Wenn der Körper die Notbremse zieht - mit Werbe- und Sportmarketing-Manager Oliver Lück
Shownotes
Karriere, Verantwortung und der Moment, in dem der Körper Stopp sagt.
Oliver Lück kennt Erfolg. Als international tätiger Werbe- und Sportmarketingmanager arbeitete er in München, Dubai, Paris und Wien, führte Teams und entwickelte Marken in einem Umfeld, das von Dynamik, Kreativität und hohem Leistungsdruck geprägt ist.
Doch dann veränderte sich sein Leben innerhalb kürzester Zeit. Während der Corona-Pandemie übernahm er gemeinsam mit seinem Bruder die Pflege seiner an Demenz erkrankten Eltern. Nach dem Tod seines Vaters erlitt Oliver Lück selbst einen Herzinfarkt – ein einschneidendes Erlebnis, das ihn zwang, sein eigenes Leben neu zu bewerten.
Im Gespräch erzählt er, warum er Warnsignale seines Körpers zunächst überhörte, wie er den Herzinfarkt erlebte, weshalb die anschließende Rehabilitation für ihn weit mehr war als medizinische Nachsorge und warum Balance heute einen völlig anderen Stellenwert in seinem Leben hat.
Eine bewegende Folge über Verantwortung, Abschied, Resilienz und die Erkenntnis, dass Gesundheit keine Selbstverständlichkeit ist.
Themen dieser Folge Karriere zwischen Werbebranche, Sportmarketing und internationalem Management Leistungsdruck als Dauerzustand Die Pflege beider Eltern während der Corona-Pandemie Wenn Verantwortung zur Überlastung wird Herzinfarkt: Warnzeichen, Diagnose und Akutbehandlung Rehabilitation und die Rückkehr in den Alltag Warum Selbstfürsorge kein Egoismus ist Die neue Definition von Erfolg Was jeder aus Krisen für das eigene Leben mitnehmen kann
Drei zentrale Botschaften aus dieser Folge:
Auf Warnsignale des Körpers zu hören, ist kein Zeichen von Schwäche, sondern von Verantwortung. Zeit mit den Menschen zu verbringen, die einem wichtig sind, ist unbezahlbar. Beruflicher Erfolg verliert an Bedeutung, wenn Gesundheit und persönliche Balance verloren gehen.
Transkript anzeigen
00:00:00: Wenn du, sag ich mal im Business bist und in dem Fall eine Agentur fürst oder meine Sportmarketing-Agentur, wo du dann natürlich auch mit vielen Themen wieder konfrontiert bist.
00:00:13: Letzten Endes ja ... Und da muss man schon gucken wie findet man die Balance?
00:00:18: Das Learning war für mich drauf zu achten, die richtige Balance zu finden.
00:00:23: Da passte sich schon bewusster auf.
00:00:24: dann!
00:00:30: Die Hilfe trifft zu spät ein.
00:00:32: Aus diesem Schicksal entsteht die Björn Steigerstiftung, ihr Ziel – die Notfallhilfe in Deutschland zu verbessern!
00:00:39: Sie engagiert sich für den Ausbau moderner Notrufsysteme und stößt Innovationen im Rettungswesen an.
00:00:46: Dabei setzt sie entscheidende Impulse wie die Einführung der «Eins-Eins II».
00:00:51: Die Björne Steiger Stiftung – gemeinsam Leben retten!
00:00:58: Werbe- und Sportmarketingmanager Oliver Lück über Leistungsdruck, Elternfliege und seinen Herzinfarkt.
00:01:04: Hallo und herzlich willkommen zu einer neuen Folge.
00:01:07: Lebensretter der Björn Steiger Stiftung!
00:01:10: In dieser Folge sprechen wir mit einem Mann, der sich bundesweit – wenn nicht sogar weltweit – einen Namen in der Werbebranche gemacht hat.
00:01:17: Oliver Lück ist heute unser Gast.
00:01:19: Oliver, du hast viele Leben gehabt.
00:01:21: darüber sprechen wir heute.
00:01:23: erstmal.
00:01:23: herzlich willkommen und danke dir für deine Zeit
00:01:26: Jena, herrlichen Dank.
00:01:27: Freu mich jetzt zu sein.
00:01:28: auf alle Fälle
00:01:30: Oliver du bist erfolgreicher Werber Du bist Manager Teil einer leistungsgetriebenen Branche der auch Tempo Kreativität und auch Druck zum Alltag gewann Und parallel stammst du aus einer Familie die auch im internationalen Reitsport sich einen Namen gemacht hat.
00:01:46: unter anderem durch die Zucht Vom Ausnahme fährt Hale Bob Der in der Vielseitigkeit unter Ingrid Klimke ja so ziemlich alles gewonnen hat.
00:01:56: Wir sprechen heute über Erfolg, über Dynamik, über Kontrolle.
00:02:00: Über steibenden Druck und auch permanente Anspannung bis der Körper irgendwann die Notbremse zieht.
00:02:07: Oliver aber vorher vielleicht nimmst du es kurz mit in deinem Lebenslauf?
00:02:11: In deine Karriere?
00:02:13: Kurzfassung wie bist du da hingekommen wo du aktuell bist?
00:02:19: Ja, danke Ihnen.
00:02:19: Eine lange Geschichte!
00:02:20: Ich versuch's einfach mal kurz zu machen.
00:02:23: Hast mich nach dem Lebenslauf gefragt also... ja angefangen... Also sagen wir so du hast es reitend gerade erwähnt.
00:02:33: das spielt natürlich eine große Rolle in meinem Leben hat mich dann anfangs der Schulzeit schon begleitet.
00:02:40: im Endeffekt war es dann so dass ich dann Kreizeheim aufgewachsen bin und im Endeffekt an den Pferdesport natürlich nebenbei dann gemacht habe.
00:02:50: Zum einen habe ich dann studiert, Betriebswirtschaftsstudie.
00:02:53: Da ging es dann damals schon ein bisschen los, wo ich überlegt habe, weil ich auch so eine musikalische Gabe habe zum einen ob ich dann eher BWL studiere oder ob ich mich auf das Thema Musik fokussiere zum Einen.
00:03:04: Ich hab mich aber für BWLE entschieden dementsprechend, weil für mich schon immer klar war dass ich in Bereich Management gehen möchte.
00:03:13: Das Reiten hat mich dann immer begleitet, das ist ein Lebensabschnitt meinerseits auch.
00:03:18: Soll heißen hab dann studiert und währenddessen auch Pferde mitgenommen.
00:03:23: zum einen habe dann unterschiedliche Praktikars gemacht in München und auf dem Ausland studiert Und mich danach dann entschieden oder überlegt, gehe ich auf Unternehmensseite.
00:03:36: Oder an die Agentur zum einen und habe dann beides gemacht.
00:03:40: Er war bei München beim großen Automobil-Ersteller.
00:03:44: Zum einen mit drei Buchstaben, wo ich im Bereich von Sponsoring aktiv war.
00:03:49: Da komme ich nachher noch mal dazu weil das aktuell auch gerade mein Thema mit bewegt.
00:03:55: Aber hab mich für eine Agenturperiere entschieden sagen ich mal Europas oder weltweit größten Inhaber geführten Agenturgruppe.
00:04:03: Im Endeffekt habe mich dann im Endeffek dort mehrere Jahre auf dem Bereich Kommunikation fokussiert, hab mich danach selbstständig gemacht ein eigenes Beratungsunternehmen für emotionale Markenbildung gegründet.
00:04:18: Somit spielt das Thema Emotionalisierung bei mir immer eine große Rolle.
00:04:21: und dann Long Story Short hat natürlich viel erlebt, viel gemacht.
00:04:28: sage ich mal bewegenden Jahre dann hinten raus auch, wo ich dann noch vier Jahre für die Agenturgruppe oder gerade fünf Jahre im Ausland war.
00:04:36: Ich habe dann verschiedene Standorten, sag' ich mal den Management vor Ort und dann bei dem Thema Geschäftsentwicklung.
00:04:43: Da waren da drei, vier Jahre.
00:04:45: In Dubai, in den Emiraten anschließend in Paris und in Wien bin ich wieder zurückgekommen nach München.
00:04:51: Dann gab es eben ein Erlebnis, im Jahr zwölfzehnundzwanzig, wo wir nachher noch ein bisschen dann, denke ich mal tiefer drauf eingehen werden.
