungs-Services haben eine Vernetztheit zwischen den einzelnen Akteuren, was Sie gerade eben angesprochen haben.
00:38:51: Zwischen die Fibrillatoren, Datenbanken hier Gebäude, Datenbanken, die vielleicht auch hinterlegt sind.
00:38:58: Drohnen, die integriert werden in sowas.
00:39:01: also es sind alles so.
00:39:02: Einzelne Pilotprojekte habe ich das Gefühl die derzeit überall Sprießen auch von künstlicher Intelligenz die Disponentinnen und Einrichtungen unterstützen.
00:39:12: Gibt es auch ein ganz prominentes Beispiel, das beim Hackathon bei der PMA-Expo entstanden ist?
00:39:19: Die eine künstliche Intelligenz für den Funk entwickelt haben.
00:39:24: Keycom heißen die... Das sind alles solche Sachen, die derzeit entstehen in Deutschland und Europa Und für mich mein Idealbild ist dass diese Technologien in einer vernetzten Umgebung sicher Datenschutzkonform und zuverlässig funktionieren, um den Personen die uns tagtäglich unterstützen.
00:39:46: Sie nennen sie glaube ich die Lebensretter dass die eben da zum Einsatz kommen und genutzt werden können.
00:39:54: und dafür braucht es natürlich die Unternehmen die diesen Schritt gehen die vielleicht auch in eine Industrie sich wagen Bekannt ist dafür mit Veränderung und Erneuerungen erst mal zögerlich umzugehen, wie gesagt aus guten Gründen.
00:40:07: Weil es eben Vertrauen braucht aber weil es auch Sicherheit braucht dass sie sich trotzdem trauen und gleichzeitig eine Offenheit dieser Innovatoren diesen Technologien gegenüber denen eine Chance zu geben.
00:40:22: denn mittlerweile gibt es uns ja zehn Jahre neun Jahre.
00:40:27: Es gibt so viele andere Unternehmen die dort draußen auch unterwegs sind, die großartige Lösungen entwickeln.
00:40:34: Die noch nicht diese Legacy wie wir es immer sagen aufweisen können und dem man genauso wie uns auch eine Möglichkeit geben muss oder sollte zu zeigen was sie denn alles so können.
00:40:46: Und da tun wir glaube ich unseren Part und viele Einrichtungen auch um.
00:40:52: das wäre so mein Wunschbild Technologien digitaler Natur, ob das jetzt künstliche Intelligenz ist oder sein muss.
00:41:00: Das ist dann immer noch das nächste Thema aber dass diese in einer vernetzten hoch verfügbaren sicheren Umgebung genutzt werden um Menschenleben zu retten und Einrichtungen zu unterstützen.
00:41:13: die richtigen Entscheidungen.
00:41:14: Das spricht für Sie Herr Hohle, dass sie auch die anderen Lobpreisen auch innovativ unterwegs sind im Rettungswesen und noch nicht so den Markt durchdrungen haben wie Sie.
00:41:26: Jetzt hat uns jemand zugehört, uns hören ja viele zu aus dem Rettungswesen und sagt Mensch ich bin hier auch verantwortlich für eine Leitstelle oder für mehrere.
00:41:36: Ich möchte gerne mit Emergency Eye in Verbindung treten.
00:41:41: Wie macht er das?
00:41:43: Wie findet man sie?
00:41:47: Genau, also wir als kleine noch junge Familienfirma würde ich sagen mit ja.
00:41:53: Zwei tausend fünfzehn sechzehn gegründet und findet man unter emergenceci.de Also das Notfallauge auf englisch.de.
00:42:04: Und unter team findet man jeden unserer Mitarbeiter Mitarbeiterinnen mit Klarnamen mit Telefonnummern mit e-mail.
00:42:12: Das heißt wenn man da eben Rückfragen hat kann man sich einfach bei mir dort melden.
00:42:18: Dort findet man meine Telefonnummer, ich bin immer erreichbar aber auch meine E-Mail Adresse.
00:42:22: wenn man nicht mit mir sprechen möchte sondern erst mal vielleicht ein paar Fragen hat das dann gerne per E-mail und alles weitere dann im eins zu eins oder sogar noch größer.
00:42:32: Ich komme auch gerne vorbei um dieses System vorzustellen wie man Augen vor Ort bekommt ohne dass eine App installiert werden muss Sondern eben mit jedem Gerät.
00:42:41: Ich freue mich, dass es einem zufälligen Treffen beim Lebensretter-Award ein so interessantes Gespräch geworden ist.
00:42:48: Ich gratuliere Ihnen und Ihrer Familie sehr zu diesem großen innovativen Sprung, den Sie gemacht haben aus einem persönlichen Schockerlebnis heraus und das so bewältigt zu haben für die Menschen etwas Persönliches Großartiges entwickelt zu haben.
00:43:04: Das zeichnet echt die Gründe aus!
00:43:07: Vielen Dank für Ihre Zeit heute und vielen Dank für dieses spannende Gespräch.
00:43:10: Vielen, vielen Dank.
00:43:11: Danke
00:43:17: schön!
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