00:04:59: Und ja, Lungsdori Short um das dann bereit Leben abzuschließen habe ich seit vier Jahren der Sportmarketing-Agentur des Management übernommen die neu positioniert und aufgestellt und fokussiere mich In meinem Lebensbereich auch das Thema emotionale Markenentwicklung im Sport und habe dann natürlich viele Erlebnisse, viele Erfahrungen, viele schöne spannende Projekte.
00:05:23: Aber wie du richtig gesagt hast, natürlich auch sehr bewegend und sehr viel Themen, die damit in einen Klang gehen auf alle Fälle.
00:05:33: Die Faszination in der Werbebranche ist ja so ein bisschen von außen betrachtet.
00:05:38: So eine Welt, von Glitzer und Glanz und von extremen Persönlichkeiten, von Kreativität, Extrovertiertheit.
00:05:48: Kannst du das bestätigen?
00:05:49: Ist es so oder ist es auch viel einfach, sag mal so Schwarzbootalltag?
00:05:54: Assoziert man vielleicht damit wie du sagtest?
00:05:57: ich persönlich sehe ich nicht wirklich so.
00:05:59: natürlich ist dann, sag ich mal diese Glitzer Welt wie es vielleicht früher einmal war in der Kommunikations-Rewerbebranche hat sich im Laufe der Jahre natürlich geändert.
00:06:09: Ich persönlich habe da diese Erfahrungen so gesehen nicht gemacht weil in den Stationen die ich hatte natürlich auch immer das Management orientierte Beratungsorientierte strategisch kreativität entwickeln letzten Endes immer ein Fokus war und mich auch an meiner Persönlichkeit sag ich bald ...prägt, weil bei mir dann natürlich auch das Thema Emotionalisierung und Endeffekt so strategische Emotionalisierungen wichtiger Punkt ist.
00:06:36: Und weniger sage ich mal das Glitzer- und Klemmerthema da zum einen.
00:06:41: Aber natürlich hat man in dieser, nennen wir es mal Kommunikationsbranche mit vielen Persönlichkeiten zu tun im Endeffekte.
00:06:48: Das ist ein kommunikativer Bereich.
00:06:51: Natürlich jetzt gut.
00:06:52: Meine Erfahrungen in Dubai könnte man meinen, dass es eventuell auch so war.
00:06:57: Könnte ich aber auch ein bisschen mehr erzählen?
00:06:59: Weil es gibt da immer zwei Seiten beispielsweise sowohl die eine als auch die andere Seite und mich hat aber immer das Bodenständige fasziniert bzw.
00:07:08: das Werteorientierte und weniger dann das Oberflächliche beispielsweise.
00:07:13: Du bist in einer Reiterwelt groß geworden aufgewachsen.
00:07:17: Da zählt eben auch viel Leistungsdruck viel Erwartungsfaltung, hatte ich das auch ein bisschen geprägt und ging es mit deiner Berufswaldern einher oder gab es schon immer diesen Amtkig bei dir schon sehr früh irgendwo mehr erreichen zu wollen?
00:07:35: Sehr schöne Frage.
00:07:36: Also das Thema Reiten hat mich natürlich immer begleitet.
00:07:41: zum einen bin ich selber im Spring reiten bis zur höchsten Klasse geritten als Amateur.
00:07:45: aber mit den Profis Bei uns in der Familie war es so, dass ich das Thema Reiten dann mit reingebracht habe.
00:07:54: Ich konnte natürlich meine Eltern auch dafür begeistern.
00:07:59: Mein Bruder gehört auch noch dazu aber ich war dann derjenige, der das dann leistungsmäßig gemacht hat.
00:08:05: Aber auch weil ... Ich komme nach dem Thema Werteverbundenheit zurück.
00:08:10: Die zwei Pferde, die ich im Studium damals hatte und in München hatte entschieden habe auch in die Zucht zu gehen.
00:08:17: Also soll heißen, die zwei Stuten dann zum Züchten eingesetzt und das ist eine spannende Geschichte.
00:08:24: Erzähl ich nachher gerne zwei drei Sätze dazu.
00:08:26: aber da hat mich Thema Leistungsoptimierung gefragt.
00:08:29: Deshalb ist das Thema Sportspiel schon immer ne gewisse Rolle und es soll heiße dass auch das Thema Leistungstruck in der Gesellschaft im Wirtschaftlichen bzw.
00:08:40: im Beruflichen Und auch das Thema Sport, wie es bei Spitzensportlern dann so ist natürlich auch viele Parallelen gibt.
00:08:48: Ich habe mir aus der intrinsischen Motivation heraus gesagt, dass die das Thema emotionale Markenentwicklung und Sport miteinander zu verbinden.
00:08:59: Wie geht man mit dem Thema Leistung um?
00:09:02: Wie kann Sport dazu beitragen?
00:09:06: Gesellschaftliche Werte nicht mehr zu transportieren.
00:09:08: Wie kann eine Marke davon profitieren?
00:09:10: Im Endeffekt, wie können Mitarbeiter im Unternehmen profitieren und somit diese beiden Welten miteinander verbinden?
00:09:18: Der Antrieb meinerseits war ja auch aus dem Reitsport.
00:09:21: kommen dann mit der Geschichte von HALIPOP wo wir damals das Züchten angefangen haben ein bisschen Glück gehabt haben in Anführungsstrichen, dass dann, sag ich mal, erfolgreiche Reiterin wie Ingrid einen Nachwuchs-Ferb gekauft haben.
00:09:39: Den Helipop eben und das Faszinierende an dieser Geschichte ist eigentlich, im Endeffekt habe ich Norddeutschland gezüchtet, da ich selber lege mit München, die Agentur ist auch in Stuttgart aber hab vor vielen Jahren oder haben wir angefangen zu züchten in Norddeutzschland.
00:09:55: oben an dieser Geschichte ist, dass die beiden Stuten, die ich zum Sport eingesetzt habe, auch so ein bisschen feinblütrig waren.
00:10:05: Oldenburger Blutbahn.
00:10:07: Ich hab aber damals angefangen mit einem Galoppahengs zu züchten und das war damals dann ein bisschen exotisch zum einen, auch in der Branche ein bisschen beäugelt worden.
00:10:20: mit einem Galloppferd züchten oder die Stuten, sag ich mal, decken lassen.
00:10:26: Und ja das war dann auch durch die enge Verbundenheit den Zuchtern, den wir oben in Norddeutschland haben, den Herr Vorken der einen großen Beitrag dazu hatte.
00:10:35: und letzten Endes war es so dass ich dann zehn Jahre lang beide Stuten mit dem Gallopper abzüchten lassen und daraus sind interessanterweise vielseitigkeitsferde geworden.
00:10:47: Und so kam es dann eben auch, dass die Ingrid auch den Halebob damals entdeckt hatte Endeffekt und ja am Schluss dann in Laufe ihrer Karriere natürlich olympische Medaillen gewonnen hat und das eigentlich so das Schöne im Endeffek.
00:11:04: an etwas zu glauben wo man sagt ist vielleicht ein bisschen exotisch Ja, das verbindet dann letzten Endes.
00:11:13: Also sowas auch zu machen und es zieht sich so ein bisschen durchs ganze Leben, sag
00:11:16: ich mal.
00:11:17: Du warst bei Serviceplan in München?
00:11:19: Vielleicht nimmst du uns mal mit in einen klassischen Alltag.
00:11:23: also wie sieht eine Arbeitstag aus der Werbebranche?
00:11:26: Wie spät beginnt er, wann endet er und wie viele Meetings passen in einem Tag?
00:11:31: oder wie fremdbestimmt ist man?
00:11:33: Gut, ich hatte immer die Position eines Beraters dann in dem Sinne.
00:11:37: Eine Agentur gibt es ja unterschiedliche Köpfe, ob es kreative Köpfen sind im Grafikbereich, im Online-Bereich und Digitalen Bereich.
00:11:45: Und natürlich, sag ich mal gibt es dann diejenigen, die da letzten Endes den Kontakt zu den Kunden haben.
00:11:50: Die Strategien entwickeln, Kommunikationskonzepte entwickeln im Team gemeinsam.
00:11:56: aber meine Rolle war es dann immer die Paratende auf der einen Seite Aber dann noch der Fokus in der Geschäftsentwicklung also dahingehend wie kann man neue Kunden fürs Unternehmen generieren.
00:12:12: und um es kurz zu fassen ist der Alltag natürlich in einer Agentur sehr flexibel.
00:12:19: Also immer dynamisch, es ist immer viel los man ist vom Meetings getrieben, man lernt im Laufe des Alters und der Erfahrung natürlich dann Schwerpunkte zu setzen, fokussiert zu sein im Endeffekt und die Meetingflut so reduzieren.
00:12:33: aber das spannende vielleicht in dem Kontext war für mich Dann sage ich mal die internationale Erfahrung.
00:12:40: Mir ging es dann darum, insbesondere auch wie kann man in dem Fall ein Agenturkonzept international umsetzen?
00:12:47: Das Haus of Communication sozusagen.
00:12:49: Da war eine sehr längere Geschichte aber kurz Fassung ist.
00:12:52: dann ging es darum wie man das eben in Dubai und Mitte East weiterentwickeln kann.
00:12:57: da war der Spannende mit unterschiedlichen Menschen zu tun haben.
00:13:01: In diesem Fall mit unterschiedlichem Kulturen auf verschiedenen Nationalitäten und es war beispielsweise etwas, was mir persönlich sehr gut gefallen hat.
00:13:10: Weil ich auch sehr kosmopolitisch bin, auch multikulturell bin, liegt auch in der Familie.
00:13:17: dann dementsprechend und habe da natürlich mit sehr vielen Menschen aus unterschiedlichen Nationen zu tun gehabt.
00:13:25: und ich denke mal in der Kommunikationsborschau dann dem Fall... Es geht ja nur um Menschen an sich und das Spannende.
00:13:34: Daran war dann im Defekt des Internationalen noch zu erleben mit unterschiedlichen Kulturen.
00:13:40: Wie viele Jahre warst du in Dubai?
00:13:42: Ich war drei Jahre in Dubai, ungefähr dreieinhalb, ein bisschen on-and off zum einen... Aus der Tätigkeit ist dann so ein bisschen internationales Konzept geworden, weil dann die Überlegung war das dann auch in Frankreich und Paris umzusetzen.
00:13:57: Das was ich gemacht habe dann in dem Fall da bin ich anschließend dann dahin gegangen war nochmal ganz anders auch eine tolle Stadt als andere Menschen ganz anderer Kultur dann dementsprechend auch ganz andere Erlebnisse zum einen dort dort zu leben, dann jetzt nicht vergleichbar sind sage ich mal mit den Erfahrungen davor.
00:14:19: Aber war anders aber auch schön.
00:14:22: und um es wie gesagt auf dem Punkt zu bringen man immer in der Agentur mit Menschen zu tun ist Peoples Business das Ganze und es geht um Verständnis, es geht darum Entwicklung Es geht letzten Endes für Kunden, sage ich mal gute Lösungen anzubieten.
00:14:38: Aber im Zwischenmenschlichen hat man natürlich immer mit Menschen zu tun unterschiedlicher Kulör und unterschiedlicher Art und Weise und das ist etwas was mir liegt und was glaube auch in der Branche an sich ein wichtiger Punkt ist.
00:14:53: Also es klingt tatsächlich sehr eine gewisse Leichtigkeit wie du das schilderst und auch begeistert um.
00:14:59: also wenn man etwas gefunden hat was einen selber ja Ansteck begeisternt dann Kommt das nicht wie Arbeit vor, trotzdem wird es ja Parameter gegeben haben an denen du gemessen wurdest.
00:15:10: Umsetzen Kunden Erfolgsdruck also permanent dieses Gefühl okay ich muss abliefern um ich muss performen um weiterhin hier auf diesem hohen Niveau auch da in meinem Job zu halten
00:15:25: Vollkommen richtig.
00:15:26: Natürlich wurden dann immer Ziele definiert, die man erreichen muss.
00:15:30: zum einen um zu schauen, also in dem Fall konkreten Zahlen gesagt wie entwickelt sich der Umsatz?
00:15:36: Wie viele neue Geschäftsvolumen generiert man?
00:15:38: dementsprechend wie viele neue Projekte?
00:15:41: natürlich geht es da noch darum Sag ich mal die Geschäftsentwicklung voranzutreiben, hängen ja dann auch Existenzen ab.
00:15:50: Weil man im Endeffekt gucken muss, dass man die Arktur weiterentwickelt.
00:15:56: Deshalb ist es alle schon sehr leistungsgetrieben.
00:15:58: natürlich und jedes Business an sich hat seine Herausforderungen.
00:16:05: Bestenfalls natürlich, wenn man jetzt Managementfunktion ist müssen die Ziele definiert sein.
00:16:11: Wir müssen erreicht werden und brauchen eine gewisse Flexibilität um sie zu erreichen.
00:16:17: Schafft es am meisten auch im Jahr alleine sondern ist auch immer mein Teamwork dementsprechend.
00:16:21: also viel Ziel um Koordination und Orchestrierung und lässt ein Endes auch um die Erfolge dann auch messbar zu machen.
00:16:29: und das sind auf der einen Seite im Business an sich immer wirtschaftliche Kennzahlen, aber auch weichere Faktoren, die eine Rolle spielen.
00:16:43: Dieser Balance oder dieser Spagat ist natürlich immer eine Herausforderung, aber das ist in gewissen Funktionen.
00:16:52: Wenn man Team führt oder gewisse Ziele erreichen muss für sich selber fürs Unternehmen Wichtiger Punkt und Antrieb, der natürlich auch anstrengend ist.
00:17:03: Nun kam bei dir der Zeitpunkt, dass du gespürt hast so das wird jetzt vielleicht ein bisschen viel?
00:17:09: Das ist zu viel Druck!
00:17:10: Ich persönlich habe immer oder kann eigentlich mit Druck ziemlich gut umgehen.
00:17:15: zum einen hat mich glaube ich auch immer ausgezeichnet, weil mein Obsetzen im Sport war oder ob es dann in Business war.
00:17:22: Ich natürlich dann sage mal mit dieser Leistungsdynamik immer konfrontiert war und für mich persönlich auch immer damit eigentlich gelernt habe umzugehen und für Nicht belastend, sondern alltag.
00:17:38: Die Frage war da nur irgendwie okay?
00:17:41: Wie wirkt sich das aus?
00:17:42: Ich hatte dann einen Schlüsselerlebnis.
00:17:44: Das war so zwanzig beispielsweise, wo ich dann ... Ich war wieder zurück in Deutschland oder in München dann.
00:17:52: Dann war das Thema Corona kam ja dann wahrscheinlich mal, man zwar zwanzzig glaub ich, einundzwanzig und ich hab es dann im Endeffekt so gemerkt Als ich da zurückgekommen bin, als dann Corona hat jetzt kurz danach bei mir keine große Rolle gespielt gesundheitlich.
00:18:10: Aber ich komme jetzt kurz auf die Eltern zurück.
00:18:14: durch meine Auslandserfahrung war natürlich nicht so oft in Deutschland aber habe natürlich gleich eine Inge von meinem Bruder und ich habe eine sehr enge Verbindung zu meinen Eltern.
00:18:23: zum einen wieder zurück war, habe ich dann gemerkt dass der gesundheitliche Prozess bei beiden relativ schnell voranschreitet im Sinne von sie werden älter.
00:18:36: Man hat es dann auch gemerkt.
00:18:38: mir wurde bewusst hoppla keine Zeit mehr irgendwo in der Welt rumzureisen oder international was zu machen.
00:18:48: Sondern da kam das erste Mal das Thema, sage ich mal, sich um die Eltern zu kümmern.
00:18:53: Das war dann im Endeffekt ein anderer Druck wo man gemerkt hat, Probla ist eine Lebenserfahrung, die ich jetzt so vorher noch nicht kannte und das kann ich ausführlicher gerne nachher erzählen.
00:19:07: aber da war es erst einmal so dass ich gemerkt habe, Da kommt ein neuer Baustein dazu im Endeffekt, auf den ich nicht vorbereitet war.
00:19:17: Wo das Thema Druck dann eine andere Rolle gespielt hat und dann ging es da um so Themen sage ich mal okay natürlich für jemandem da zu sein Dann muss man in diesem Prozess dann, wo ich gerne gleich nochmal mehr dazu sage eben auch ganz anderer Voraussetzungen plötzlich haben sich darauf einstellen.
00:19:38: Und das war etwas, wo ich dann gemerkt habe, Problem.
00:19:42: Da passiert gerade mein Leben viel.
00:19:44: oder noch eine Komponente mit der ich erst mal klarkommen musste.
00:19:50: Wie hast du es gestört?
00:19:52: Gab's auch körperliche Signale da bereits?
00:19:54: Oder war es erstmal nur reicht dir auch aber psychischer Druck?
00:19:59: Also zuerst habe ich überhaupt keinen Druck in dem Sinne verspürt, weil es für mich dann auf der einen Seite auch irgendwie selbstverständlich war.
00:20:06: Dann für die Eltern da zu sein, weil ich auch dementsprechend so erzogen worden bin.
00:20:11: Mein Vater oder unser Vater war Kinderarzt beispielsweise soll heißen... Ich hab also ein bisschen ärztlichen Background und hab natürlich schon eine Leidenschaft dafür gehabt, sage ich mal Menschen zu helfen beziehungsweise bin damit groß geworden weiß was das heißt?
00:20:28: dann im Endeffekt für Menschen auch da zu sein und habe dann, wo ich gemerkt hab dass der Gesundheitsprozess meiner Eltern erst bei meiner Mutter eigentlich das hat sich über Jahre so ein bisschen gezogen aber die hatte dann relativ schnell abgebaut.
00:20:45: Dann habe ich gemerkt Hoppla okay Mein Papi kommt alleine nicht mehr klar, dann dementsprechend so war mein Bruder mir dann auch bewusst okay.
00:20:55: Wir müssen gegensteuern haben uns ein bisschen abgewechselt dass immer mal jemand jemals vor Ort ist in Kreuzheim mit dem Fall und ja wurde an der Prozess sage ich mal wo es nach Vater dann auch schlechter ging zum einen der dann sehr schnell abgebaut hat Ich dann auch gemerkt habe, und dann war noch Corona mehr oder weniger.
00:21:18: Dann kam es erst einmal die Situation, wo ich wirklich gemerkt hab, wie schaffe ich das?
00:21:24: Weil ich hatte jetzt plötzlich beide Elternteile im Endeffekt, um die ich mich kümmern musste.
00:21:31: Und da habe ich zum ersten Mal gemerkt, jetzt trenzt ein bisschen.
00:21:36: Da habe ich auch gemerkt, jetzt komme ich langsam an meine Grenzen.
00:21:42: dann auch so eine Situation, wo ich gemerkt hab, Hoppla, das wird jetzt ein bisschen viel.
00:21:47: Hatte dann auch noch, sag ich mal Homeoffice gemacht und dann muss man sich kümmern.
00:21:54: Das habe ich auch gerne gemacht.
00:21:56: Wobei aber der Prozess relativ schnell ging insbesondere bei meinem Vater dann auch.
00:22:02: Dann war noch Corona, da war die Überlegung Hoppla mit dem Druck umzugehen dazu sein wurde immer schwieriger und durch das beide dann auch dement wurden oder waren in dem Fall.
00:22:18: Da war ich mit einem Thema konfrontiert, wo ich ... Dann hat sich alles ein bisschen gesteigert, weil ich gemerkt habe, ob da ... Ich brauch eine Zwiegerkraft, weil alleine schaffe ich es nicht mehr.
00:22:33: Es war dann doch ein bisschen zu viel.
00:22:35: Hab Erfahrungen natürlich dann gesammelt und war auch neu für mich waren.
00:22:40: Also wirklich sage ich mal den von morgens bis nachts da zu sein alle Themen die damit einhergehen dann zu machen was ich natürlich auch nicht gewohnt war aber auch gesagt habe ja gut Meine Eltern haben mich damals als Baby mehr oder weniger alle Tätigkeiten gemacht.
00:23:01: Da gebe ich das gerne zurück und so war es dann auch, aber es kam einen Punkt wo ich gemerkt habe, dass wird jetzt alles ein bisschen zu viel in dem Fall.
00:23:11: Und ja, hatte dann auch Überlegung gemacht.
00:23:15: Das machen wir jetzt, kann man es zu Hause noch händeln und dafür entschieden ... Ja, hat man gemerkt, der Prozess entwickelt sich war die Entscheidung getroffen, das Zuhause bis zum Ende dementsprechend zu pflegen.
00:23:34: Welches
00:23:34: Zeitfinder regen wir genau?
00:23:36: Also dass du wieder nach Hause begangen bist!
00:23:38: bis eben jetzt also dieser Pflege?
00:23:40: Ja, das war genau in der Corona-Phase eigentlich.
00:23:43: Okay!
00:23:43: Also ich muss jetzt nachdenken, wann es genau war aber ich glaube Ende ... zwanzig glaub ich um den um den Drehraum ja da ging's los.
00:23:54: dann im Oktober zwanziger war es dann so dass bei meinem Vater erst was meine Mutter und dann war das beim Vater das war so im Okober im Endeffekt.
00:24:05: Dann habe ich gemerkt, Hoppla ist es auch pflegebedürftig.
00:24:09: und dann war ja noch Corona überlegt wie kriege ich das jetzt gehändelt?
00:24:14: Das kann nämlich nicht aus bei dem Thema Pflege und wie geht man damit um?
00:24:20: Hatte dann Gott sei Dank.
00:24:21: Die Bürokratie dahinter ist ja auch schon ein Akt, ne?
00:24:24: Ja.
00:24:25: Habt dann einfach den Entschluss gefasst oder recherchiert und im Endeffekt über einen Pflegeverband angerufen.
00:24:32: die hatten dann pflegekräfte vermittelt.
00:24:36: allein das war aber auch schon mal in Prozess.
00:24:38: es hat dann ein zweimal nicht funktioniert.
00:24:44: Dann wird's gesundheitlich natürlich immer ein bisschen schwieriger gehabt.
00:24:47: dann aber das Glück gehabt sag ich mal eine Pflegerin zu haben, die sich sehr bei dem Thema auskannte.
00:24:54: Zum einen was ganz gut war aber das war dann schon drei vier Monate später glaube ich also am Anfang erst alleine dann natürlich davor noch in Abwechslung mit meinem Bruder.
00:25:08: und dann aber sage ich mal die Phase wo es aber beim Vater relativ schnell ging was im Zeitraum von sechs Monaten ungefähr.
00:25:17: Und da habe ich dann auch gemerkt, okay jetzt wenn du nachts aufstehst.
00:25:24: Wenn du, ich hab das Gefühl drei Monate nicht geschlafen weil man immer runter geht und nach dem rechten schaut oder also Zeit spielt bei immens kranken Leuten ja keine Rolle in deinem Fall.
00:25:38: Da habe ich schon gemerkt.
00:25:40: Jetzt komme ich langsam ans Limit zum Einen Auch so, dass dann im Februar einundzwanzig mein Vater verstorben ist.
00:25:52: Das war von mir auch eine Erfahrung.
00:25:54: Ich habe es dann gemerkt und bin runtergegangen zum einen und habe dann gespürt, dass das jetzt die letzten Minuten sind weil ich natürlich auch nicht drauf vorbereite.
00:26:07: Das ist zwar alles ein Prozess irgendwie aber naja hatte dann Und das war wirklich eine einschneidende Erfahrung dann auch, sag ich mal, ja erlebt wie ein Mensch in dem Fall mein Vater und auch den letzten Atemzug macht.
00:26:23: Das war dann auch noch einmal so eine Situation wo ich gesagt habe oder wo ich gespürt habe okay ist jetzt nochmal eine andere Dimension wenn man sowas erfahren darf.
00:26:36: zum einen war dann schon, sage ich mal eine Extrembelastung zum einen auch dahin und dann das zu begleiten.
00:26:44: Und was es dann passiert ist... und Geschichte geht da noch ein bisschen weiter.
00:26:50: in dem Fall, dass dann ja ich dann eineinhalb Monate nachdem das dann der Fall war, in dem fall auch mal ein Erlebnis hatte für mich wo ich gemerkt habe Jetzt stimmt irgendwie was nicht und kann vielleicht kurz die Geschichte erzählen, wie es zu meinem Thema dann kam.
00:27:16: Saß dann bei mir im Zimmermorgens, habe dann gemerkt, Hublamen wird ein bisschen schwindelig und schonmrig durch das ... mich eigentlich ganz gut kenne, meinen Körper kenne und Endeffekt auch immer auf meine innere Stimme höre.
00:27:32: Und sehr ... sag ich mal ... ja ein Gefühl für mich habe, hab ich dann gemerkt, Hopla stimmt was nicht?
00:27:41: Zum einen wollte es dann auch erst einmal ... konntest du noch nicht hundertprozentig einordnen, hab mich dann erst mal hingesetzt und hab dann reingefühlt in mich und hab gemerkt okay mein ... Körper gibt jetzt die Klare ab, die sehr verdächtig sind und die ich so nicht kannte.
00:27:59: Das heißt also da gibts eine Situation wo man dann ja wo es einem schwindelig wird.
00:28:05: plötzlich hat sich der Brustkorb bei mir sag' ich mal total verengt hab keine Luft bekommen.
00:28:13: das hat ein paar Sekunden oder vielleicht ganz Minuten ich weiß es nicht gedauert Und dann habe ich gemerkt hoppla ok jetzt stimmt was nicht.
00:28:21: Gott sei dankbar an dem Tag dann auch mein Bruder mit zu Hause, im Elternhaus in diesem Fall.
00:28:29: Und ich hab ihn dann gebeten, dass er mich bitte ins Krankenhaus oder die Klinik fahren soll weil ich gemerkt habe da passiert gerade was und de facto war das dann auch so.
00:28:42: also ich bin dann in die klinik rein zum einen und ja da haben sie mich noch gar nicht mehr raus gelassen weil ich dann den Herzenfakt dementsprechend hatte.
00:28:54: Und das war ... kann ich gleich auch ein bisschen erzählen, wie das war zum einen.
00:29:00: Aber es war natürlich auch so'n Erlebnis, wo ich gemerkt habe, Hopla.
00:29:06: Jetzt hat man gewisse Grenzen überschritten und wahrscheinlich war der ganze Druck die Belastung, die es dazu geführt hat.
00:29:14: im Endeffekt hat sich ausgewirkt.
00:29:17: Habt ihr's vielleicht?
00:29:19: Wahnsignale, die so ein erfolgreicher Mensch schneidet dir dazu dann auch das mal weg zu ignorieren nach dem Motto Das darf jetzt nicht sein.
00:29:26: Das kann ich sein.
00:29:27: Ich muss funktionieren da bis vorher kleinere anzeichen wo du vielleicht schon mal gedacht hattest so Vielleicht ein bisschen mehr sport machten oder gesünder ernähren Eine Anführungszeichen irgendwas fühlt sich anders an oder kam was so Oder für Blut war es so abgelenkt.
00:29:41: ja natürlich habe ich vorher schon immer also eigentlich mal schon darauf geachtet, sportlich aktiv zu sein.
00:29:49: Aber ich muss gestehen in der Phase wo es da mit den Eltern war oder dieser Prozess war ich wie im Tunnel drin.
00:29:57: Das soll heißen und ich habe mich überhaupt nicht um mich gekümmert weil gar keine Zeit dazu hat auch nichts Bedürfnis dazu irgendwie und war voll im Tunnel drin.
00:30:08: Ich habe mich eigentlich voll der Situation gestellt, die es zu händeln galt in den letzten Endes und habe nicht auf mich gehört.
00:30:20: Natürlich war das anstrengend, hab dann natürlich versucht mental mich drauf einzustellen was aber auch schwierig war.
00:30:29: Zum einen war ich dann wirklich wie in einem Tunnel irgendwie drin.
00:30:34: Und die Konsequenz hatte ich dann, wie gesagt, ein paar Wesen im Teepoer-Irlanden gestorben.
00:30:40: Mein Infarkt war Anfang März also vier Wochen später und das war wahrscheinlich so einmal der Auslöser wo ich dann sag' ich mal gemerkt habe dass die Monate davor wahrscheinlich doch zu hart waren.
00:30:59: Ja, und eine Pause selbst wenn man sie gebraucht hätte wäre nicht möglich auch moralisch für einen selber nicht möglich gewesen.
00:31:07: Man sagt warum soll ich jetzt hier an mich denken?
00:31:09: Ich werde gerade gebrauchten Da ist man dann ja auch Meister und Meisterin des Wegegloriens an dieser Stelle.
00:31:16: Ja,
00:31:17: da hast du vollkommen recht!
00:31:18: Und grad wenn man... Du hast eingangs ja auch gesagt mit dem Thema Leistung wie geht man damit um?
00:31:22: oder Druck?
00:31:23: Für mich war es irgendwie selbstverständlich oder sage ich mal das weil jetzt nichts Neues.
00:31:27: Deshalb hatte ich auch nie ein Problem damit Endeffekt das Thema Druck zu spüren oder Leistungsdruck dann dementsprechend damit umzugehen und hab mir aber, das war ein Learning hinterher natürlich auch weil ich auch immer auf mich gehört habe oder irgendwie reingefühlt habe dachte ich ja aber erfolgreich ignoriert hat in dem Fall.
00:31:52: Und der Körper halt gesagt hat okay bis hierhin und nicht weiter.
00:31:56: und das war für mich dann auch ein Erlebnis wo ich dann gesagt habe ok da Vorher dann nicht drüber nachgedacht und darf dann dementsprechend da die, die bekommt dann die Rechnung dafür.
00:32:14: Ein Form eines Infarktes an dementsprechender.
00:32:17: Ja war es ein Gefühl auch des Kontrollverlusts in dem Moment?
00:32:21: Oder was ging davor in dieser Sekunde als du gemerkt hast dein Brustkorb endlich ein und man kann im Grunde jetzt nur eine Sache tun eben den Notarzt rufen oder eben ins Krankenhaus fahren?
00:32:34: Ja, Kontrollverlust vielleicht ein guter Punkt.
00:32:37: Für mich war das entscheidende... Also erstmal bin ja auch jemand der dann erst mal reflektiert und reinhorcht.
00:32:44: Deshalb habe ich mir alles hingesetzt und habe jetzt mal überlegt was ist es jetzt?
00:32:48: Wo kommt's her?
00:32:50: Und hab in dem Fall keine Antwort draufgefunden.
00:32:54: Da habe ich gemerkt Hoppla brennt und bin aber Ich bin aber dann eigentlich ... hab's jetzt doch gar nicht so dramatisch gesehen, sondern auch ... ich sag da immer guter, dann gebeten mich ins Krankenhaus zu fahren.
00:33:10: Bin noch ins Krankenhaus reingelaufen in den Notfallstation Endeffekt und hab dann da geklingelt und gesagt okay, mir gehts nicht so gut.
00:33:21: Dann haben sie da dann Blutdruck gemessen, wer exorbitant hoch war.
00:33:26: Und am Schluss dann ... gesagt haben, okay, wir bleiben gleich hier.
00:33:31: Und ja dann bin ich da in die Notfallaufnahme gekommen und da wurde sich zum ersten Mal okay, könnte doch irgendwie was Schlimmeres sein und bin dann direkt auch ... Es war ein Sonntag auch noch sehr... Ja es ist immer genau so.
00:33:50: Das ging dann alles relativ schnell, muss ich gestehen.
00:33:53: Also ich hab dann die.
00:33:54: Wir haben sich durchgecheckt, die Werte gecheckt und festgestellt.
00:33:57: Ich habe einen Infarkt und gesagt, wir müssten direkt handeln.
00:34:00: Es war Gott sei Dank auch der Chefarzt da.
00:34:03: Und wie gesagt mit Ärzten ist er so ein bisschen ... Ja, wusste jetzt auch nicht.
00:34:10: Sie konnten ja auch nichts aussuchen dann in dem Fall und hat da da ein bisschen überlegt.
00:34:16: Passt das jetzt alles?
00:34:17: Aber da war Gott sei Dank der Chefarztin, den ich vorher nicht kannte.
00:34:21: Wir haben auch besprochen und waren sehr sympathisch.
00:34:23: Ich habe auch gemerkt, dass er da eine gute Reputation hat beispielsweise und mir dann auch empfohlen würde.
00:34:35: Das wird es
00:34:36: direkt machen.
00:34:37: Was passiert denn, was sind die nächsten Schritte?
00:34:40: Ja, also im Endeffekt wurde mir ein Stand gelegt.
00:34:45: Das heißt ich wurde erst mal in den OP-Raum gebracht und dann wurde mir... Ich fand es ja faszinierend!
00:34:53: Also soll heißen die Schweiz eigentlich nicht panisch sondern fand irgendwie weil ich mit so Situationen eigentlich schon umgehen kann Erlebt man das selber und hat aber schon ein mulmiges Gefühl, wenn man plötzlich dann in den OP geführt wird.
00:35:08: Und Endeffekt wusste ich ja auch nicht was auf mich zukommt.
00:35:12: War dann so... Das ist ja schon faszinierend ehrlich gesagt, dass man im Endeffekter einen Art Katheter gelegt bekommt.
00:35:20: Durch die Leiste hat er gefragt, ob ich Narkose haben möchte oder nicht.
00:35:26: Ich hab gesagt ne, das machen wir mal ohne und das Interessante war dann letzten Endes auch und es fand ich spannend, dass man... Also frag mich nicht wie das Prozedere ist aber der Faktor geht man dann in die Hauptschlagader rein?
00:35:43: Ist da eine Kamera irgendwie drin?
00:35:44: Dann geht man durch den Körper durch ins Herbst und das ganze konnte man am Bildschirm oder Video sehen beispielsweise.
00:35:53: Und es hat mich fasziniert irgendwie, da haben wir auch festgestellt dass ich eben eine Herbsttransgefäßverengung hatte im Endeffekt, der hat mir dann auch während er das gemacht hat alles gezeigt und erklärt und also ich war dann ordentlich betreut beim Unten aber habe alles wahrgenommen dementsprechend und fand es faszindierend Sein Herz auf dem Bildschirm zieht, der im Endeffekt dann gesehen hat.
00:36:19: Hoppla hier staut sichs und gesagt hat.
00:36:22: okay da müssen wir jetzt einen Stand legen.
00:36:25: Allein wie das dann passiert?
00:36:27: Und dann wurde er gelegt.
00:36:28: Dann hat man gesehen dass die Arterie frei war oder das Blut wieder reingeströmt ist.
00:36:32: Das fand ich faszinierend ehrlich gesagt.
00:36:35: Ich habe nicht gemerkt, dass das dann Vorgang passiert.
00:36:39: Ich hab's gesehen, aber war jetzt kein Schmerz.
00:36:44: Oder habe ich es nicht wahrgenommen?
00:36:48: in dem Fall?
00:36:49: Wenn die Rastent gesetzt wurde ... Ist man dann das Gefühl, dass so gehts wieder leichter oder war auch das keine wahrnehme Erinnerung?
00:36:58: Nee, konnte ich so.
00:36:59: Es war faszinierend einfacher, wenn man's gesehen hat im Endeffekt wie das Blut dann wieder zirkuliert und das Herz schlägt Aber es waren ja Eindrücke irgendwie, da geht's ja um einen selber oder sein Herz und das ist dann schon ein bisschen... Also es war faszinierend.
00:37:19: Aber ich hab jetzt in der Situation nicht schmerzhaft wahrgenommen oder befreit wahrgenommen danach.
00:37:31: irgendwie okay, jetzt geht's wieder dann beispielsweise.
00:37:36: Also es war auch eine tolle Erfahrung die ich natürlich vorher auch nicht hatte was passiert aber ich konnte damit ehrlich gesagt gut umgehen.
00:37:43: dann irgendwie.
00:37:45: Holze macht das ja etwas mit einem potenziell.
00:37:48: viele Menschen versterben noch täglich an Herzinfarkten, die dann vielleicht auch schwere Verläufe sind Nicht so glimpflich und das klingt ja alles auch sehr abgeklärt.
00:37:59: Oft sind es ja lebensbedrohliche Situationen, in denen aus den Kunden entscheiden.
00:38:04: In deinem Fall spannend auch, dass man mit auf die Reise genommen wird und sagt okay abc wird gemacht, so harten dran.
00:38:11: Und trotzdem wirst du dann nicht aus dem Krankenhaus spaziert sein und weitergemacht haben wie bislang?
00:38:17: Nämlich an.
00:38:18: Nee habe ich nicht.
00:38:19: Mir war's vorher gar nicht so... Das ging ja alles relativ schnell.
00:38:25: dann in dem Fall und auch sich bewusst zu machen.
00:38:29: Hoppla, da ist jetzt gerade was mit dem Herzen oder man hat einen entfragt das zu akzeptieren.
00:38:35: dass das dann so ist hatte auch noch ein paar Minuten gedauert.
00:38:38: zum Einen weil ich es ja noch gar nicht hundertprozentig einordnen konnte.
00:38:42: mein Gefühl sagt ihm aber Hopla Handel habe ich dann auch gemacht in dem Fall und dann wie gerade beschrieben.
00:38:52: Und dann war es aber so, da bin ich ja natürlich auf die Intensivstation gekommen und erst nach hab' ich eigentlich Endeffekt mich dann angeschlossen wurde an Schläuche und KG und so weiter Und dann das erste Mal eigentlich durchschnaufen konnte und gemerkt habe, hoppla und reflektiert hab.
00:39:13: Was ist jetzt gerade passiert so sinngemäß?
00:39:18: Zwei Stunden vorher war es noch irgendwie gedacht für übrigens den Sonntag irgendwie und kriegst du's alles hin bis dann ... auf der Intensivstation mehr oder weniger.
00:39:33: Und da fing es dann eigentlich an, so ein bisschen bewusst sein dafür zu bekommen was das eigentlich passiert zum einen.
00:39:42: Aber auch wusste dann nicht, was jetzt passiert.
00:39:48: wie lange muss ich da bleiben und so weiter war eigentlich schon... Dann registriert man erstmal okay.
00:39:53: Ich musste dann natürlich erst mal anrufen, dass es mir gut geht.
00:39:59: So sind gemäß der Bruder in dem Fall und meine Mutter war ja auch noch Dementin aber die hat das nicht so mitbekommen zum einen... Aber dann war ich erst mal durch den Siegstationen, musste da dann zwei, drei Tage bleiben.
00:40:15: Dachte mir eigentlich okay, dann gehe ich danach raus und alles ist gut.
00:40:21: Ärzte, Fakten aber ... Ich muss an Reha denken.
00:40:25: Reha war für mich ein Begriff-Probler.
00:40:29: Okay wie geht das?
00:40:31: Also darf ich noch nie ... Wie und wann genau... Da macht der Motto nicht, ich brauche es nicht.
00:40:40: Das passt irgendwie nicht in mein Bild rein.
00:40:46: Aber dann war die Empfehlung natürlich das doch zu machen und dann... Es war erst mal eine Entscheidung, dass ich's mache.
00:40:52: Der Impuls war eigentlich weil die Oberärztin in dem Fall irgendwie sagt oder sagt man somit eine Familie oder ein Kreuzheim schon durch meinen Vater, weil er Arzt war.
00:41:06: Sag ich mal bekannt zum einen.
00:41:08: Die Oberärztin hat aber dann gesehen, dass ... Ich meine, Wohnadresse in München hatte zum einen und ... Und hat aber gesagt wegen der Reha-Asylvonia da am Süden von München, da gibt's eine tolle Rehaklinik in der Nähe, die wird sie mir empfehlen.
00:41:26: Das war dann so, die kann dich auswahrt, die Lauterbache Mühle dann in dem Fallen?
00:41:31: Und da dachte ich mir so, dass wir in Ostern sehen.
00:41:33: Da dachte ich mich okay, kann nicht vom Spazieren gehen.
00:41:37: Das klingt eigentlich gut, das kann man machen.
00:41:40: und so kam es dann auch, dass ich gesagt habe ok, dann gehe ich die Reha und bin an dort gewesen.
00:41:47: Es war genau jetzt über Ostern.
00:41:50: Zweiundzwanzig dann dem Fall zwei drei Wochen glaube ich hätte länger bleiben können aber ... War gut im Sinne von tollem Professor gehabt, tolles Gefühl gehabt.
00:42:05: Tolles Ambiente, konnte mich erholen und geraten um...
00:42:09: Was war noch die Fokus?
00:42:10: Also runterzukommen oder was genau passiert dann in so einer Reha?
00:42:15: Weil ich glaube für auch der Trüb so achten die Reha brauche ich nicht.
00:42:18: Ich bin hier durch den Wald mit dem Mund.
00:42:22: Man denkt okay, die gute Zeit ja gerade wenn man unter Druck steht bei dir
00:42:27: Ja, also da muss ich sagen durch das, was die Klinik oder eine Lauterbachermühle in so einer Privatklinik schön gelegen ist direkt am See hatte ich auch wirklich Zeit ein bisschen runterzukommen.
00:42:38: Zu reflektieren nachzudenken und es war neben dem Reha-Programm eigentlich das Wichtigste.
00:42:47: ja dass ich dann da auch mir bewusst wurde okay was muss ich jetzt anders machen?
00:42:52: Was muss ich achten?
00:42:57: Nichts wo ich sage, ich habe irgendwas falsch gemacht oder irgendwie ignoriert.
00:43:02: Nein das war nicht der Fall.
00:43:04: Ich hab mich dann nur ein bisschen geärgert über mich selber so nach dem Motto okay achte mir auf dich ja weil schon so geprägt bin dass eigentlich was ich auch gerne mache und ich auch sehr gerne kümmere anführungsstrichen also denke ich mal Also für mich war das mein Eltern selbstverständlich.
00:43:21: Da habe ich auch gar nicht darüber nachgedacht, es nicht zu machen.
00:43:25: aber da hatte ich dann die Phase wo ich überlegt hab okay ja ein bisschen gemerkt habe Ich achte eigentlich zu wenig auf mich selber und das war so meine Learning aus der auf der Reha heraus und habe mir auch dann vorgenommen, das Bewusstsein dafür zu schaffen, das anderszumachen zukünftig noch mehr aus mich zu hören.
00:43:48: In dem Fall bin ja auch bei mir vieles Thema was ich für ein Team mit Menschen zu tun habe oder so einen Typ in der man offenherzig ist, ein Defekt.
00:44:00: Ich dann auch gemerkt habe, okay ich muss auch ein bisschen aufpassen beim Thema Energie.
00:44:05: Ein Anführungsstrichen wäre ja was für Situationen, Lebensumstände ziehen mir Energie und am Schluss bleibt für mich da nichts übrig und da habe ich mich so ein bisschen sensibilisiert mehr darauf zu achten.
00:44:18: zum einen dass ich gucke das Ich kann nur gut agieren, wenn ich selber irgendwie ein Balance bin.
00:44:27: Und da habe ich mir dann vorgenommen in der Reha das mehr zu machen zukünftig.
00:44:32: In
00:44:33: so einem geschiften Umfeld einer Reha hat man große Pläne und sagt, ich mache alles anders und verändere mein Leben.
00:44:41: Dann kommt man zurück in den Alltag und muss es umsetzen.
00:44:45: Was hast du denn für dich mitgenommen und wirklich umgesetzt aus diesem ... Ich nenne ihn mal Warnschuss, Herzinfarkt.
00:44:52: Ich
00:44:52: habe mir jetzt nicht den Masterplan gemacht und das will ich ändern, sondern ich habe es akzeptiert, habe für mich dann gesagt okay, ich muss zukünftig auf mich schauen noch mehr schauen.
00:45:05: soll heißen müssen wir meine Auszeiten nehmen das Thema Ernährung spielte dann auch eine Rolle musst bewusst öfter Sport machen.
00:45:13: das sind schon so Sachen die man umsetzt.
00:45:17: auch Endeffekt jetzt beim Thema mehr Pausen zu machen, kann ich nach wie vor noch üben beispielsweise.
00:45:25: Man fällt dann doch immer relativ schnell in seinen Rhythmus und muss aber auch sagen bei mir war es ja dann in dem Jahr auch nicht so.
00:45:35: Ende soll also heißen klar neue Situation erste Verluste oder Todesvaters mein Herz entfagt Gabs ja meine Mutter auch noch zum einen und das war dann, also sprich muss man sich erst darauf einstellen dass es nur noch sie da ist um die man sich kümmern muss hatten.
00:45:56: deine Pflegerin aber habe dann auch versucht weil das berufliche Leben ging ja auch weiter.
00:46:04: Dann auch arbeiten zwischendrin und was halt zwischen drin.
00:46:08: Also schon schauen, dass es läuft.
00:46:11: natürlich wie organisiert man das, wie macht man das?
00:46:15: Und dann war das meine Mutter und uns ging ja dann noch weiter, dass dann im Endeffekt leider ... Ende August dann meine Mutter einen Schlaganfall hatte und Anfang September bzw.
00:46:28: direkt in die Notfallklinik gekommen ist, und im Endeffekt war es so, dass die Mutti palliativ versorgt werden musste.
00:46:40: Es war der nächste Prozess, der sich über mehrere Wochen hingezogen hat.
00:46:48: gemerkt haben, okay das wird jetzt nicht mehr weitergehen.
00:46:52: Der Anfang war dann so groß dass wir erst noch gesprochen, dass wir gesagt haben ok wir lassen sie gehen zum einen.
00:47:02: und eine
00:47:03: harte Entscheidung
00:47:05: auch ne harter entscheidung ja die aber auch sage ich mal bewusst getrun natürlichen absprachen mit meinem buddhauch kannte ja meine Eltern.
00:47:16: Ich kannte die Einstellung meiner Mutter, die eine sehr tolle Frau war, sensibel auch musikalisch, hat damals Musik studiert und war Pianistin.
00:47:26: Und ich kannte sie ja auch.
00:47:31: Die Entscheidung dann zu sagen okay wir lassen es gehen an einem Endeffekt, das war natürlich hart.
00:47:39: da muss man auch sagen was macht man.
00:47:42: aber Es war auch die richtige Entscheidung und ich wusste auch, dass meine Mutter so gewollt hätte.
00:47:52: Aber allein das war dann nochmal ein Bewusstsein dafür, ob jetzt begleitet man wieder einen Sterbeprozess zum einen der sich über mehrere Wochen hingezogen hat.
00:48:07: Das ist noch mal eine Erfahrung, die dazu kommt wo man Ja, sag ich mal, konfrontiert will ich nicht sagen.
00:48:15: Aber wo muss ich auch drauf einlassen?
00:48:17: Und das war aber auch nicht einfach dann.
00:48:20: Also du hast dann im Prozess ...
00:48:23: Gut ist es dann ja auch, wenn man weiß, man hat noch nahe stehende Verwandte in deinem Fall auch deinen Bruder mit dem man gemeinsam dann Entscheidungen treffen kann und Situationen weiter planen kann.
00:48:35: Das war dann auch so.
00:48:39: Im Endeffekt war's aber dann natürlich eine Entscheidungen, wo man weiß was für eine Konsequenz hat es.
00:48:47: Aber dann guten gefühlt aber gesagt hat diese Entscheidung dann auch zu treffen.
00:48:52: und ja da nochmal diesen hab ich dann natürlich gefragt okay wie lange dauert?
00:48:58: so war's denn in der Regel kann ich mich hier nicht aus die Frage kann ja niemand beantworten dann zum einen und war aber dann so dass das erst auch gesagt haben wir würden sie von auf eine Palliativstation verlegen, zum einen was wir auch dann gemacht haben.
00:49:16: und ja das hat sich da noch mal vier Wochen sage ich jetzt mal war es so ein Prozess wo man in vier Wochen eigentlich jeden Tag hingeht und Abschied nimmt.
00:49:30: Das macht auch etwas mit einem wenn Immer die letzte Begegnung hat sich verabschiedet.
00:49:42: In dem Fall war klar, dass wir das nicht zu Hause machen konnten, sondern in der Klinik bzw.
00:49:49: auf der Palliativstation.
00:49:50: dann in dem Heim ... Ja und da war es so, dass er auch nicht mehr ansprechbar war bis aber jeden Tag natürlich dort gewesen ist.
00:49:58: Und hat sich jeden Tag aufs Neue verabscheidet.
00:50:02: Leid doch ein bisschen hofft oder?
00:50:04: Mein Hoft doch!
00:50:05: Also irgendwo, dass man denkt so Wunder gibt es vielleicht auch.
00:50:08: Ja aber das Schöne in so.
00:50:11: also mir ging's so.
00:50:13: Man hat natürlich ein sehr enges Verhältnis dann zu Mutter gehabt.
00:50:18: Aber sind da noch mal Situationen wo man bewusst dann auch die Zeit verbringt und noch mal viel reflektieren nachdenken kann.
00:50:30: Man kriegt aber dann keine Antworten in dem Fall, sondern sieht dann den Menschen der auf der einen Seite immer glücklich war und auch immer sehr ... Auch ein Herzensmensch war letzten Endes.
00:50:44: Und ja, kommt aber dann auch... Dabei sein letzten Endes da die letzten Tage dann in dem Fall zu verbringen.
00:50:55: Aber das macht was mit einem Endeffekt, wenn man das auch so erlebt und die Momente möchte aber nicht missen.
00:51:06: am Schluss.
00:51:07: Also ich ist dann auch verstorben im Endeffek auch eingeschlafen dann auch.
00:51:12: Das ist ja alles dann... in einem Jahr passiert, also erst mal mein Vater und ich war dann mein infarkter März.
00:51:21: Und im September dann dementsprechend innerhalb eines Jahres.
00:51:24: Da musste dann auch erstmal klar kommen mit den ganzen Erlebnissen die nicht einfach sind zum einen.
00:51:36: Das muss man dann noch erst einmal verarbeiten... sieht sich dann auch eine Zeit lang hin?
00:51:43: natürlich ja und war dann aber auch so, dass man dann natürlich auch überlegt okay was nehme ich da jetzt mit für mich?
00:51:52: Was baue ich in meinem Leben ein auf?
00:51:56: das achtet man bewusster.
00:51:58: Und das reflektiert man schon und versucht es dann bestmöglich umzusetzen.
00:52:02: Aber man merkt auch das kam bisschen später ist plötzlich in einer neuen Lebensphase.
00:52:08: Man hat dann keine Eltern mehr im Endeffekt, aber mein Bruder habe ja auch ein sehr gutes Verhältnis, das hat uns danach noch mehr zusammengeschweißt mit dem letzten Endes und... Ja, aber es ist eine Etappe, wo man akzeptiert, dass man keine Eltern hat und auch das verändert einen ein bisschen gefühlten neuen Abschnitt vor sich, den man dann mit der Erfahrung einfach neu aufstellen, sortieren, händeln muss.
00:52:45: Was hast du getan?
00:52:46: Wie hast Du sortiert?
00:52:50: Ich habe viel reflektiert zum einen und habe gesagt okay werde mehr Zeit für mich nehmen in dem ich bin ein Mensch Braucht die Natur auch?
00:53:03: Geh sehr viel spazieren oder mache auch Sport.
00:53:06: Also mir das Naturverbundenheit wichtig, wir sind Tiere wichtig, ob sie Pferde sind natürlich oder Hund.
00:53:14: Das sind so Sachen wo ich gemerkt habe okay, mach bewusster, baue ich in meinem Leben Momente ein wenn es noch einen Spaziergang im Wald ist oder fahre an See oder in die Berge und dann einfach ein bisschen durchzuschnaufen.
00:53:29: also sprich lass mich Versuch mich nicht treiben zu lassen, versuche auch Endeffekt da Thema Ernährung bewusst zu sein was auch funktioniert hat.
00:53:42: Aber letzten Endes auch versuche einfach mehr Zeit für mich auch zu nehmen und da muss ich gestehen das könnte nach wie vor besser sein.
00:53:52: also es soll heißen man ist dann doch relativ schnell wieder im thema drin wenn du sag ich mal im Business bist und in dem Fall eine Agentur für meine Sportmarketing-Agentur, wo du dann natürlich auch mit vielen Themen wieder konfrontiert bist letzten Endes.
00:54:10: Und da muss man schon gucken wie findet man die Balance?
00:54:14: Und das Learning war für mich drauf zu achten, die richtige Balance zu finden.
00:54:18: Da passe ich schon bewusster auf.
00:54:23: Hat sich denn deine Definition von Erfolg verändert?
00:54:27: Also für mich war Erfolg jetzt nie im Sinne von Kennzahlen oder ich will das und das erreichen.
00:54:35: Erfolg hatte für mich immer, oder hat für mich mal mehrere Dimensionen.
00:54:41: was für mich wichtig ist natürlich sind sage ich mal im Business an sich geht es natürlich auch um wirtschaftlichen Erfolg zu haben und zu arbeiten das das zu optimieren besser zu machen.
00:54:52: Zum einen da gibt es auch immer was zu tun, aber das ist jetzt nur eine Komponente Erfolg.
00:55:00: Für mich hat Erfolg auf viel mit zwischenmenschlichem zu tun und eigentlich eher dann auch so der emotionale Werte die mir wichtig sind.
00:55:08: zum Einen oder auch sage ich mal Erfolg in dem Sinne dass man spannende Erlebnisse Erfahrungen im Leben gesammelt hat.
00:55:20: Wenn ich nach dem gehen würde, würde ich sagen ja alles schon gut.
00:55:25: Was kommt als nächstes?
00:55:27: Aber habe jetzt nicht das Gefühl irgendwie noch irgendwas zu streben was sich noch nicht in dem Sinne hatte.
00:55:33: natürlich gibt es das immer noch.
00:55:34: Es gibt dann wenn man Erfolg definiert ist für mich schwierig auf eine Dimension runterzubrechen sondern es geht eigentlich um eine gewisse Zufriedenheit die nie da ist, ein Antrieb hat man immer und eine gewisse Sehnsucht.
00:55:51: Letzten Endes weil ich auch einen Typ in der gestalten möchte, der Visionen umsetzen möchte, daran arbeitet auch, sage ich mal Themenfelder zu entwickeln, umzusetzen die dann bestenfalls erfolgreich umzusetzten.
00:56:06: Eine klappt früher das andere später das andere noch nicht.
00:56:09: also es ist immer im Prozess letzten Endes dem man sich stellt Und das kann man dessen, aber am Schluss geht es aus meiner Sicht immer um das menschliche auch und da würde ich sagen okay das habe ich für mich ein gutes Gefühl dass sich da auf jeden Fall erfolgreich.
00:56:31: dann für mich persönlich unterwegs gewesen bin.
00:56:36: Für alle die uns mit Podcast gehört haben, bis hierher.
00:56:40: Was sind deine persönlichen Takeaways?
00:56:42: Welche drei Themen möchtest du unseren Hörern mitgeben, wenn sie in einer ähnlichen Situation sind wie du oder was du aus deinem persönlichen Lebensweg und deinen ja ich sag es mal auch Schicksal gelernt hast?
00:56:56: Wenn jemand in so eine Situation kommt, Regel Nummer eins ist immer ruhig bleiben, reflektiert sein, reinhören im Endeffekt keine Überhasteten Entscheidungen treffen, sondern in der Ruhe liegt die Kraft dann zum einen wenn so was ist.
00:57:17: Also sprich immer eine gewisse Kraft zu haben nicht in Panik zu geraten.
00:57:24: Zum Einen das zweite würde ich sagen einfach auf die Eltern bezogen jeder soll bestenfalls wenn er ein Verhältnis hat egal wie es ist wertvoll schätzen Zeit zu verbringen in irgendeiner Art und Weise, weil die Zeit ist endlich.
00:57:45: Dementsprechend spielt es eine große Rolle und kann nur jeder empfehlen, sage ich mal dieses Prozess aber im Endeffekt sich dann auch die Zeit zu nehmen, irgendeine Art und Weiße sich verabschieden zu können was ein wichtiger Punkt ist aus meiner Sicht.
00:58:04: und der dritte Punkt ist vielleicht zu sagen Trotzdem sage ich mal die Erfahrungen verarbeiten, es positive draus ziehen.
00:58:13: Endeffekt nach vorne zu schauen und ja im Endeffekte als Learning mitzunehmen und eine gewisse Ruhe zu haben das in Zukunft dann auch Sachen bewusst ändern wenn man sie ändern muss sich darauf einzulassen zu akzeptieren Ja, das wären so jetzt die schnelle Spontane.
00:58:36: Die drei Empfehlungen, die ich geben kann.
00:58:38: Oliver ganz herzlichen Dank!
00:58:40: Vielen Dank für deine Zeit, für deine Schilderung, deine Einblicke, dass du uns mitgenommen hast auf deiner Reise, die ja wirklich intensiv war an dieser Zeit und ich wünsche dir weiterhin viel Erfolg zu deinen Unternehmen, für Deine Agentur und danke fürs Gespräch!
00:58:58: Danke dir, hat Spaß gemacht liebe Ina, danke!
00:59:03: Die Björn Steigerstiftung, der Podcast.
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